Beendet
Super G
Kitzbühel
Kitzbühel
1.
Marco Odermatt
Marco Odermatt1:08.41
2.
Franjo von Allmen
Franjo von Allmen+0.03
3.
Stefan Babinsky
Stefan Babinsky+0.25
Odermatt schlägt von Allmen und lässt ihn fluchen
1:23
Um Wimpernschlag schneller:Odermatt schlägt von Allmen und lässt ihn fluchen
23.01.2026, 13:42 Uhr

Morgen wartet die Abfahrt

Das war es also für heute aus Kitzbühel. Morgen steht dann das grosse Highlight an. Die Abfahrt auf der Streif. Um 11:30 Uhr soll es los gehen und wir sind natürlich mit dabei. Bis dahin und einen schönen Tag!

23.01.2026, 13:41 Uhr

Doppelsieg für die Schweiz

Und auch die Schweizer können feiern. Mit dem Doppelsieg von Odermatt und von Allmen ist natürlich auch klar, wer morgen in der Abfahrt als Favorit in den Tag gehen wird. Stefan Rogentin (8.) platziert sich ebenfalls noch in den Top Ten. Marco Kohler, Justin Murisier und Alexis Monney landen mit den Plätzen 27, 32 und 40 weiter hinten. Für eine Schrecksekunde hat Arnaud Boisset gesorgt, der von der Piste regelrecht abgeworfen wurde und im Netz landete. Zum Glück scheint ihm da so weit nichts passiert zu sein. Und auch Alessio Miggiano ist ausgeschieden.

23.01.2026, 13:37 Uhr

Gutes ÖSV-Ergebnis

Anders sieht das bei den Österreichern aus. Mit Babinsky und Haaser auf den Plätzen drei und vier gibt es schon einigen Grund zur Freude. Und auch der siebte Platz von Kriechmayr kann sich sehen lassen. Daniel Hemetsberger wird 17., Marco Schwarz landet mit Rang 25 ebenfalls noch in den Punkten. Lukas Feurstein, Vincent Wieser und Manuel Traninger werden 33., 34. und 35., Fabian Bachler steht am Schluss auf Rang 45. Andreas Ploier ist ausgeschieden.

23.01.2026, 13:35 Uhr

DSV-Team abgeschlagen

Für das deutsche Team war das ein Tag zum abhaken. Nur Luis Vogt hat es ins Ziel geschafft. Mit Platz 44 hat er aber wahrscheinlich auch nicht das Ergebnis eingefahren, welches er sich vorher gewünscht hatte.

23.01.2026, 13:33 Uhr

Odermatt feiert den nächsten Sieg

Damit ist sicher: Marco Odermatt gewinnt vor Franjo von Allmen und Stefan Babinsky. Damit haben die zwei grossen Alpenländer das Podest fest in der Hand. Und auch dahinter geht es so weiter. Raphael Haaser landet auf dem vierten Platz. Insgesamt war das ein sehr, sehr enges Rennen. Die besten 30 Fahrer tummeln sich innerhalb von 1:09 Sekunden.

23.01.2026, 13:31 Uhr

Anton Grammel (GER)

Mit Anton Grammel ist der letzte Starter des Tages auf der Strecke. Grammel sucht nach dem schnellen Weg, braucht aber noch ein bisschen, um richtig reinzukommen. Im oberen Teil fährt er aber sauber. An der Hausbergkante springt er aber in die falsche Richtung, verpasst das nächste Tor und ist leider raus.

23.01.2026, 13:15 Uhr

Fabian Bachler (AUT)

Fabian Bachler absolviert hier gerade sein erstes Weltcuprennen, kommt dafür sehr vernünftig durch und zieht im Ziel seinen imaginären Hut. Mit Platz 42 kann er da absolut zufrieden sein.

23.01.2026, 13:14 Uhr

Luis Vogt (GER)

Bringt Luis Vogt jetzt das erste Ergebnis für den DSV nach unten? Vogt kommt nicht ganz so schnell los, wie es für eine Platzierung in den Punkten sein müsste. Insgesamt verdreht es ihn zu oft und die Position stimmt nicht ganz. So fährt er als 41. über die Ziellinie.

23.01.2026, 13:03 Uhr

Romed Baumann (GER)

Romed Baumann hat sich aus dem Starthaus geschoben und startet auch richtig schnell. Aber das darf doch nicht wahr sein! Baumann ist schon die ganze Zeit weit weg von den Toren, verliert dann das Gleichgewicht und bekommt das nächste Tor nicht mehr. Was Baumann davon hält, tut er danach auch lautstark kund.

23.01.2026, 12:59 Uhr

Alessio Miggiano (SUI)

Alessio Miggiano ist unterwegs und er drückt auch ziemlich aufs Tempo. Aber er baut ein Tor ab, versucht nochmal rein zu kommen aber schwingt einige Tore später aber doch ab. Wenn der Wurm drin ist, dann geht der leider oft auch nicht mehr raus. Schade!

