Wawrinka-Gegner verliert Ball, Punkt und Nerven
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Plötzlich stoppt er das Spiel:Wawrinka-Gegner verliert Ball, Punkt und Nerven

Wawrinka verliert sein Einzel
Bencic führt Schweiz zum Gruppensieg am United Cup

Erfolgreicher Schweizer Tag am United Cup. Belinda Bencic führt die Schweiz zum 2:1-Sieg über Italien.
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Jubel bei Belinda Bencic und Teamkollege Jakub Paul.
Foto: Getty Images

Die Schweiz sichert sich am United Cup den Gruppensieg und zieht in die K.-o.-Phase ein. Beim 2:1-Erfolg gegen Italien gewann Belinda Bencic sowohl ihr Einzel als auch das Mixed-Doppel.

Die Ostschweizerin stellt in Perth zunächst ihre starke Frühform gegen Jasmine Paolini, die Weltnummer 8, unter Beweis. Sie setzt sich in zwei Sätzen gegen die Italienerin durch, die an ihrem 30. Geburtstag eine bittere Niederlage hinnehmen muss. Beide Sätze dauern fast eine Stunde, wobei insbesondere der erste mit sieben Breaks (drei für Paolini, vier für Bencic) hart umkämpft ist. Am Ende siegt Bencic mit 6:4, 6:3 und feiert im fünften Aufeinandertreffen ihren dritten Erfolg gegen Paolini.

Im Mixed-Doppel tritt Bencic erneut an der Seite von Jakub Paul an und trifft auf Sara Errani und Andrea Vavassori. Wie bereits am Vortag endet das Duell im Match-Tiebreak – erneut zugunsten der Schweiz: 7:5, 4:6, 10:7.

Wawrinka unterliegt im Einzel knapp

Zuvor hat Stan Wawrinka seinen zweiten Einzelsieg am United Cup knapp verpasst. Der 40-Jährige wehrt sich gegen den 17 Jahre jüngeren Flavio Cobolli nach Kräften und gleicht einen Satzrückstand aus. Im dritten Satz muss er sich jedoch im Tiebreak knapp geschlagen geben. Zu reden gibt eine Szene gegen Ende des ersten Satzes, als Cobolli mitten im Ballwechsel damit aufhört, zu spielen. Grund: Er fühlte sich von einem Ball behindert, der ihm selbst aus der Hosentasche gefallen war. Mit seinen Reklamationen blitzt er beim Schiedsrichter allerdings ab und der Punkt wird Wawrinka gutgeschrieben – den ersten Satz und schliesslich auch das Spiel gewinnt der Italiener trotzdem.

Nach dem 3:0 gegen Frankreich und dem 2:1 gegen Italien steht fest, dass die Schweiz ihre Gruppe auf dem 1. Platz abschliesst. Im Viertelfinal trifft sie am Mittwoch erneut in Perth auf den Sieger der Gruppe E, der entweder Grossbritannien oder Griechenland sein wird.

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