1 Milliarde Franken
Berner Energiekonzern BKW plant Mega-Investition für Solarstromproduktion

Die Berner Grossfirma will bis 2030 rund eine Milliarde Franken in ihr Verteilnetz investieren. Konkret ist der Neu- oder Ausbau von 2500 Kilometern Netz sowie 1600 Transformatoren geplant.
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Der Energiekonzern BKW will sein Verteilnetz ausbauen.
Foto: KEYSTONE/Til Buergy
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Die BKW will ihr Verteilnetz fit für die wachsende Solarstromproduktion machen. Das Berner Energieunternehmen plant darum, bis ins Jahr 2030 rund eine Milliarde Franken zu investieren, wie es am Mittwoch bekannt gab.

Der rasche Ausbau des Netzes sei nötig, weil Anlagen im Zusammenhang mit der Energiewende wie Photovoltaik, E-Ladestationen, Wärmepumpen und Batterien den Leistungsbedarf an die Netzinfrastruktur stark erhöhten, schreibt die BKW. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, seien zusätzliche Leitungen und Transformatoren nötig. Geplant ist der Neu- oder Ausbau von 2500 Kilometern Netz sowie von 1600 Transformatoren.

BKW will kritische Infrastruktur mithilfe von KI überwachen

Im vergangenen Jahr nahm die BKW zudem eine neue Zentrale Leitstelle (ZLS) in einer Berner Vorortsgemeinde in Betrieb. Weil die ZLS zur kritischen Infrastruktur gehört, ist ihr genauer Standort nicht öffentlich bekannt. Die ZLS überwacht das Netz rund um die Uhr.

Die BKW will künftig auch Künstliche Intelligenz nutzen. Diese soll das Netz überwachen und steuern, wie es weiter hiess. Die BKW habe ein entsprechendes Verfahren zum Patent angemeldet. Nach eigenen Angaben betreibt die BKW mit einer Länge von 22'000 Kilometern das grösste Verteilnetz der Schweiz.

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