Beendet
Super G
Gröden
Gröden
1.
Jan Zabystran
Jan Zabystran1:24.86
2.
Marco Odermatt
Marco Odermatt+0.22
3.
Giovanni Franzoni
Giovanni Franzoni+0.37
Von Allmen stürzt nach Flugeinlage im Super-G
0:30
Schrecksekunde in Val Gardena:Von Allmen stürzt nach Flugeinlage im Super-G
19.12.2025, 13:46 Uhr

Das war es für heute

Das war also der zweite Tag von Gröden. Wir haben nicht nur einen richtig schnellen Super G gesehen sonder auch noch den tollen Sieg von Jan Zabystran. Morgen geht es auch schon weiter auf der Saslong. Dann steht die richtige, lange Abfahrt auf dem Plan. Der Start wurde wieder für 11:45 Uhr festgelegt. Wir sind natürlich auch da wieder dabei. Bis dahin und einen schönen Nachmittag!

19.12.2025, 13:44 Uhr

Baumann bester Deutscher

Für die vier deutschen Fahrer hat es heute nicht richtig zusammen gepasst. Romed Baumann fand zwar in seinen Lauf, konnte ihn aber nicht schnell genug durchziehen. Er wird am Ende immerhin noch 17. Simon Jocher hat es mit Platz 29 gerade noch so in die Punkte geschafft. Für Luis Vogt begann der Lauf vielversprechend. Bis zur Hälfte war er richtig gut dabei, danach aber lief es nicht mehr. Immer mehr Kleinigkeiten summierten sich und so wird es der 44. Platz. So weit nach unten ist Maximilian Schwarz gar nicht gekommen, er ist schon beim ersten Sprung ausgeschieden.

19.12.2025, 13:40 Uhr

Drei Mal Top 15 für Österreich

Für einen Platz ganz weit vorne hat es für die Fahrer des Österreichischen Skiverbands heute nicht nicht gereicht. Daniel Hemetsberger platziert sich mit Platz sieben am weitesten vorne. Kurz hinter ihm landen Vincent Kriechmayr und Raphael Haaser mit den Plätzen neun und zehn. Auch Marco Schwarz (13.) Hat es noch in die Top 15 geschafft. Vincent Wieser hat es mit einer sehr ordentlichen Leistung ebenfalls noch in die Punkte geschafft, Lukas Feurstein und Stefan Babinsky dagegen sind weit abgeschlagen und beenden den Tag auf den Plätzen 41 und 46. Andreas Ploier, Daniel Danklmaier und Stefan Rieser sind leider ausgeschieden.

19.12.2025, 13:36 Uhr

Ein Schweizer auf dem Podest

Mit dem zweiten Platz von Marco Odermatt hat die Schweiz auch heute wieder einen Mann auf dem Podest. Stefan Rogentin und Alexis Monney haben mit den Plätzen acht und zwölf ihre momentane Super-G-Form bestätigt. Alessio Miggiano und Marco Kohler haben einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht, Justin Murisier ist mit Platz 23 weiter nach unten gerutscht, als eigentlich sein Anspruch ist. Arnaud Boisset verpasst mit Platz 33 die Punkte, Franjo von Allmen ist nach seinem Fehler in der Anfahrt zum Sprung gestürzt und leider ausgeschieden.

19.12.2025, 13:27 Uhr

Überraschungssieg von Zabystran

Ein paar wenige Läufer sind jetzt noch oben, am Podest sollte sich jetzt aber wirklich nichts mehr ändern. Somit ist klar: Jan Zabystran fährt mit Startnummer 29 ein sensationelles Rennen und schickt den Schweizer Speed-Dominator Marco Odermatt auf den zweiten Platz. Giovanni Franzoni freut sich ebenfalls riesig über einen richtig guten dritten Platz. Er sorgt damit also auch für einen italienischen Podestplatz in Gröden.

19.12.2025, 13:22 Uhr

Luis Vogt (GER)

Und auch Luis Vogt darf noch ran. Und das sieht erstmal gut aus! Vogt ist in den ersten Abschnitten schnell und zwischendurch mit Kurs auf die Top 15 unterwegs. Die untere Hälfte aber kostet dann doch mehr Zeit, er ist zu vorsichtig dabei und fährt mit Platz 41 deutlich aus den Punkten raus.

