Beendet
Super G
Val d'Isere
Val d'Isere
1.
Sofia Goggia
Sofia Goggia1:20.24
2.
Alice Robinson
Alice Robinson+0.15
3.
Lindsey Vonn
Lindsey Vonn+0.36
21.12.2025, 12:50 Uhr

Bis bald!

Damit beenden wir die Berichterstattung vom Weltcup-Wochenende der Frauen in Val d'Isère. Vielen Dank fürs Mitlesen! Weiter geht es für alpinen Skirennläuferinnen nach Weihnachten am Semmering. Dort stehen ein Riesentorlauf und ein Slalom auf dem Programm. Bis dahin!

21.12.2025, 12:49 Uhr

Keine Top-Platzierungen für die Schweiz

Beste Schweizerin war auch im zweiten Super G der Saison Malorie Blanc – allerdings nur als 20. Kurz hinter ihr reihte sich ein Trio mit Jasmina Suter (22.), Joana Hählen (23.) und Delia Durrer (24.) ein. Etwas Zählbares gab es auch für Jasmine Flury (27.). Janine Schmitt verfehlte die Weltcuppunkte um mehr als eine halbe Sekunde (35.).

21.12.2025, 12:48 Uhr

Hütter wieder beste Österreicherin

Cornelia Hütter verpasste das Stockerl um eine knappe halbe Sekunde, als Sechste wurde die Abfahrtssiegerin von gestern aber wieder beste ÖSV-Fahrerin. Ein gutes Resultat fuhr Ariane Rädler als Achte ein, Nina Ortlieb wurde Fünfzehnte, Magdalena Egger Achtzehnte. Weiter hinten tummelt sich ein österreichisches Quartett direkt hintereinander – Mirjam Puchner (28.), Nadine Fest (29.), Christina Ager (30.) und Stephanie Brunner, die als 31. in Sachen Weltcuppunkten knapp das Nachsehen hatte.

21.12.2025, 12:46 Uhr

Aicher knapp an Top 10 vorbei

Als beste Deutsche fand sich Emma Aicher auf dem elften Platz wieder. Zur Spitze fehlte eine knappe Sekunde, zu den besten Zehn zwei Hundertstel. Im Gegensatz zu St. Moritz hat die 22-Jährige im zweiten Super G des Winters also immerhin das Ziel erreicht. Bei Kira Weidle-Winkelmann mussten wir davon ausgehen, dass es nicht annähernd so gut laufen würden, wie beim gestrigen zweiten Platz in der Abfahrt. Etwas mehr als Rang 21 hätte sich die Oberbayerin aber sicherlich erhofft.

21.12.2025, 12:43 Uhr

Sieg für Goggia!

Bereits in den vergangenen Rennen bewies Sofia Goggia gute Form, dosierte mitunter das Risiko etwas zu sehr. Heute fand die Italienerin das perfekte Mass, zeigte auch technisch eine blitzsaubere Fahrt und gewann den Super G von Val d'Isère. Für die 33-Jährige bedeutet das den 27. Weltcupsieg – den achten im Super G. Goggia verwies Alice Robinson um 15 Hundertstel auf Platz zwei. Dritte wurde Lindsey Vonn.

21.12.2025, 12:42 Uhr

Ania Monica Caill (ROU)

Letzte Starterin ist Ania Monica Caill. Die 30-Jährige tritt für Rumänien an, gerät aber rasch klar in Rückstand. Am Ende wird das eine deftige Packung von mehr als sieben Sekunden. Das bedeutet mit deutlichen Abstand die Rote Laterne. Damit ist der Wettkampf beendet.

21.12.2025, 12:40 Uhr

Stephanie Brunner (AUT)

Stephanie Brunner war schon einmal Achte in einem Super G - 2018 in Crans Montana. Die letzte österreichische Starterin legt ordentlich los. Mit ihren Riesenslalom-Qualitäten kann die Tirolerin im technischen Teil überzeugen. Lange liegt Brunner gut im Rennen. Im Ziel beläuft sich das Defizit aber auf gut zwei Sekunden. Platz 31 - eine Zehntel fehlt zum Weltcuppunkt.

