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Beendet
Australian Open
Melbourne
Melbourne
Aryna Sabalenka (1)
4
6
4
Elena Rybakina (5)
6
4
6
12:10 Uhr

Match-Fazit:

Elena Rybakina hat das Damenfinale der Australian Open 2026 gegen Aryna Sabalenka in einem packenden Dreisatzduell für sich entschieden und holt sich damit ihren ersten Titel in Melbourne. Nach einem starken ersten Satzgewinn (6:4) und einem Ausgleich durch Sabalenka (4:6) drehte Rybakina im entscheidenden dritten Satz souverän auf, nachdem sie früh mit 0:3 zurückgefallen war. Sie fackelte nicht lange, fand zurück zu ihrer anfänglichen Form mit präzisem Aufschlag und aggressiven Returns, gewann dann fünf Spiele in Folge und liess ihrer belarussischen Rivalin keine Chance mehr auf eine Wende. Mit einem lässigen Ass verwandelte sie direkt den ersten Matchball. Ein perfektes Finish für die Nummer 5 der Welt, die nun ihren zweiten Grand-Slam-Titel feiert. Sabalenka kämpfte tapfer und zeigte ihre Power besonders im zweiten Satz, wo sie mit einer dominanten ersten Aufschlag-Quote von 95 Prozent glänzte und keinen Breakball zuliess. Doch Rybakinas Konstanz und mentale Stärke im Decider, kombiniert mit ihrem flachen, effektiven Aufschlag, machten letztlich den Unterschied. Beide Spielerinnen hatten zuvor das gesamte Turnier ohne Satzverlust überstanden. Rybakina rächt damit auch die Niederlage aus dem AO-Finale 2023.

12:03 Uhr

Sabalenka - Rybakina: 4:6, 6:4, 4:6

Mit einem Ass vollendet sie das Match und Elena Rybakina gewinnt nach verpasstem Sieg 2023 zum ersten Mal die Australian Open.

12:02 Uhr

Sabalenka - Rybakina: 4:6, 6:4, 4:5

Im entscheidenen Augenblick kommt der erste Aufschlag und es gibt den ersten Matchball.

12:01 Uhr

Sabalenka - Rybakina: 4:6, 6:4, 4:5

Darauf folgt ein Returnwinner und es geht über 30:30.

12:00 Uhr

Sabalenka - Rybakina: 4:6, 6:4, 4:5

Bei 15:15 schickt sie ihre Gegnerin pausenlos von rechts nach links. Sabalenka wird kürzer und kann am Ende nicht mehr an den Ball kommen.

11:59 Uhr

Sabalenka - Rybakina: 4:6, 6:4, 4:5

Rybakina hat es nun in den eigenen Händen und schlägt zum Titelgewinn auf.

11:57 Uhr

Sabalenka - Rybakina: 4:6, 6:4, 4:5

Sabalenka hat ihre Pflicht erfüllt und setzt nun alles daran ein Break zu erzielen.

11:56 Uhr

Sabalenka - Rybakina: 4:6, 6:4, 3:5

Sabalenka muss nun gegen den Matchverlust aufschlagen. Dort geht sie allerdings ohne Probleme und druckvolle Schläge schnell mit 30:0 in Führung.

11:54 Uhr

Sabalenka - Rybakina: 4:6, 6:4, 3:5

Beim zweiten Spielball kann sie sich wieder auf ihren guten ersten Aufschlag verlassen. Mit viel Druck erzwingt sie einen Returnfehler und baut ihren Vorsprung jetzt sogar auf 5:3 aus.

11:53 Uhr

Sabalenka - Rybakina: 4:6, 6:4, 3:4

Wie kommt die Kasachin nun in das so wichtige Aufschlagspiel nachdem sie vier Spiele in Folge gewinnen konnte? Bei 15:15 schlägt sie mit über 180 km/h durch die Mitte auf. Der Return kommt nur harmlos kurz hinter das Netz, sodass sie die Murmel nur in die freie rechte Ecke schieben muss. Darauf folgt ein Returnfehler.

Revanche für 2023 geglückt
Rybakina bodigt Sabalenka und gewinnt die Australian Open

Elena Rybakina gewinnt erstmals die Australian Open und den zweiten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere. Aryna Sabalenka verpasst ihrerseits den dritten Triumph in Melbourne.
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Elena Rybakina gewinnt die Australian Open und damit ihren zweiten Grand-Slam-Titel.
Foto: keystone-sda.ch
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Cédric HeebRedaktor Sport

Wie schon 2023 heisst der Final der Australian Open bei den Frauen Aryna Sabalenka (27, WTA 1) gegen Elena Rybakina (26, WTA 5). Anders als vor drei Jahren setzt sich aber die Kasachin in drei Sätzen (6:4, 4:6, 6:4) durch. Es ist ihr zweiter Grand-Slam-Titel nach ihrem Triumph in Wimbledon 2022.

Wie ausgeglichen das Spiel zwischen den beiden derzeit besten Aufschlägerinnen auf der WTA-Tour ist, zeigt die Statistik: Beide haben 92 Punkte auf dem Konto. Bei den Winnern liegt Sabalenka vorne (36 zu 30), bei den Service-Punkten wiederum Rybakina (62 zu 56). Nach dem Sieg im Endspiel der letzjährigen WTA-Finals schlägt Rybakina die Weltnummer 1 nun auch beim ersten Grand-Slam-Turnier des neuen Jahres.

«Es ist schwierig, Worte zu finden», beginnt die 26-Jährige ihre Rede. Sie gratuliert Sabalenka zu einer grossartigen Leistung und hofft, «dass wir noch viele Finals gegeneinander spielen werden». Sie hoffe, dass es in diesem Jahr so weiter geht. Gut möglich, wenn sie weiter so spielt.

Final ist ein grosses Hin und Her

Den ersten Satz gewinnt Rybakina dank eines Breaks im ersten Aufschlagspiel von Sabalenka. In Durchgang zwei bleibt alles in der Reihe, bis Sabalenka beim Stand von 5:4 das Service-Game von Rybakina gleich zu Null abnimmt und so den Satzausgleich schafft.

Und auch im dritten Satz hat die Belarussin, die 2023 und 2024 schon in Melbourne triumphierte, die Oberhand. Früh führt sie mit einem Break 3:0, muss dieses aber umgehend wieder hergeben. Beim Stand von 3:3 gelingt dann Rybakina der erneute Aufschlagsdurchbruch und sie gibt die Break-Führung bis zum Schluss nicht mehr her. Durch den Titel wird die Kasachin am Montag die neue Nummer 3 der Welt sein.

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