19.12.2025, 13:18 Uhr

Marco Kohler (SUI)

Marco Kohler will hier auch nochmal weit nach vorne fahren. Er ist dafür aber nicht schnell genug, hebt ziemlich oft ab aber macht seine Sache trotzdem noch gut. Platz 23 dürfte zumindest reichen, um ihm Punkte einzubringen.

19.12.2025, 13:17 Uhr

Stefan Rieser (AUT)

Stefan Rieser ist der nächste Österreicher, der heute das Ziel nicht sieht. Es war auch bei ihm der Sprung, bei dem die Richtung nicht gestimmt hat.

19.12.2025, 13:15 Uhr

Alessio Miggiano (SUI)

Alessio Miggiano nimmt den ersten Sprung deutlich besser und fährt sich zwischenzeitlich bis auf den 15. Platz vor. Vor allem im unteren Teil geht es aber doch ein bisschen dahin. Platz 20 ist aber absolut in Ordnung für den Schweizer.

19.12.2025, 13:13 Uhr

Maximilian Schwarz (GER)

Schade, da war das Rennen für Maximilian Schwarz schnell vorbei. Die ersten Wellen schluckt er gut, dann aber springt er viel zu weit und schafft es einfach nicht mehr auf die Linie.

Mit Startnummer 29
Tscheche Zabystran stoppt Odermatts 51. Party

Lange sieht alles so aus, als könnte Marco Odermatt seinen 51. Weltcupsieg feiern. Doch dann stoppt ein Tscheche mit der Startnummer 29 die Schweizer Party.
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Marco Odermatt verpasst in Gröden den zweiten Sieg innert 24 Stunden knapp.
Foto: keystone-sda.ch
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Lino DieterleRedaktor Online Sport

Das Podest

1. Jan Zabystran (Tsch) 1:24,86
2. Marco Odermatt (Sz) +0,22
3. Giovanni Franzoni (It) +0,37

Das Rennen

Der 51. Weltcup-Sieg von Marco Odermatt scheint schon fast Tatsache – doch dann kommt Jan Zabystran mit Startnummer 29. Der Tscheche profitiert von besseren Lichtverhältnissen, Rückenwind im oberen Streckenteil sowie der spürbar schneller werdenden Piste im unteren Abschnitt. Diese Ausgangslage weiss er jedoch auch eindrucksvoll zu nutzen.

Als Odermatt mit Startnummer 8 ins Rennen geht, beginnt eine neue Zeitrechnung. In jedem Streckenabschnitt ist er schneller als Teamkollege Justin Murisier und setzt sich mit über einer Sekunde Vorsprung an die Spitze.

Lange scheint diese Bestzeit nicht zu knacken. Doch mit Startnummer 16 kommt Giovanni Franzoni und nimmt dem Leader von der letzten Zwischenzeit bis ins Ziel mehr als drei Zehntel ab. Kurz darauf rückt auch Nils Allegre heran und bleibt nur zwei Zehntel hinter Odermatt. Mit Startnummer 29 ist die Sensation dann aber Tatsache und Odermatt an der Spitze abgelöst.

Das gab zu reden

Was für ein Auf und Ab die aktuelle Saison für Franjo von Allmen bislang doch ist! Nach dem Sturz im Super-G von Beaver Creek kann er trotz Schienbeinprellung in Gröden starten – und überzeugt am Donnerstag mit Platz 2 trotz eines Start-Malheurs. Am Freitag sorgt er dann für den nächsten Schreckmoment. Beim Flug über einen Kamelbuckel verliert er die Kontrolle, für einen Moment lang muss Schlimmes befürchtet werden, bevor sich von Allmen irgendwie noch auffangen und den Sturz doch noch abfedern kann.

