Biathlon
Beim Biathlon-Weltcup im estnischen Otepää gelingt der Schweizer Mixed-Staffel sensationell der Sprung auf das Podest. Sebastian Stalder, Joscha Burkhalter, Aita Gasparin und Lena Häcki-Gross laufen beim Sieg des schwedischen Quartetts auf den zweiten Rang und egalisieren damit das Bestresultat einer Schweizer Biathlon-Staffel. 2018 wurde Häcki-Gross zusammen mit Elisa Gasparin, Benjamin Weger und Jeremy Finello bereits einmal Zweite.
Sieben Jahre später zeigen die Schweizer vor allem am Schiessstand eine hervorragende Leistung: Nur sechs Mal muss das Quartett insgesamt nachladen, so wenig wie keine andere Nation. Während Burkhalter und Gasparin gar ganz ohne Fehler durchkommen, hat einzig Schlussläuferin Häcki-Gross mit fünf Nachladern etwas mehr Mühe. Dank einer starken Leistung in der Loipe kann sie den zweiten Platz gegenüber den USA allerdings verteidigen.
Die Schweizer Single-Mixed-Staffel mit Lea Meier und Niklas Hartweg verpasst hingegen einen Exploit: Das Duo klassiert sich nach insgesamt fünf Strafrunden und 19 Nachladern auf Rang 10. Das Rennen um den Sieg bietet viel Drama: Mitten im Kampf um die Spitzenposition gegen Norwegen wird Frankreich wegen zu vieler Reservepatronen disqualifiziert – der Sieg geht so deutlich an das norwegische Duo Karoline Offigstad Knotten/Sturla Holm Lägreid. Dahinter laufen Schweden und Finnland auf die weiteren Podestplätze.
Snowboardcross
Dass ihr die Cross-Strecke im Montafon liegt, stellt Sina Siegenthaler bereits am Samstag mit der Bestzeit in der Qualifikation unter Beweis. Am Sonntag zeigt sie diese Stärke auch im Rennen: Die Berner Oberländerin feiert unweit der Schweizer Grenze ihren zweiten Sieg auf Weltcup-Stufe. Im Final verweist sie die Australierin Josie Baff und die Britin Charlotte Bankes auf die weiteren Podestplätze. Siegenthalers Landsfrau Luana Bianchi stösst ebenfalls in den Halbfinal vor und landet am Ende auf Rang sechs.
Bei den Männern übersteht nur Kalle Koblet die Qualifikation. Für den 28-Jährigen ist schliesslich im Viertelfinal Schluss.
Skispringen
Einen Tag nach seinem ersten Weltcupsieg ist für Gregor Deschwanden beim zweiten Wettkampf am Holmenkollen bereits nach dem ersten Durchgang Schluss – der Zentralschweizer wird nur 38. Einen zweiten Sprung dürfen aber auch seine Konkurrenten nicht absolvieren, da der Wettkampf aufgrund der Windverhältnisse nach dem ersten Durchgang abgebrochen wird. Der Sieg geht damit an den Halbzeitführenden Tomofumi Naito, für den es der erste Podestplatz im Weltcup überhaupt ist. Bester Schweizer wird Sandro Hauswirth als 17.