CEO Changpeng Zhao ist weg
Milliardenstrafe für Kryptobörse Binance – ist das das Ende?

Das US-Justizministerium hat sich mit der Kryptobörse Binance auf eine Strafzahlung von 4,3 Milliarden US-Dollar geeinigt. Happig! Zudem tritt der bisherige CEO und Gründer Changpeng Zhao zurück. Wars das?
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Binance-CEO Changpeng Zhao hat grad Ärger mit der Justiz.
Foto: keystone-sda.ch
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Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Was für eine Strafzahlung! 4,3 Milliarden Dollar muss die grösste weltweit Krypto-Händlerin Binance bezahlen. Das schreibt das in der Regel bestens informierte «Wall Street Journal». Damit werden die seit 2020 laufenden Untersuchungen der US-Behörden abgeschlossen. Die Delikte sind happig. Es geht um Geldwäsche, Bankbetrug und Verstösse gegen Sanktionen. Nicht die feine Art. Oder deutlicher: kriminell. 

Im Zentrum des Finanzsturms steht Binance-Gründer und CEO Changpeng «CZ» Zhao. Er bekennt sich schuldig und tritt als Vorsitzender der Krypto-Börse zurück. Er darf künftig keine Führungsrolle mehr übernehmen. Die Höchststrafe für den Krypto-Guru. Das offizielle Urteil gegen ihn wird erst in den nächsten Tagen verkündet.

Anleger zittern um ihr Investment

Die Neuigkeiten kamen bei den Investoren schlecht an. Ein Minus von 8 Prozent spricht eine deutliche Sprache. Der Grund: Anleger sorgen sich über die Fähigkeit von Binance, die Milliardenstrafe zahlen zu können. Dann wäre auch ihr Investment futsch.

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