Spektakulärer Transfer in der Ski-Welt
Holdener-Trainer wechselt ins Team von Odermatt

Am Samstag hat Stöckli in Garmisch dank Marco Odermatt und Alexis Monney den ersten Doppelsieg bei einer Weltcupabfahrt gefeiert. Jetzt erreicht uns die nächste spektakuläre Nachricht aus der Zentrale des grössten Schweizer Skiproduzenten. Es geht um den Rennchef.
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Marc Gisin war auf dem Sprung zu einer grossen Abfahrtskarriere.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der Stöckli-Rennchef Marc Gisin verlässt den Schweizer Skihersteller nach dieser Saison
  • Er konnte das Talent Lenz Hächler trotz Konkurrenz von Topmarken verpflichten
  • Gisin: «Es war für mich eine grossartige Erfahrung»
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Marcel W. PerrenSki-Reporter

Mit dieser Nachricht hat kaum jemand gerechnet: Trotz grandiosen Erfolgen wird der ehemalige Abfahrer Marc Gisin (37) seinen Posten als Stöckli-Rennchef nach dieser Saison verlassen! Was steckt hinter dieser überraschenden Kündigung beim Schweizer Skihersteller?

Gisins Antwort: «Ich durfte vor drei Jahren von meinem Vorgänger Beni Matti ein sehr erfolgreiches Team übernehmen, und ich habe alles dafür getan, um dieses hohe Level halten zu können. Es war für mich eine grossartige Erfahrung, mit derart hochkarätigen Rennfahrern und Materialentwicklern zusammenarbeiten zu dürfen. Aber jetzt ist für mich der Zeitpunkt gekommen, um eine neue Herausforderung anzunehmen.»

Unter der Leitung von Gisin hat sich im Stöckli-Team im Windschatten des überragenden Marco Odermatts auch der Freiburger Alexis Monney zu einem Top-Speedfahrer (sieben Weltcup-Podestplätze, zwei WM-Medaillen) entwickelt.

Ein besonderes Kunststück ist dem Engelberger Gisin zudem im letzten Frühling gelungen, als er das Zuger Supertalent Lenz Hächler (22, Juniorenweltmeister, aktueller Leader in der Europacupgesamtwertung) von Nordica verpflichten konnte, obwohl dieser von sämtlichen Topmarken gejagt wurde.

Starker Leistungsausweis

Was der Bruder der Olympiasiegerinnen Dominique und Michelle Gisin in Zukunft genau tun wird, ist noch nicht spruchreif. Klar ist dafür, wer Gisins Nachfolger wird – der Walliser Jörg «Yoyo» Roten. Der Bruder der ehemaligen Weltklasseathletin Karin Roten (50, zweifache Vizeweltmeisterin im Riesenslalom, zwei Weltcupsiege im Slalom) ist seit zwei Jahren Coach von Wendy Holdener.

Zuvor war der zweifache Familienvater, der seine Trainerkarriere im Schweizer Männerteam lanciert hat, höchst erfolgreich im Privatteam von Norwegens Superstar Henrik Kristoffersen tätig. «Ich war zwanzig Jahre als Trainer unterwegs. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt da, um etwas Neues anzufangen. Mir war jedoch immer klar, dass ich in der Skiszene bleiben will. Die Firma Stöckli, die für allerhöchste Qualität steht, bietet mir nun genau das an, was ich gesucht habe», sagt Roten zu Blick.

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