Die besten Athletinnen sind durch. Aber nichtsdestotrotz haben hier noch einige Fahrerinnen die Chance, vorne rein zu fahren. Jetzt ist Mirjam Puchner an der Reihe, die allerdings etwas mit angezogener Handbremse unterwegs ist. Puchner kann nicht richtig loslassen, fällt weit zurück und landet am Ende auf Platz 15 und damit am Ende des Klassements. Da bleibt ihr nur, den Kopf zu schütteln.
Da kommt Malorie Blanc im ersten Sprung schon ordentlich ins Straucheln und fällt so auch schon ganz früh zurück. Sie versucht, sauber und direkt zu fahren. Aber immer wieder schleichen sich ordentliche Fehler und Probleme ein. Am Ende kann sie froh sein, dass sie ohne Sturz im Ziel angekommen. Ist. Rang elf war sicher nicht das, was sich die Schweizerin vorgenommen hatte.
Ester Ledecká startet richtig schnell und ist vorne etwas schneller als alle anderen. Im Mittelteil kommt sie in einem Sprung aber in Rücklage und muss arg darum kämpfen, nicht zu stürzen. Danach geht es für Ledecká noch etwas weiter zurück, weshalb sie als fünfte ankommt.
Und dann ist jetzt Emma Aicher an der Reihe, die oben mit Goggia mithalten kann. Sie kommt sehr sauber durch die Gleitpassage, baut dort den Vorsprung auf 28 Hundertstel aus. Danach muss sie kurz um ihren Aussenski kämpfen, weshalb sie zurück fällt! Zwar kommt Aicher nochmal ran, Goggia kann sie aber nicht verdrängen. Nach einem weiteren starken Rennen steht am Ende die grosse Zwei. Mal sehen, ob das so bleibt.
Cornelia Hütter ist gestartet, kommt aber nicht ganz so schnell durch die ersten Wellen und Schwünge. Aber heute soll es wohl nicht sein. Hütter fällt schon im Mittelteil auf fast eine Sekunde zurück und bringt das Rennen dann einfach nur noch nach unten. Hütter kontrolliert das Tempo sehr und bringt so einen Rückstand von über zwei Sekunden mit ins Ziel. Da war nicht mehr viel im Tank bei Hütter.
Jetzt will es Sofia Goggia wissen. Das sieht man ihr auch an, denn die Fahrt ist voll auf Angriff gepolt. Deshalb ist sie auch dran, zeitgleich mit der Norwegerin unterwegs und dann baut sie aus! Einmal steht sie kurz quer, das Tempo aber rettet ihr unten die Führung!
Für Romane Miradoli geht es nicht ganz so schnell los. Sie kommt zwar gut durch, hat aber etwas zu wenig Geschwindigkeit. Am Ende steht für die Französin der fünfte Platz.
Wir befinden uns in einer richtig spannenden und wichtigen Phase des Rennens. Das weiss auch Kajsa Vickhoff Lie, die sehr schnell und extrem sauber unterwegs ist. Die Norwegerin liegt zur Hälfte noch vorne. Sie sucht sich eine gute Linie, baut den Vorsprung nochmal aus und sichert sich so den ersten Platz!
Der Start ist frei für Elena Curtoni. Sie kommt allerdings nicht schnell genug los und fällt schon im ersten Abschnitt über eine Sekunde zurück. Kommt sie nochmal ran? Es wird schwierig. Curtoni fällt nicht weiter zurück, schwingt aber trotzdem nur auf dem sechsten Platz ab.
Die Geschichte die Federica Brignone in dieser Saison geschrieben hat ist jetzt schon riesengross. Wie geht sie jetzt diesen Super G an? Sie wählt nicht das grösste Risiko und hält auch mehr Abstand zu den Toren. Aber trotzdem ist das eine richtig gute Fahrt, die die Italienerin auf den dritten Platz bringen.