Einmal mehr ist Marco Odermatt der Mann der Stunde im Skizirkus. Der Nidwaldner hat nach seinem Sieg im Riesenslalom von Adelboden weiterhin das Momentum auf seiner Seite, was seine Weltcup-Führung in vier Disziplinen eindrücklich unter Beweis stellt (Leader im Super-G, Riesen, Abfahrt und Gesamtwertung). In Wengen kann er – nachdem das Programm nun wie geplant durchgeführt werden soll – zudem die nächste Siegesserie bei einem Heimklassiker aufrecht erhalten.
| Datum | Kategorie | Startzeit |
| Dienstag, 13. Januar | 1. Training Abfahrt | 12.30 Uhr |
| Mittwoch, 14. Januar | 2. Training Abfahrt | Abgesagt |
| Donnerstag, 15. Januar | 3. Training Abfahrt | 12.30 Uhr |
| Freitag, 16. Januar | Super-G | 12.30 Uhr |
| Samstag, 17. Januar | Abfahrt | 12.30 Uhr |
| Sonntag, 18. Januar | 1. Lauf Slalom | 10 Uhr |
| Sonntag, 18. Januar | 2. Lauf Slalom | 13 Uhr |
Nicht nur Odermatt dürfte sich aufs Lauberhorn freuen
Im Dezember 2019 stand in Beaver Creek der Name von Marco Odermatt zum ersten Mal im Weltcup ganz oben in der Schlussrangliste. Seither liess er unglaubliche 50 weitere Siege folgen. Bis zum ersten Triumph in der Abfahrt musste er sich jedoch bis zum Januar 2024 gedulden – gewann dann aber ausgerechnet beim Heimrennen in Wengen gleich beide Abfahrten, erst die verkürzte und schliesslich auch die originale Lauberhornabfahrt. Odermatt winkt also der Klassiker-Hattrick und sein insgesamt vierter Abfahrtssieg in Wengen.
Konkurrenz dürfte er dabei aus dem eigenen Lager erhalten: Vor Jahresfrist landete Franjo von Allmen mit einem Rückstand von 0,37 Sekunden auf dem 2. Rang. Auch ihm glückte sein erster Abfahrtssieg übrigens vor heimischer Kulisse, als er beim Schweizer Dreifachsieg letzten Februar in Crans Montana Odermatt und Monney besiegte. Schnell unterwegs ist von Allmen auch dieses Jahr, was seine Ränge (4., 2. und 1.) in den drei bisherigen Abfahrten zeigen. Wohin reicht seine Form in Wengen?