Nach Sprint-Enttäuschung: Niklas Hartweg: «Es war schon ziemlich hart»(02:42)

Norwegen-Show an Biathlon-WM
Hartweg und Stalder im Sprint durchgereicht

Die beiden Schweizer Trümpfe Niklas Hartweg und Sebastian Stalder ziehen im Sprint der Biathlon-Weltmeisterschaft in Oberhof nicht ihren besten Tag ein – auch weil das Wetter nicht mitspielt.
Publiziert: 11.02.2023 um 16:37 Uhr
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Aktualisiert: 11.02.2023 um 17:43 Uhr
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Oberhofer Nebelsuppe: Niklas Hartweg hat für einmal Mühe am Schiessplatz.
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Marco PescioReporter Sport

Keine Top-Sicht, kein Top-Resultat: Der Männer-Sprint an der Biathlon-WM in Oberhof (De) geht bei starkem Nebel ohne Schweizer Ausrufezeichen über die Bühne.

Sebastian Stalder, aktuell über sämtliche Weltcup-Disziplinen gesehen der treffsicherste Athlet, leistet sich einen Fehler im Liegendschiessen. Danach trifft der Zürcher zwar alles, handelt sich auf der 10-km-Strecke aber zu viel Rückstand ein – und klassiert sich am Ende auf Platz 37.

Niklas Hartweg, dessen Saison-Schussstatistik nur minim schlechter als jene von Stalder ist, wird am Ende 25. Dem läuferisch schnellen Schwyzer unterlaufen gleich zwei Patzer, die ihn deutlich zurückwerfen.

Die Schuld ganz dem Nebel in die Schuhe schieben, will Hartweg aber nicht: «Beim Liegendschiessen habe ich recht wenig gesehen und einfach gehofft, dass die Scheibe fällt. Im Stehen hatte ich in der Sicht mehr Glück, aber es einfach nicht geschafft, alles zu treffen...»

Die Ränge eins bis drei? Sie gehen allesamt nach Norwegen. Saison-Dominator Johannes Thingnes Bö, der in diesem Winter schon alle Sprint-Bewerbe gewonnen hat, siegt auch diesmal. Vor seinem älteren Bruder Tarjei Bö und Sturla Holm Lägreid. Es ist die erwartete Norwegen-Show.

Noch fehlt der Schweizer Exploit

Nach Position sieben in der Mixed-Staffel und Platz 20 von Aita Gasparin – als beste eidgenössische Athletin im Frauen-Sprint – bleibt die Schweiz also auch im dritten WM-Bewerb im Thüringer Wald ohne den grossen, angestrebten Resultat-Coup.

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Auch Jeremy Finello (52.), Joscha Burkhalter (72.) und Serafin Wiestner (81.) können im Männer-Sprint nicht über sich hinauswachsen.

Chancen gibts in Oberhof aber noch genug: Schon am Sonntag gehts weiter mit der Verfolgung.

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