Wie schon 2023 heisst der Final der Australian Open bei den Frauen Aryna Sabalenka (27, WTA 1) gegen Elena Rybakina (26, WTA 5). Anders als vor drei Jahren setzt sich aber die Kasachin in drei Sätzen (6:4, 4:6, 6:4) durch. Es ist ihr zweiter Grand-Slam-Titel nach ihrem Triumph in Wimbledon 2022.
Wie ausgeglichen das Spiel zwischen den beiden derzeit besten Aufschlägerinnen auf der WTA-Tour ist, zeigt die Statistik: Beide haben 92 Punkte auf dem Konto. Bei den Winnern liegt Sabalenka vorne (36 zu 30), bei den Service-Punkten wiederum Rybakina (62 zu 56). Nach dem Sieg im Endspiel der letzjährigen WTA-Finals schlägt Rybakina die Weltnummer 1 nun auch beim ersten Grand-Slam-Turnier des neuen Jahres.
«Es ist schwierig, Worte zu finden», beginnt die 26-Jährige ihre Rede. Sie gratuliert Sabalenka zu einer grossartigen Leistung und hofft, «dass wir noch viele Finals gegeneinander spielen werden». Sie hoffe, dass es in diesem Jahr so weiter geht. Gut möglich, wenn sie weiter so spielt.
Final ist ein grosses Hin und Her
Den ersten Satz gewinnt Rybakina dank eines Breaks im ersten Aufschlagspiel von Sabalenka. In Durchgang zwei bleibt alles in der Reihe, bis Sabalenka beim Stand von 5:4 das Service-Game von Rybakina gleich zu Null abnimmt und so den Satzausgleich schafft.
Und auch im dritten Satz hat die Belarussin, die 2023 und 2024 schon in Melbourne triumphierte, die Oberhand. Früh führt sie mit einem Break 3:0, muss dieses aber umgehend wieder hergeben. Beim Stand von 3:3 gelingt dann Rybakina der erneute Aufschlagsdurchbruch und sie gibt die Break-Führung bis zum Schluss nicht mehr her. Durch den Titel wird die Kasachin am Montag die neue Nummer 3 der Welt sein.
