Fotos von Waffen erhalten
Tennisspielerin Udvardi vor Spiel in der Türkei bedroht

Die ungarische Tennisspielerin Panna Udvardi erhielt vor ihrem Match gegen Angelina Kalinina in der Türkei Morddrohungen. Unbekannte schickten ihr Fotos von Waffen.
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Hat schwierige Tage hinter sich: Panna Udvardi.
Foto: imago/AFLOSPORT

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Panna Udvardy erhielt Drohungen vor Match gegen Angelina Kalinina in der Türkei
  • Anonyme Nachricht zeigte Waffe und Fotos ihrer Familie, Polizei eingeschaltet
  • Udvardy ist aktuell WTA-Rang 95
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Blick Sportdesk

Die ungarische Tennisspielerin Panna Udvardy (27, WTA 95) erlebte vor ihrem Match gegen die Ukrainerin Angelina Kalinina (29, WTA 189) einen Schockmoment: Kurz vor dem Spiel in der Türkei erhielt sie Drohungen, die sich direkt gegen ihre Familie richteten. Das schreibt die Spielerin auf Instagram. Es handelte sich um anonyme Nachrichten auf ihre private Handynummer, sie erhielt Fotos ihrer Familie sowie ein Bild einer Waffe. Die Botschaft war eindeutig: Udvardy soll das Spiel gegen Kalinina verlieren.

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Udvardy, aktuell auf Platz 95 der WTA-Weltrangliste, zeigte sich erschüttert: «Sich als Sportlerin oder öffentliche Person solchen Drohungen ausgesetzt zu sehen, ist nicht akzeptabel. Es darf nicht normalisiert werden.» Auf Instagram schilderte die 24-Jährige die dramatischen Ereignisse und kritisierte die Sicherheitslücken des WTA-Verbandes, da offenbar persönliche Daten der Spielerinnen in falsche Hände geraten waren.

Sie informierte umgehend die WTA, ihre Familie und die zuständigen Behörden. Der ungarische Konsulat reagierte prompt: Drei Polizisten wurden zu ihrem Match in der Türkei entsandt, und auch ihre Familie wurde in Sicherheit gebracht. Trotz des massiven Drucks trat Udvardy zum Spiel an, unterlag jedoch in zwei Sätzen. Danach erstattete Udvardy Anzeige bei der Polizei. 

Die WTA bestätigte, dass ähnliche Vorfälle bereits anderen Spielerinnen widerfahren sind. Ermittlungen zu einem möglichen Datenleck laufen. Udvardy hofft, dass der Verband künftig besser auf die Sicherheit seiner Athletinnen achtet.

Dieser Artikel ist zuerst auf «sportal.blic.rs» erschienen. Die serbische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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