Doppelsieg mit Mini-Abstand
Schweizer Festspiele in Kitzbühel dank Odermatt und von Allmen

Marco Odermatt gewinnt den Super-G mit einem Mini-Vorsprung auf Franjo von Allmen. Drei Hundertstel trennen die beiden Schweizer, die das Kitzbühel-Wochenende perfekt lancieren.
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Marco Odermatt (r.) und Franjo von Allmen strahlen in Kitzbühel um die Wette.
Foto: Sven Thomann

Das Podest

1. Marco Odermatt (Sz) 1:08,41
2. Franjo von Allmen (Sz) +0,03
3. Stefan Babinsky (Ö) +0,25

Das Rennen

Schweizer Festspiele in Kitzbühel! Marco Odermatt gewinnt seinen 17. Super-G und zieht damit mit Aksel Lund Svindal gleich, der auf Platz 2 in der ewigen Siegerliste steht. Nur Hermann Maier hat mit 24 noch mehr Siege in dieser Disziplin.

Doch der zweite Sieg im Kitzbühel-Super-G fällt knapper aus als im letzten Jahr. Drei Hundertstel trennen ihn und Teamkollege Franjo von Allmen, letztes Jahr waren es elf auf Raphael Haaser. Den Unterschied macht der Nidwaldner diesmal in der ersten Streckenhälfte – oder anders gesagt: Von Allmen verliert im mittleren Sektor zu viel Zeit (nur 21. beste Abschnittszeit). Als Odermatt im Ziel drei Hundertstel schneller ist, kann sich von Allmen das Fluchen nicht verkneifen (siehe Video). Doch auch bei ihm überwiegt die Freude – es ist nach zuletzt zwei 3. Plätzen (Livigno und Wengen) der dritte Super-G-Podestplatz in Serie für den Berner.

Die Einheimischen haben dank Stefan Babinsky ebenfalls einen Podestplatz zu bejubeln. Wie von Allmen stand der Österreicher schon vor einer Woche in Wengen auf dem Treppchen, diesmal tauschen er und der «FvA» allerdings die Positionen.

Die Schweizer

8. Stefan Rogentin +0,45
27. Marco Kohler +1,07
32. Justin Murisier +1,13
40. Alexis Monney +1,36
DNF: Arnaud Boisset, Alessio Miggiano.

Stefan Rogentin zeigt eine solide Fahrt, ohne ersichtliche Fehler. Der Rückstand wächst allerdings kontinuierlich leicht an – und dann nimmt er dem Führenden Dominik Paris im 4. Sektor eine halbe Sekunde ab. Im Ziel ist Rogentin dann genau gleich schnell wie der italienische Altmeister. Am Schluss gibts den sechsten Top-8-Platz im sechsten Rennen – zum vierten Mal wird er Achter.

Dass Alexis Monney nicht auf Touren kommt, hat eine einfache Erklärung: Der Freiburger ist krank und nicht in Vollbesitz seiner Kräfte. Das Rennen will er aber dennoch absolvieren, schnell ist er aber erwartungsgemäss nicht. Als Zwölfter gestartet, reiht er sich im Ziel als Zweitletzter ein.

Die untere Streckenhälfte gelingt Justin Murisier gar nicht schlecht, im vierten Sektor ist er schneller als Odermatt. Doch davor und danach verliert er – auch aufgrund von zwei, drei Verschneidern – zu viel Zeit.

Beim Seidlalmsprung stürzt Arnaud Boisset heftig und knallt mit voller Wucht auf den Rücken. Der Walliser muss sich kurz sammeln und kniet im Schnee. Dann steht er auf und kann auf den Ski runterfahren.

Schweizer Ski-Ass sorgt für Schreckmoment in Kitzbühel
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Heftiger Crash:Schweizer Ski-Ass sorgt für Schreckmoment in Kitzbühel

Auch Marco Kohler kann seinem Kumpel und Namensvetter Odermatt im 4. Abschnitt Zeit abnehmen. Aber wie Murisier hat auch er sich bis dahin einen erheblichen Rückstand eingehandelt. Im Ziel ist er sechs Hundertstel schneller als Murisier.

Alessio Miggiano kann den Super-G auch nicht zu Ende fahren. Auch er hat vor dem Seidlalmsprung Probleme und räumt ein Tor ab, bleibt aber im Rennen. In der Anfahrt auf den Hausberg geht ihm der Aussenski etwas abhanden, weshalb er das nächste nicht mehr passieren kann und ausscheidet.

