Die Thurgauer führten in der Krienser Pilatus-Arena ab der 13. Minute und liessen in der Folge nichts mehr anbrennen. Mit drei weiteren Toren zogen sie im Mittelabschnitt vorentscheidend davon. Rychenberg Winterthur konnte vor etwas mehr als 4000 Zuschauern um Spielmitte nur kurzzeitig zum 1:3 verkürzen, der erneute Anschlusstreffer zum 2:4 in der 56. Minute kam zu spät.
Obwohl Thurgau in der Meisterschaft erst im vierten Jahr in der höchsten Liga mitmischt, feierten die in Weinfelden domizilierten Ostschweizer gegen den Vorjahressieger Rychenberg Winterthur einen Favoritensieg.
Der eng mit dem Regionalen Leistungszentrum und der Thurgauer Unihockeyschule Erlen verbandelte Klub erntet zusehends die Früchte seiner intensiven Nachwuchsarbeit. Zudem verstärkte er sich auf diese Saison unter anderem mit dem finnischen Weltmeister-Goalie Oskari Fälden und dessen Landsmann Aaro Helin, der die Skorerliste in der Meisterschaft anführt.
Während Rychenberg Winterthur im Zuge der Abgänge einiger Leistungsträger ins Mittelfeld abrutschte, schaffte Thurgau in dieser Saison unter dem finnischen Trainer Jukka Ruotsalainen den Anschluss an die Spitze. Kurz vor dem Playoff-Start belegt die Mannschaft den 4. Rang. Rychenberg liegt drei Plätze und acht Punkte dahinter.
Helin war es denn auch, der die Weichen mit seinem Führungstreffer in der 13. Minute auf Sieg stellte. Zehn Spielminuten später lieferte der Finne zudem die Vorlage zum 3:0 durch Markus Sipronen. Aber auch Einheimische drückten dem Cupfinal den Stempel auf: Der Nachwuchs-Internationale Mika Hänni steuerte zwei Assists zum ersten Titel der Klubhistorie bei, der aus der U21 aufgestiegene Ben Bötschi erzielte das wegweisende 2:0.