Beendet
Super G
Livigno
Livigno
1.
Marco Schwarz
Marco Schwarz1:10.33
2.
Alexis Monney
Alexis Monney+0.20
3.
Franjo von Allmen
Franjo von Allmen+0.25
Vergibt hier Odermatt den Sieg in Livigno?
0:12
Schnitzer nach 30 Sekunden:Vergibt hier Odermatt den Sieg in Livigno?
27.12.2025, 13:36 Uhr

Auf Wiedersehen!

Wir verabschieden uns vom Super G in Livigno. Weiter geht es im Weltcup der Männer im kommenden Jahr mit dem Slalom in Madonna di Campiglio am 7. Januar. Wir sind dann wieder live dabei und wünschen Ihnen noch einen schönen Samstag!

27.12.2025, 13:35 Uhr

Übrige Österreicher verpassen Top Ten

Die übrigen Österreicher neben Marco Schwarz konnten nicht in die Top Ten reinfahren. Stefan Babinsky belegte den elften Rang, während es für Lukas Feurstein der 17. Rang wurde. Daneben erreichten auch Vincent Wieser (20.) und Daniel Hemetsberger (21.) die Top 30. Einen Rückschlag mussten Kriechmayr und Haaser hinnehmen. Beide beenden das Rennen nicht.

27.12.2025, 13:33 Uhr

Jocher mit Bestleistung

Simon Jocher verpasste das Podest in einem engen Rennen zwar nur hauchdünn, trotzdem darf der DSV-Starter zufrieden auf den Tag blicken. Mit einem fünften Platz schafft er nicht nur die Olympianorm, sondern verbessert auch sein bisher bestes Ergebnis im Weltcup. Dahinter gab es nicht viel zu holen und die übrigen DSV-Athleten verpassten ein Top-30-Ergebnis.

27.12.2025, 13:31 Uhr

Gutes Teamergebnis für Schweizer

Auch wenn heute ein Österreicher allen davonfuhr, fällt das Teamergebnis der Schweizer insgesamt ordentlich aus. Loïc Meillard und Stefan Rogentin erreichten mit den Plätzen sieben und acht die Top Ten. Marco Kohler überzeugte trotz hoher Startnummer mit Rang elf. Die übrigen Schweizer Athleten verpassten die Punkteränge.

27.12.2025, 13:28 Uhr

Schwarz schlägt die Schweizer

Nachdem Marco Schwarz kurz vor Weihnachten bereits im Riesenslalom triumphiert hatte, legte der Österreicher nun im Super G nach und feierte seinen ersten Sieg in dieser Spezialdisziplin. Mit einer starken Vorstellung in 1:10,33 Minuten verhinderte der 30-Jährige einen Schweizer Dreifachsieg. Schwarz blieb 0,2 Sekunden vor Alexis Monney, knapp dahinter folgten Franjo von Allmen und Marco Odermatt.

27.12.2025, 13:26 Uhr

Anton Grammel (GER)

Zuletzt konnte niemand mehr in die Punkte fahren, kann Anton Grammel als letzter Fahrer auf dem Kurs daran jetzt noch was ändern? Als Riesenslalom-Spezialist könnte ihm die Piste heute eigentlich liegen und einige Ansätze sind schon ordentlich. Nachdem er im Schlussteil aber raushebt, wirft es ihn dann doch noch auf Platz 44 zurück!

27.12.2025, 13:13 Uhr

Luis Vogt (GER)

Luis Vogt ist der nächste DSV-Starter, der aus dem Starthaus geht. Für ihn ist der Abstand allerdings schon früh zu gross und Vogt muss sich mit einem Platz jenseits der Punkteränge zufriedengeben.

27.12.2025, 13:12 Uhr

Sam Alphand (FRA)

Kann Sam Alphand noch einmal für ein Feuerwerk sorgen? Zuzutrauen ist es dem angriffslustigen Franzosen auf jeden Fall. Alphand sorgt für einige starke Schwünge, doch den Überlauf gibt es vom ihm schliesslich mit Platz 29 nicht.

