Am Heim-Weltcup in Laax
Kein Slopestyle-Podestplatz für die Schweiz

Die Schweizer Freeskier verpassen am Heim-Weltcup in Laax das Podest deutlich. Am besten schneiden Andri Ragettli und Mathilde Gremaud ab: Die beiden springen jeweils auf Rang 7.
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Andri Ragettli springt am Heim-Weltcup im Slopestyle auf Rang 7.
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Andri Ragettli, Mathilde Gremaud und die weiteren Schweizer Freeskier bleiben am Laax Open in den Slopestyle-Finals ohne Podestplatz.

Sowohl Ragettli als auch Gremaud springen auf den siebten Platz. Beide patzen im ersten der zwei Final-Heats und holen im zweiten Anlauf nicht ausreichend viele Punkte, um noch in den Kampf um die vordersten Ränge einzugreifen. Nils Rhyner und Kim Gubser belegen die Ränge 12 und 13.

Bei den Männern siegt der Norweger Birk Ruud vor dem Österreicher Matej Svancer und dem Kanadier Evan McEachran. Bei den Frauen liefert die chinesische Halfpipe- und Big-Air-Olympiasiegerin Eileen Gu rund einen Monat vor den olympischen Freestyle-Wettbewerben in Livigno eine Machtdemonstration ab. Die zweitplatzierte US-Amerikanerin Marin Hamill weist am Ende knapp 14 Punkte, die Österreicherin Lara Wolf mehr als 17 Punkte weniger vor.

Beide bleiben zuversichtlich

Mathilde Gremaud, die Laax-Siegerin von 2024, wird sich vom Resultat am hochkarätig besetzten Heim-Weltcup kaum beunruhigen lassen. Um sich optimal auf die Winterspiele vorzubereiten, nimmt sie sich in den Wochen vor Laax eine Auszeit vom Wettkampf-Geschehen – ein Rezept, das sich 2022 (Olympia-Gold im Slopestyle und -Bronze im Big Air) und 2018 (Silber im Slopestyle) bewährt hat und an dem sie festhält. Nächste Woche dürfte sie sich an den X-Games in Aspen wieder näher ans Niveau von Eileen Gu herantasten.

Auch der Flimser Andri Ragettli, der 2023 vor seinem Heimpublikum triumphiert hat, blickt ungeachtet des nicht wunschgemäss verlaufenen Finals am Samstag mit breiter Brust auf seine bevorstehende dritte Olympia-Teilnahme. Mit Blick auf die angepeilte erste olympische Medaille – der hoch ambitionierte 27-jährige Bündner will selbstredend Gold und konzentriert sich deshalb gänzlich auf den Slopestyle – arbeitete er in den letzten Monaten intensiv an seinen Rail-Künsten. Vor einer Woche erhielt er im ersten Slopestyle-Weltcup der Saison in Snowmass die Bestätigung, dass sich die Bemühungen auszahlen. «Ich fühle mich top und fahre so gut wie noch nie», sagte er im Vorfeld seines Heim-Weltcups.

Auch Ragettli tritt nächste Woche an den X-Games an.

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