Die Schweizerinnen spielen am Sonntag im Playoff des Billie Jean King Cups gegen Argentinien um den Verbleib in der höchsten Klasse. Sie verdienten sich den Final im argentinischen Cordoba mit dem Sieg gegen die Slowakei.
Simona Waltert ist die entscheidende Spielerin im Team von Captain Heinz Günthardt und wird damit ihrer Rolle als Teamleaderin in Abwesenheit von Belinda Bencic, Jil Teichmann und Viktoria Golubic gerecht. Die 24-jährige Bündnerin, die in der Weltrangliste auf Platz 86 liegt, glich zunächst im zweiten Einzel mit dem 6:4, 6:4 gegen Rebecca Sramkova (WTA 74) zum 1:1 aus und ist dann an der Seite von Céline Naef im Doppel für das entscheidende 2:1 verantwortlich.
Die schon seit einem Monat sehr erfolgreich in Südamerika auf der Challenger Tour spielende Waltert hat im Duell der Teamleaderinnen gegen Sramkova nur ganz zu Beginn und gegen Ende etwas Mühe, als sie jeweils drei Games am Stück abbgibt. Sie lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen, auch nicht, als Sramkova im zweiten Satz von 1:5 auf 4:5 herankommt. Nach 102 Minuten nutzt Waltert ihren ersten Matchball.
Im Doppel setzen sich Waltert und Naef gegen Katarina Kuzmova und Nina Vargova mit 7:5, 6:3 durch. Dabei macht das Schweizer Duo in beiden Sätzen einen Breakrückstand wett.
Die Niederlage von Susan Bandecchi (WTA 240) gegen Viktoria Hruncakova (WTA 226) mit 5:7, 2:6 zum Auftakt des Duells gegen die Slowakei fällt nicht mehr ins Gewicht und spielt im Dreikampf um den Gruppensieg, der zur Teilnahme an der Qualifikation für das Finalturnier des kommenden Jahres berechtigt, keine Rolle.
Am Sonntag geht es gegen Gastgeber Argentinien, der die Slowakei am Freitag schon mit 3:0 bezwungen hat, nicht um mögliche gewonnene Matches oder Sätze, sondern nur um den Sieg. Wer gewinnt, ist Gruppensieger.