2025 war für den grössten hiesigen Baukonzern ein gutes Geschäftsjahr: Zwar sank der Umsatz um 2,4 Prozent auf 3,47 Milliarden Franken, wie Implenia im Communiqué zu den Geschäftszahlen mitteilt. Dabei drückte der starke Franken leicht aufs Resultat – währungsbereinigt wäre der Umsatz lediglich um 1,8 Prozent geschrumpft. Bei der Profitabilität legte der Konzern aber zu: So kletterte der Betriebsgewinn EBIT um 7,6 Prozent auf 140,5 Millionen Franken. Damit ist Implenia eine Punktlandung geglückt: Der Baukonzern hatte einen EBIT von 140 Millionen für das Geschäftsjahr 2025 als Ziel ausgegeben.
Unter dem Strich sank der Reingewinn allerdings um 9,3 Prozent auf 84,7 Millionen Franken. Einerseits fielen höhere Finanzierungskosten an. Andererseits waren die Steuern deutlich höher als in den Vorjahren, als Implenia latente Steuerforderungen auf Verlustvorträgen kapitalisiert hatte. Der Rückgang war vom Konzern erwartet worden.
Aktionäre können sich freuen
Die Aktionäre werden die gesteigerte Profitabilität bei der Dividendenausschüttung zu spüren bekommen: Implenia will eine Dividende von 1,40 Franken je Aktie bezahlen. Das sind 0,50 Franken oder 56 Prozent mehr als im Vorjahr.
Für das neue Geschäftsjahr legt Implenia die Latte höher. Der Betriebsgewinn soll auf rund 150 Millionen Franken steigen. Dies allerdings vor ausserordentlichen Wachstumsinvestitionen von 10 bis 20 Millionen Franken. So will der Konzern Kompetenzen und Expertise für die weitere Differenzierung und Spezialisierung in den drei Divisionen aufbauen, wie es hiess.