Swiss-Ski schickt acht Fahrer an den Start. Angeführt wird das Team von Super-G-Weltmeister Marco Odermatt. Der Nidwaldner startet als letzter der vier Schweizer in der Top-Gruppe mit der Nummer 12. Unmittelbar vor ihm ist die Reihe an Alexis Monney. Auch davor gibts ein Schweizer Duo, das direkt nacheinander startet. Franjo von Allmen trägt die Nummer 8. Nach ihm folgt Stefan Rogentin. Vom zweiten Schweizer Duo werden die beiden durch den Österreicher Lukas Feurstein (Nummer 10) getrennt.
8 Franjo von Allmen
9 Stefan Rogentin
11 Alexis Monney
12 Marco Odermatt
21 Loïc Meillard
29 Justin Murisier
32 Marco Kohler
41 Alessio Miggiano
Natürlich dominieren die Fans der Schweizer Ski-Stars auf der Tribüne. Egal ob Odermatt, von Allmen oder Rogentin – alle geniessen volle Unterstützung.
«Es ist fast der schwierigste Super-G, man muss mit hoher Geschwindigkeit blinde Kuppen treffen», sagt Marco Odermatt nach der Besichtigung zu SRF. «Hier ist es wichtig, gut zu starten. Wenn man den Ski dann spürt, kann man Gas geben.»
Franjo von Allmen meint, dass es ein «interessantes» Rennen geben könnte, da das Eis sehr glatt und nicht griffig sei. Auch er sagt, dass der Start ein Schlüssel zum Erfolg sei.
Im deutschen Team gab es nach einer bis dato enttäuschenden Speedsaison zuletzt einen Lichtblick. Simon Jocher raste beim Super G in Livigno auf den fünften Rang und verfehlte das Podium nur um sechs Hundertstel. Der 29-Jährige will seine aufsteigende Form nun auch in Wengen fortsetzen. Routinier Romed Baumann wartet derweil noch auf sein erstes Top-15-Resultat in dieser Saison. Komplettiert wird das deutsche Aufgebot von Luis Vogt.
Vier Super G wurden in diesem Olympiawinter bereits ausgetragen. Viermal stand am Ende ein anderer Fahrer ganz oben auf dem Treppchen. Marco Odermatt siegte in Copper Mountain, Vincent Kriechmayr in Beaver Creek. In Gröden überraschte Jan Zabystran die Konkurrenz und zuletzt in Livigno war Marco Schwarz vorne. Da der Super G von Wengen als einer der schnellsten der Saison gilt, dürften hier auch starke Abfahrer wie Franjo von Allmen, der hier im Vorjahr den Super G gewann, sehr gute Karten haben.
«Das Wetter ist ein Traum», meldet Blick-Reporter Benjamin Gwerder aus Wengen. Ein sonniger Tag läutet die Lauberhorn-Festspiele ein. Ski-Herz, was willst du mehr?
In rund einer Stunde gehts los. Das Schweizer Team mit den Topfavoriten Marco Odermatt und Franjo von Allmen ist auf der Besichtigung.
Das Lauberhorn-Wochenende wird mit dem Super-G lanciert. Los gehts um 12.30 Uhr.