Die Stimmen (gegenüber SRF)

Franjo von Allmen: «Was soll ich sagen ... Ich bin ziemlich locker gefahren, obwohl ich mich wohl noch nie so stark gepusht habe am Start. Ich bin immer noch huere geladen, aber es war alles in allem eine gute Fahrt. Im Ziel hat man gesehen, wie gross die Erleichterung ist. Marco hat gezeigt, dass es schneller geht. Es waren Stellen drin, wo ich nicht das absolute Risiko gesucht habe. Aber ich nehme das Resultat gerne. Die Saison ist bislang gut verlaufen. Es hatte ein paar Holperer drin, aber in der Vorbereitung hat man schon gesehen, dass der Speed da ist. Jetzt muss ich das nur noch ins Ziel bringen und die Fehlerquote minimieren.»

Marco Odermatt: «Ich hatte nicht das super Gefühl. Oben schon, aber im Lärchenschuss war ich etwas zu unruhig. Auch beim Oberhausberg ging mir der Ski weg, auch über die Kante hat die Richtung nicht gestimmt. Da musste ich ziemlich bremsen, weshalb ich dort etwas Zeit verliere. Ich war überrascht, dass es grün aufleuchtete im Ziel. Unten hat die Linie perfekt gepasst, ich war im Zielschuss mit 144 km/h fast schneller als in der Abfahrt. Aber die Fahrt war nicht perfekt.»

Nachdem der Sieg feststeht, sagt er: «Ich hatte letztes Jahr riesige Emotionen mit meinem ersten Sieg hier, was doch ziemlich Energie gekostet hat. Jetzt kann ich es gefasster nehmen und weiss, was nun kommt. Das braucht weniger Energie für morgen. Ich hoffe, es geht speditiv vorwärts mit den Interviews und der Dopingkontrolle, danach gehe ich Mittagessen, kann mich kurz erholen und dann gehts auch bald schon an die Rangverkündigung. Aber wenn man hier an die Rangverkündigung darf, darf man nicht jammern.»

Stefan Rogentin: «Oben wollte ich zu viel Druck geben, dann bin ich in ein Loch gekommen, wo ich eigentlich das Tempo mitnehmen müsste. Und so fuhr ich dann weiter. Die Konstanz stimmt, aber mein Wunsch wäre es, konstant drei, vier Plätze weiter vorne zu sein. Wir sind in der Mitte der Saison und vielleicht habe ich mir das Glück für die Olympischen Spiele aufgespart. Ich bin klar der Meinung, dass ich gute Argumente für Olympia gesammelt habe. Wir bekommen keine Rauchzeichen. Wir bekommen einfach ein Telefon und dann ist es einfach so.»

Das gab zu reden I

Es ist bereits der achte Saisonsieg für Odermatt. Damit hat er jetzt schon gleich viele Rennen gewonnen wie im gesamten letzten Winter. Nicht auszuschliessen, dass da noch mehr hinzukommen bis Ende Saison. Ausserdem ist er erst der dritte Skirennfahrer nach Aksel Lund Svindal und Hermann Maier, der mindestens zweimal den Super-G in Kitzbühel für sich entscheiden kann.

Das gab zu reden II

Wie Adrian Smiseth Sejersted diesen Sturz noch verhindert, ist unfassbar. Kurz vor dem Seidlalmsprung – an der gleichen Stelle wie Boisset – hat der Norweger einen Verschneider und fliegt quasi seitwärts über die Kante. Er landet mit dem rechten Ski und bleibt spektakulär im Rennen – und wird am Schluss tatsächlich noch Fünfter.

Das gab zu reden III

Aleksander Aamodt Kilde (33) hat den Super-G ausgelassen. «Er hat am frühen Morgen Super-G trainiert, aber er ist noch nicht bereit, das Rennen zu fahren», sagt der norwegische Cheftrainer Michael Rottensteiner über den Entscheid des zweifachen Abfahrtssiegers von Kitzbühel. «Sein Rücken wird von Tag zu Tag besser und die Aussichten für den Start bei der Abfahrt in Crans-Montana nächste Woche sehen sehr gut aus.» Seit letztem Sonntag plagen den Norweger Rückenprobleme, Skifahren konnte er in dieser Woche nicht. Bereits am Mittwoch sagte der Verlobte von Mikaela Shiffrin (30) für die Abfahrt am Samstag ab.

Die Bedingungen

Die morgendlichen Wolkenfelder haben sich im Verlauf des Vormittags aufgelöst, sodass die Sonne zum Rennstart dominiert. Zudem ist es windstill. Die Temperatur liegt unter dem Gefrierpunkt (ca. –4 Grad Celsius), der Schnee ist griffig und doch genug eisig – optimale Verhältnisse also.

So gehts weiter

Am Samstag steigt die Hahnenkammabfahrt auf der Streif, los gehts um 11.30 Uhr. Am Sonntag findet dann auf dem Ganslernhang der Slalom statt (10.30/13.30 Uhr).

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