21.12.2025, 12:31 Uhr

Priska Ming-Nufer (SUI)

Mit hoher Startnummer ist nun Priska Ming-Nufer dran. Die Eidgenossin erreichte im Weltcup bereits zweimal die Top 10 im Super G. Davon ist die 33-Jährigen heute weit entfernt, kämpft vergeblich um ein gutes Ergebnis. Seit geraumer Zeit ist keine Sportlerin mehr unter die Top 30 gefahren. Ming-Nufer verliert fast dreieinhalb Sekunden und kommt als 43. unten an.

21.12.2025, 12:22 Uhr

Delia Durrer (SUI)

Delia Durrer hat als bestes Weltcupergebnis im Super G zwei 20. Plätze zu Buche stehen. Warum sollte dieser Bereich nicht auch heute drin sein? In jedem Fall legt die Schweizerin vielversprechend los. Und auch den letzten Streckenabschnitt fährt die 23-Jährige stark, verliert nur etwas mehr als anderthalb Sekunden. Rang 24 ist beachtlich.

21.12.2025, 12:18 Uhr

Lena Wechner (AUT)

Doch die nächste Österreicherin steht schon bereit. Allerdings geht Lena Wechner rasch sehr viel Zeit verloren. Das Defizit bewegt sich beinahe auf vier Sekunden zu. So wird das mit der Roten Laterne honoriert.

Goggia holt sich Sieg
Schweizerinnen erneut bös geschlagen

Nur eine Schweizerin schafft es beim Super-G von Val d'Isère in die Top 20 – das Team kassiert eine weitere Schlappe. An der Spitze jubelt Sofia Goggia. Auch Lindsey Vonn schaffts erneut aufs Podium.
1/7
Sofia Goggia feiert in Val d'Isère den achten Super-G-Sieg ihrer Karriere.
Foto: keystone-sda.ch
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Julian SigristRedaktor Sport

Podest

1. Sofia Goggia (It) 1:20,24
2. Alice Robinson (Neus) +0,15
3. Lindsey Vonn (USA) +0,36

Das Rennen

Mit der Startnummer 6 setzt Sofia Goggia die erste Richtzeit. Nachdem das Rennen nach den ersten fünf Fahrerinnen noch von knappen Abständen an der Spitze geprägt ist, fährt die Italienerin fast eine Sekunde auf die bislang führende Stuhec heraus. Wieviel diese Zeit wert ist, zeigt bereits die nächste Fahrt von Alice Robinson. Die Neuseeländerin, die den letzten Super-G in St. Moritz gewonnen hat, zeigt ebenfalls eine sehr gute Leistung. Sie liegt nach Rennhälfte vorne, verliert dann aber vor allem im vierten Sektor viel Zeit und reiht sich knapp hinter Goggia ein.

An diese beiden kommt in der Folge fast niemand mehr heran – auch nicht Cornelia Hütter, die Abfahrtssiegerin vom Samstag. Nur als Lindsey Vonn mit der Startnummer 13 an den Start geht, wird es nochmals eng. Die US-Amerikanerinnen verliert nach einem Fehler im oberen Streckenteil eine halbe Sekunde, macht dann aber wieder Zeit gut. Auch im vierten Sektor ist sie nahe an der Führenden dran. Am Ende reicht es allerdings nicht ganz, um sich auf einem der ersten beiden Plätze einzureihen. So wird es für Vonn wie bereits in der Abfahrt der dritte Rang, während sich Goggia ihren achten Super-G-Sieg holt – den zweiten davon in Val d'Isère.

Die Schweizerinnen

20. Malorie Blanc +1,39
22. Jasmina Suter +1,58
23. Joana Hählen +1,59
24. Delia Durrer +1,65
27. Jasmine Flury +1,78
34. Janine Schmitt +2,48
45. Priska Ming-Nufer +3,45

Joana Hählen zeigt eine verhaltene Fahrt und driftet vor allem im oberen Streckenteil immer wieder zu viel an. Auch danach verliert sie kontinuierlich an Zeit und reiht sich bei ihrer Zielankunft an zweithinterster Stelle ein.