27.12.2025, 13:08 Uhr

Marco Kohler (SUI)

Direkt im Anschluss macht sich der letzte Starter aus der Swiss-Mannschaft aus und der lässt es noch mal krachen! Kohler knallt oben starke Zwischenzeiten hin, erlaubt sich auch unten raus kaum grobe Fehler und sichert sich den bärenstarken elften Platz!

27.12.2025, 13:06 Uhr

Stefan Rieser (AUT)

Stefan Rieser geht als letzter Österreicher auf den Hang. In die Top 30 vordringen kann er am Ende aber nicht. Mit Platz 35 und 1,82 Sekunden Rückstand ist bereits klar, dass es für ihn keine Punkte geben wird.

Fünf Schweizer in Top 10
Zwei Schweizer bei Sieg von Schwarz auf dem Podest

Die Schweizer belegen beim Super-G in Livigno die Ränge zwei, drei und vier. Der Sieg geht etwas überraschend an den Österreicher Marco Schwarz.
1/7
Marco Odermatt fährt im Super-G von Livigno knapp neben das Podest.
Foto: AP
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Julian SigristRedaktor Sport

Das Podest

1. Marco Schwarz (Ö) 1:10,33
2. Alexis Monney (Sz) +0,20
3. Franjo von Allmen (Sz) +0,25

Das Rennen

Fast gibts beim ersten Weltcup-Rennen in Livigno überhaupt (s. «Das gab zu reden I») einen Schweizer Dreifachsieg. Nur der Österreicher Marco Schwarz hat da etwas dagegen.

Vincent Kriechmayr startet als erster der Topgruppe und ist bis zur vierten Zwischenzeit mit Vorsprung unterwegs. Dann rutscht der erste Verfolger von Marco Odermatt im Super-G-Weltcup nach einer Welle weg und scheidet aus. Ähnlich geht es seinem Teamkollegen Raphael Haaser, der direkt nach ihm startet. Auch er kann das Rennen nach einem Aussenski-Fehler bei der zweiten Zwischenzeit nicht beenden.

Die ersten, die dem noch immer führenden Marco Schwarz (Startnummer 4) in der Folge richtig nahe kommen, sind drei Schweizer. Alexis Monney startet gut, muss nach einem verhaltenen Mittelabschnitt im unteren Teil aber Zeit gut machen. Das schafft er, dennoch reiht er sich knapp hinter Schwarz ein. Teamkollege von Allmen liegt nach der letzten Zwischenzeit hauchdünn vorne, fällt im letzten Abschnitt aber noch auf den dritten Rang zurück.

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Und der Dritte? Der heisst Marco Odermatt. Auch bei ihm wirds knapp – doch er kann die Bestzeit ebenfalls nicht knacken. Er macht bei der zweiten Zwischenzeit einen kleinen Fehler, der ihm zum Verhängnis wird. Er kommt zwischenzeitlich zwar nochmals nahe heran, verliert im letzten Abschnitt aber wieder etwas an Zeit und reiht sich vier Hundertstel hinter dem Podest auf dem vierten Rang ein. Damit verteidigt er aber die Führung in der Disziplinenwertung, während sich Schwarz seinen ersten Weltcup-Sieg im Super-G holt.

Die Schweizer

4. Marco Odermatt +0,29
7. Loïc Meillard +0,37
8. Stefan Rogentin +0,44
11. Marco Kohler +0,52
33. Alessio Miggiano +1,23
DNF Justin Murisier

Ähnlich wie viele andere Fahrer vor ihm verliert Stefan Rogentin im zweiten und dritten Abschnitt einiges an Zeit. In den letzten beiden Abschnitt kann er diese nicht mehr gut machen und so reiht er sich auf dem 4. Zwischenrang ein.