Von Allmen stürzt nach Flugeinlage im Super-G
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Schrecksekunde in Val Gardena:Von Allmen stürzt nach Flugeinlage im Super-G

Die weiteren Schweizer

8. Stefan Rogentin +0,71
12. Alexis Monney +0,81
21. Alessio Miggiano +1,17
23. Justin Murisier +1,27
23. Marco Kohler +1,27
33. Arnaud Boisset +1,62
DNF Franjo von Allmen

Justin Murisier geht als erster Schweizer ins Rennen und zeigt eine saubere, kontrollierte Fahrt. Im Ziel übernimmt er mit knapp einer halben Sekunde Vorsprung zunächst die Führung. Doch die tiefe Startnummer erweist sich einmal mehr als Nachteil: Zwar lässt Murisier auch den formstarken Dominik Paris hinter sich, muss aber – wie schon in der Abfahrt – mitansehen, wie er Rang um Rang verliert, als die Strecke vor allem im unteren Teil mit höheren Startnummern wieder deutlich schnellere Zeiten zulässt.

Als Stefan Rogentin mit weniger als einer halben Sekunde Rückstand im Ziel abschwingt, darf aus Schweizer Sicht kurz vom zweiten Doppelsieg geträumt werden. Doch nach dem TV-Break holen die nachfolgenden Fahrer im unteren Streckenteil plötzlich massiv Zeit auf die Führenden heraus – Rogentin rutscht vom Podest auf Platz 8 zurück.

Wie Franjo von Allmen erlebt auch Alexis Monney bei einem Sprung eine Schrecksekunde, kann sich jedoch im Rennen halten. Der Fehler kostet allerdings wertvolle Zeit. In der Ciaslat wird Monney für seinen Mut belohnt: Als einer der wenigen verliert er dort keine Zeit auf Marco Odermatt. Ohne den schrägen Flug wäre er wohl nahe am Podest gewesen.

Arnaud Boisset kann mit Startnummer 31 nicht von den besser werdenden Bedingungen profitieren und verpasst die Top 30. Anders präsentiert sich Alessio Miggiano: Dank eines starken Mittelteils holt er sich zum zweiten Mal Weltcup-Punkte. Das gelingt auch Marco Kohler – mit Startnummer 51 fährt er zeitgleich mit Teamkollege Justin Murisier.

Die Stimmen gegenüber SRF

Marco Odermatt (über Sensationssieger Zabystran): «Logisch ist es irgendwo ein bisschen ärgerlich. Handkehrum geht es in unserem Sport darum, wer schneller vom Start ins Ziel kommt – und er war schneller. Die Bedingungen muss man dann nicht gross ansprechen. Ich hätte den Sieg aber gerne mitgenommen. Ich mache zwar einen Fehler im letzten Abschnitt, ich habe für mich heute aber das Optimum herausgeholt.»

Odermatt (während dem Rennen): «Heute habe ich teilweise fast zu viel riskiert und hatte etwas Glück. Man hat es wohl gar nicht so gut gesehen, zwei, dreimal war es sehr nah am Limit. In der Ciaslat hat es mich auf einer Welle verspickt, auch im unteren Abschnitt war es einmal über dem Limit. Ich bin erleichtert, dass alles gut gegangen ist. Das Licht war unten extrem flach und blind. In Kombination mit dem schnellen Schnee und dem Licht war es etwas gar nah am Limit.»

Franjo von Allmen (über sein Ausscheiden): «Soweit ist alles okay, ich hatte gute Schutzengel. Es ist nie ein schönes Gefühl. Ich bin absolut selbst schuld, fahre schlecht auf den Sprung zu. Wenn du rein liegst und mit vollem Druck auf dem Ski auf eine Kante zufährst, spickt es dich halt heraus.»

Die Bedingungen

Nach den Wetterkapriolen am Donnerstag lacht in den Dolomiten am Freitag die Sonne, von einer Nebelbank ist keine Spur. Wie üblich werden die Lichtverhältnisse mit zunehmender Dauer besser. Auch die Piste wird im Verlauf des Rennens noch schneller, was für reichlich Spannung sorgt.

So gehts weiter

Am Samstag steht die zweite Abfahrt (ab 11.45 Uhr) auf der Saslong an, am Sonntag gehts für den Riesenslalom (1. Lauf ab 10 Uhr) nach Alta Badia. Ab Samstag sind dann auch die Frauen aktiv. In Val d'Isère stehen eine Abfahrt (ab 10.30 Uhr) und am Sonntag ein Super-G (ab 11 Uhr) auf dem Programm.

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