Direkt nach Hählen folgt Malorie Blanc. Sie fährt wie häufig sehr sauber, handelt sich aber ebenfalls einen grossen Rückstand ein. Am Ende klassiert sie sich knapp vor ihrer vor ihr gestarteten Teamkollegin. Damit kann sie ihren sechsten Rang aus dem ersten Super-G der Saison in St. Moritz nicht bestätigen.

Auch Janine Schmitt kann in ihrem ersten Super-G auf dieser Strecke für keinen Exploit sorgen. Sie verliert vor allem gegen Ende des Rennens einiges an Zeit und reiht sich an zweitletzter Stelle ein.

Auch Jasmina Suter kann ihren zwölften Rang vom Super-G in St. Moritz nicht bestätigen. Am Anfang hält sich noch gut mit, doch im dritten Abschnitt driftet sie an und verliert so viel Tempo. Gegen Ende schleicht sich noch ein weiterer Fehler ein und so reiht sie sich eine Hundertstel vor Hählen ein.

Jasmine Flury legt gut los und liegt bei der ersten Zwischenzeit sogar vorne. Danach schleichen sich aber einige kleine Fehler ein und so kann auch sie sich nicht in den besten 20 klassieren.

Nachdem Delia Durrer in der Abfahrt vom Samstag bereits die beste Schweizerin war, zeigt sie auch im Super-G eine ordentliche Leistung. Nach einem verhaltenen Start macht sie gegen Ende noch einige Positionen gut und holt sich zum achten Mal in ihrer Karriere Super-G-Punkte.

Die Stimmen (gegenüber SRF)

Alice Robinson: «Ich war etwas genervt, als ich ins Ziel kam, weil ich vor dem Tunnelsprung so viel Wind gespürt habe. Es ist das Gleiche für alle, aber ich habe mir gedacht: ‹Das fühlt sich so langsam an.› Es gab auch ansonsten einige Dinge, die ich hätte besser machen können. Aber es war ein sehr guter Lauf.»

Malorie Blanc: «Ich muss es strategisch besser machen. Es war etwas wie in der Abfahrt, ich konnte nicht so richtig Gas geben. Wenn es so eine Strecke ist, fange ich an, zu sehr zu überlegen. Das ist schade, weil das Skifahren ist eigentlich da.»

Das gab zu reden

Mit der Starnummer 27 lässt Camille Cerutti die drei Fahrerinnen auf dem Podest nochmals ordentlich zittern. Die Lokalmatadorin legt los wie die Feuerwehr und lässt das Publikum von einem französischen Podestplatz träumen. Nach drei Zwischenzeiten liegt sich noch immer vor der führenden Goggia. Erst im vierten Abschnitt verliert sie viel Zeit. Dennoch ist es im Ziel der starke fünfte Rang. Ihr bisheriges Bestresultat war ein elfter Rang vor vier Jahren – ebenfalls im Super-G von Val d'Isère.

Die Bedingungen

Wie am Samstag in der Abfahrt ist der Himmel über Val d'Isère bewölkt – die Sonne drückt nur beim Start ein wenig durch. Die Temperaturen sind rund um den Gefrierpunkt. Die weiche Piste macht es vor allem den Fahrerinnen mit hohen Nummern nicht einfach. Und auch der Wind ist ein Faktor, etwa als das Rennen nach der Startnummer sieben für einige Minuten unterbrochen werden muss.

So gehts weiter

Am nächsten Wochenende finden in Semmering (Ö) die letzten beiden Rennen des Jahres statt. Am Samstag (10 und 13 Uhr) steht ein Riesenslalom auf dem Programm, am Sonntag (14.15 und 17.45 Uhr) ein Nachtslalom. Die nächsten Speed-Rennen finden am 10. und 11. Januar in Zauchensee (Ö) statt.

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