Einen Tag nachdem die Weltcup-Premiere in Serbien ohne Podestplatz des Schweizer Skicross-Teams über die Bühne gegangen war, steigerten sich beim zweiten Auftritt in Kopaonik insbesondere die Schweizer Frauen. Mit Saskja Lack, Fanny Smith und Isabelle Zippert war ein Trio in den Halbfinals vertreten, wobei Lack und Smith als Zweite in den Final einzogen.
Dort reichte es jedoch nicht zum Sprung nach ganz vorne. Es siegte wie am Vortag die Schwedin Sandra Näslund, die mit ihrem 46. Weltcupsieg ihre eindrückliche Saisonbilanz auf 7 Siege bei 11 Starts ausbaute. Platz 2 ging an die deutsche Olympiasiegerin Daniela Maier.
Smith stürzt spektakulär
Dahinter fuhr Saskja Lack als Dritte zum zweiten Mal in diesem Weltcup-Winter aufs Podest, während Smith nach einem Verschneider spektakulär von der Piste abflog. Ob sich die routinierte Waadtländerin, die kürzlich an den Winterspielen hinter Mair und vor Näslund die Silbermedaille gewann, verletzt dabei hat, war zunächst nicht klar.
Wie bei den Frauen ging auch bei den Männer der Frührende der Weltcup-Gesamtwetung als Sieger hervor. Es triumphierte der Kanadier Reece Howden, der tags zuvor nach einem regelwidrigen Manöver vom 1. auf den 4. Platz zurückversetzt war. Der Final fand ohne Schweizer Beteiligung statt. Nach Platz 5 am Freitag war der Olympia-Dritte Alex Fiva als Sechster erneut der beste Athlet aus dem Swiss-Ski-Team.