Nach langem Krebsleiden verstorben
Tennis-Welt trauert um Star-Coach

Die Tennis-Welt ist in Trauer. Kristijan Schneider ist nach langem Krebsleiden Anfang dieser Woche verstorben. Er trainierte einige Stars aus dem Balkan.
Publiziert: 27.04.2022 um 20:00 Uhr
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Die Tennis-Welt trauert um Kristijan Schneider.

Die Tennis-Welt trauert um Trainer Kristijan Schneider (†41). Der Kroate ist nach gut zweijähriger Krankheit verstorben. Er hinterlässt seine Frau und vier Kinder.

Schneider arbeitete mit vielen Tennis-Stars – vorwiegend aus dem Balkan. Unter anderem führte er den Kroaten Borna Coric an die internationale Spitze. Zwischenzeitlich war er die Nummer 12 der ATP-Weltrangliste. Auch zur serbischen Weltnummer 1 Novak Djokovic pflegte Schneider eine gute Freundschaft. Und Anfang dieses Jahres führte er das kroatische Tennis-Talent Petra Marcinko zum Australian-Open-Titel beim Juniorinneneinzel.

Auf Twitter haben sich inzwischen mehrere Weggefährte von ihm verabschiedet. «Ruhe in Frieden mein Freund und Coach. Ich war gesegnet, dich in meinem Leben zu haben», schreibt etwa Coric.

Die Leidenszeit von Schneider begann 2019. Damals wurde bei einer Untersuchung Magenkrebs diagnostiziert. Nach einer ersten Operation ging es schnell aufwärts. Obschon die Ärzte eine lange Genesungszeit prognostizierten, stand er nur sechs Monate später wieder auf dem Tennisplatz.

Doch bei den Australian Open 2021 beklagte sich Schneider wieder über Probleme im Bauch. Diesmal lautete die Diagnose: Darmkrebs. Seither musste er zwei Operationen und eine Chemotherapie über sich ergehen lassen. In den vergangenen Wochen wurde sein Leiden wieder grösser. Nun ist er seinen Schmerzen erlegen. (cef)

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