Justin Murisier fährt einen hervorragenden zweiten Abschnitt. Er ist dort sogar noch schneller als der Schwarz. Auch bei der dritten Zwischenzeit ist er gut dabei, doch kurz darauf rutscht er weg und scheidet aus.

Loïc Meillard zeigt mit der Startnummer 31 ein ganz starkes Rennen. Er verliert in keinem Abschnitt viel Zeit und reiht sich am Ende auf den starken 6. Zwischenrang ein. Weil direkt nach ihm der Deutsche Simon Jocher auf den 5. Platz fährt, rutscht Meillard noch einen Rang nach hinten.

Alessio Miggiano kann nach starken Resultaten zuletzt für keinen Exploit sorgen. Nach zwei soliden ersten Sektoren macht er im dritten Abschnitt einen Fehler und verliert viel an Zeit. So gibt es für den Zürcher Oberländer keine Punkte.

Was für eine Fahrt von Marco Kohler! Nach der zweiten Zwischenzeit liegt er vor dem Schwarz und auch in der Folge zeigt er ein ganz starkes Rennen. Mit der Startnummer 49 fährt auf den 11. Rang, was gleichbedeutend mit dem besten Super-G-Ergebnis seiner Karriere ist.

Die Stimmen (gegenüber SRF)

Alexis Monney: «Vor allem der untere Teil war sehr gut. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Lauf. Der Anfang der Saison war nicht so top. Ich wollte heute einen Lauf ohne grossen Fehler machen und ich glaube, das habe ich geschafft.»

Marco Odermatt: «Ich habe prophezeit, dass es ein enges Rennen wird. Wenn man dann Fehler macht, wusste ich, dass es nicht ganz nach vorne reicht. Der Schnee hat speziell reagiert, deshalb bin ich zufrieden mit dem Lauf.»

Franjo von Allmen: «Ich bin sehr glücklich und zufrieden mit dem Resultat. Ich habe etwas Vorsicht in den Lauf eingebaut, aber ich glaube, das ist nach den Nullern zuletzt verständlich.»

Das gab zu reden I

Zum ersten Mal überhaupt wird auf der rund 1800 Meter langen «Tagliede – Li Zeta» in Livigno ein Weltcuprennen gefahren. Der Grund dafür sind die Olympischen Winterspiele im Februar. Weil in Bormio die olympischen Skirennen stattfinden, fallen die traditionsreichen Rennen im Weltcup weg. Stattdessen kommt es in Livigno zur Premiere. Im Ort nahe der Schweizer Grenze finden bei Olympia dann ebenfalls Wettkämpfe statt – allerdings nicht im Ski Alpin, sondern im Snowboard und Ski-Freestyle.

Das gab zu reden II

Mit der Startnummer 25 fährt Matthieu Bailet lange ein ganz starkes Rennen. Bei der letzten Zwischenzeit liegt er gleich auf mit dem führenden Schwarz. Kurz vor Schluss bleibt er allerdings an einem Tor hängen und kommt aus dem Gleichgewicht. Er erwischt das nächste Tor nicht mehr und scheidet aus. Entsprechend gross ist der Ärger beim Franzosen.

Die Bedingungen

Das Wetter in Livigno präsentiert sich von seiner besten Seite. Keine Wolke ist am Himmel zu sehen, die Sonne strahlt – entsprechend gut sind die Sichtbedingungen. Die Piste ist ebenfalls in gutem Zustand und so sind auch mit hohen Startnummern noch schnelle Zeiten möglich, wie Meillard (Nr. 31) und Jocher (Nr. 32) beweisen.

So gehts weiter

Am Mittwoch, 7. Januar, steht mit dem Nachtslalom in Madonna di Campiglio (It) das nächste Rennen an (ab 18 Uhr). Der nächste Super-G findet am Freitag, 16. Januar, zum Start des traditionsreichen Wengen-Wochenendes statt (12.30 Uhr).

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