Darum gehts
- Icon League kommt erstmals in die Schweiz, Finalturnier am 17. Mai
- Prominente Teilnehmer sorgen für Millionenpublikum
- Tickets für Zürcher Hallenstadion ausverkauft, 8 Mannschaften kämpfen um Titel
Die von Ex-Fussballer Toni Kroos (36) und Internet-Streamer Elias Nerlich (28) gegründete Hallenfussballliga kommt erstmals in die Schweiz. Die sogenannte Icon League umfasst 12 Mannschaften. Während 13 Spieltagen und einer Play-in-Veranstaltung kämpfen die Teams um den Einzug in das Finalturnier, wo sich die acht bestplatzierten Mannschaften in einem KO-Modus um den Meistertitel antreten. Diese Endrunde findet am 17. Mai im Zürcher Hallenstadion statt.
Dabei handelt es sich bei der Icon League nicht um üblichen Hallenfussball. Während einer Partie kann es zu sogenannten Ereigniskarten kommen, die beispielsweise dazu führen, dass ein Team für eine bestimmte Zeit nur mit einem Spieler auf dem Feld agieren darf. Gespielt wird mit je fünf Spielern und die Halbzeiten dauern 12 Minuten. Die Liga geniesst besonders in Deutschland hohe Aufmerksamkeit. Während Tickets für die Spiele jeweils schnell ausverkauft sind, erreichen Livestreams der Veranstaltungen ein Millionenpublikum.
Stars und Rapper an der Seitenlinie
Eine Erklärung für den Erfolg der Liga könnten prominente Namen als Trainer der teilnehmenden Mannschaften liefern. Nicht nur Fussballstars wie David Alaba, Franck Ribéry oder Antonio Rüdiger fungieren als Trainer gewisser Mannschaften. Rapper Luciano und Ski Aggu bringen zusätzliche Aufmerksamkeit ausserhalb der Sportwelt. Jetzt soll die Icon League auch über Deutschlands Grenzen hinaus für Wirbel sorgen. So fand das letzte Finalturnier in Wien statt. Für die Veranstaltung in Zürich sind derweil bereits viele Tickets vergriffen.