Das Podest
1. Corinne Suter 1:18.63
2. Jasmine Flury +1,67
3. Daria Zurlinden +2,54
Das Rennen
Die letztjährige Siegerin Corinne Suter krönt sich auch dieses Jahr zur Schweizer Meisterin im Super-G. Die grosse Favoritin holt den Titel zum fünften Mal. Die 31-Jährige steckt nicht zurück und greift voll an. Sie zeigt keinerlei Mühe mit dem eng gesteckten Kurs. Zweite wird Jasmine Flury, die kurz vor dem Ziel an einem Tor einhängt und einen Stock verliert. Das Podest komplettiert Daria Zurlinden.
Viele Fahrerinnen haben Mühe mit einem Doppeltor. Sie kommen zu tief und verpassen das Tor. Fast über die Hälfte der gestarteten Fahrerinnen scheiden aus. Nicht nur die jungen Fahrerinnen haben Schwierigkeiten. Auch Stefanie Grob, die frisch gekrönte Schweizer Meisterin in der Abfahrt, verpasst das Doppeltor an der Schlüsselstelle und scheidet aus.
Das gab zu reden
Joana Hählen verabschiedet sich von der Ski-Bühne. Die 34-Jährige fährt ein letztes Rennen nach 13 Saisons im Weltcup. «Es hat wirklich gefegt. Das Rennen war zweitrangig», sagt Hählen im Ziel gegenüber Blick. Sie fährt mit einem speziellen Dress, das an das legendäre «Käsedress» erinnert, welches die Schweizer Athleten von 1992 bis 1998 trugen. «Das Ziel war es, Freude zu haben. Es geht darum, nochmal allen Tschüss zu sagen und es zu geniessen», fügt Hählen hinzu.
Die Bedingungen
Nahezu perfekte Bedingungen in St. Moritz: Das Wetter spielt mit, der Schnee ist frühlingshaft. Auch die Sicht bereitet den Fahrerinnen kaum Probleme.
So gehts weiter
Am Sonntag und Montag stehen die technischen Disziplinen an. Der nächste Termin für die Frauen ist der Slalom am Sonntag um 10 Uhr.