Volleyball
Schönenwerd zum zweiten Mal Schweizer Meister

Schönenwerd entscheidet im Playoff-Final der Volleyballer die Finalissima gegen Amriswil mit 3:1 Sätzen zu seinen Gunsten und ist damit nach der Titelpremiere vor einem Jahr erneut Schweizer Meister.
Publiziert: 27.04.2024 um 20:16 Uhr
Schönenwerd feiert den zweiten Schweizer Meistertitel.

Damit endete auch das fünfte und entscheidende Spiel dieser hart umkämpften Finalserie mit einem Heimsieg. Als Qualifikationssieger konnte Schönenwerd am Samstag in der vollen Betoncoupe-Arena den Heimvorteil nutzen.

Nach drei Sätzen mit einem relativ deutlichen Sieger - zweimal Schönenwerd, einmal Amriswil - war der vierte Umgang bis zuletzt voller Spannung. Schönenwerd lag 21:23 zurück und hatte drei Punkte später seinen ersten Meisterschaftsball. Den zweiten nutzten die Gastgeber zum Sieg (25:18, 17:25, 25:20, 26:24).

Aus Cup-Frust wird Meister-Freude

Damit hat Schönenwerd die Chance zur Revanche für den verlorenen Cupfinal genutzt. Die Solothurner waren vor genau drei Wochen auch bei ihrem vierten Anlauf gescheitert, erstmals in der Vereinsgeschichte die Cup-Trophäe zu gewinnen. So niedergeschlagen das Team damals war, so schnell konnte es sich nach der empfindlichen Niederlage wieder aufrappeln und mit der nötigen Entschlossenheit im Playoff-Final zurückschlagen.

Unter der Regie von Captain und Spielmacher Reto Giger, der mit seiner langjährigen Erfahrung und der grossen Übersicht als Zuspieler erneut ein wichtiger Faktor war, ist es «Schöni» gelungen, dem Qualifikationszweiten das vierte Double der Klubhistorie zu vermasseln. Als fleissiger Punktesammler trug der 23-jährige Jayalath Mahela einen grossen Teil zum Erfolg bei. Der sprunggewaltige Diagonalangreifer aus Sri Lanka stellte mit seinen Schmetterbällen die Amriswiler Defensive immer wieder vor grosse Probleme.

Die erfolgreiche Titelverteidigung stellt auch den Verantwortlichen von Volley Schönenwerd ein gutes Zeugnis aus. Der Entscheid, Adriatik Kajtazi trotz wenig Trainer-Erfahrung zum neuen Chef zu befördern, erwies sich als richtig. Der 36-jährige Kosovare war auf die geschichtsträchtige letzte Saison hin zum Verein gestossen und hatte vor einem Jahr beim ersten Meistertitel noch als Assistent seines Vorgängers Johan Verstappen gewirkt. (SDA)

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