Im Schlussquartal 2025 ist Novartis etwas auf der Stelle getreten. Die Umsätze stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum minim um 1 Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar, wie der Basler Pharmakonzern am Mittwoch verkündete. Zu konstanten Wechselkursen ergab dies ein Minus von 1 Prozent.
Gegenüber dem 3. Quartal entspricht dies einem Anstieg von 8 Prozent. Damit hat sich das Wachstumstempo deutlich verlangsamt, nachdem es in den ersten beiden Quartalen jeweils zweistellig war. Dies lag an der Umsatzerosion durch Nachahmer.
Kern-Betriebsgewinn erfüllt Analysten-Erwartung
Beim operativen Gewinn verbuchten die Basler im Schlussquartal einen Anstieg um 2 Prozent auf 3,6 Milliarden. Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 2,4 Milliarden nach 2,8 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang sei vor allem höheren Ertragssteuern geschuldet, heisst es in der Mitteilung weiter.
Für Analysten ist aber vor allem der um verschiedene Einflüsse bereinigte Kern-Betriebsgewinn entscheidend. Mit 4,9 Milliarden Dollar legte dieser um 1 Prozent zu und entsprach damit exakt den Erwartungen der AWP-Analysten.
Dividende klettert auf 3.70 Franken
Im gesamten Geschäftsjahr 2025 setzte Novartis 54,5 Milliarden Dollar um – ein Plus von 8 Prozent. Damit erreicht das Unternehmen das vom Management in Aussicht gestellte Nettowachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Unter dem Strich verblieb ein Jahresgewinn von 14 Milliarden – nach knapp 12 Milliarden im Vorjahr. Der Kern-Betriebsgewinn belief sich auf 17,4 Milliarden Dollar.
Für die Aktionäre gibt es gute Kunde: Novartis erhöht die Dividende je Aktie von 3.50 auf 3.70 Franken. Auch das Gehalt von CEO Vas Narasimhan (49) macht einen Sprung – nachdem er bereits in den beiden Vorjahren jeweils deutlich mehr verdient hat. Insgesamt beläuft sich die Gesamtvergütung für das letzte Jahr auf 24,9 Millionen Franken, nach 19,2 Millionen Franken für 2024. Zum Vergleich: Roche-Chef Thomas Schinecker bekommt für 2025 insgesamt 10,2 Millionen.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 gibt die Novartis-Führung um Chef Narasimhan einen gemischten Ausblick. Sie strebt zu konstanten Wechselkursen ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich an. Für den operativen Kerngewinn wird ein Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet.