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Kitzbühel
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1.
Marco Odermatt
Marco Odermatt1:08.41
2.
Franjo von Allmen
Franjo von Allmen+0.03
3.
Stefan Babinsky
Stefan Babinsky+0.25
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vor 3 Minuten

Odermatt-Sieg fast sicher

Natürlich sind noch lange nicht alle Fahrer unten. Am Podest dürfte sich aber eigentlich nichts mehr ändern. Dort steht aktuell Marco Odermatt vor Franjo von Allmen und Stefan Babinsky. Und eng ist es da vorne auch. Nur eine viertel Sekunde trennen die drei voneinander.

vor 5 Minuten

Marco Kohler (SUI)

Marco Kohler macht sich auf den Weg und kommt da auch erstmal ordentlich los. Kohler sucht sich schon einen recht direkten Weg und leistet sich wenige Fehler. In der Traverse trägt es ihn etwas nach unten, aber das stört nicht weiter. Platz 22 wird das für den Schweizer.

vor 8 Minuten

Boisset wohl wohlauf

Das ist ein sehr gutes Zeichen! Arnaud Boisset hat sich auf seinen eigenen Ski auf den Weg nach unten gemacht, nimmt sogar noch einen kleinen Zielhüpfer mit und bedankt sich winkend beim Publikum. Glück gehabt.

vor 10 Minuten

Arnaud Boisset (SUI)

Oh nein, das war schnell vorbei! Arnaud Boisset hebt ab, fliegt durch ein Tor und knallt mit dem Rücken auf dei Piste und dann ins Netz. Zum Glück geht da direkt der Airbag auf. Boisset rappelt sich aber schnell wieder auf. Er wird jetzt durchgecheckt, aber das sieht so aus, also ob er da wirklich glimpflich davon gekommen ist.

vor 14 Minuten

River Radamus (USA)

Da lässt River Radamus nochmal aufhorchen. Er ist richtig schnell, legt sich in der Einfahrt zum Lärchenschuss mal so richtig in die Kurve. Nach unten hin wir der Rückstand etwas grösser und es steht die 24 auf der Anzeigentafel.

vor 16 Minuten

Kyle Negomir (USA)

Wie läuft es jetzt für Kyle Negomir? Er ist vor allem in den oberen Passagen sehr ordentlich dabei und leistet sich keine grossen Fehler. Der zweite Teil kostet ihn aber mehr Zeit. So kommt er mit einem Rückstand von 1.05 Sekunden auf dem 20. Platz rein.

vor 18 Minuten

Simon Jocher (GER)

Mit Simon Jocher steht der erste deutsche Starter oben. Aber dann hebt es ihn noch vor dem Lärchenschuss aus, er muss richtig kämpfen um stehen zu bleiben und kommt gerade noch vor dem Netz zum stehen. Damit ist er leider ausgeschieden. Aber zum Glück ist Jocher da stehen geblieben!

vor 20 Minuten

Jared Goldberg (USA)

Jared Goldberg tut sich schon in den ersten Toren schwer. Es staubt bei ihm deutlich öfter auf, als bei vielen anderen Fahrern. Dass ihm da heute etwas Selbstvertrauen fehlt, sieht man ihm an. So sortiert er sich am Ende des Klassement ein.

vor 22 Minuten

Matthieu Bailet (FRA)

Auf geht es für Matthieu Bailet. Der Franzose kommt oben etwas raus aus dem Fluss und findet danach nicht mehr so richtig rein. Er schaut zwar auf die vorderen Plätze, ist aber nicht forsch genug unterwegs. Da hat die Linie nicht perfekt gepasst und schon schiebt es ihn auf Platz 16. Da wollte der Franzose sicher mehr.

vor 24 Minuten

Miha Hrobat (SLO)

Kommt Miha Hrobat jetzt endlich mal wieder in den Fluss? Es ist auch heute schwierig für ihn. Vor allem im oberen Teil hat er zwar ein hohes Tempo, aber er fällt immer weiter zurück. Dann verdreht es ihn im Zielsprung, der eigentlich kein Zielsprung mehr sein soll. Das steht Hrobat, mit über einer Sekunde Rückstand reicht es heute für den 19. Platz.

Doppelsieg mit Mini-Abstand
Schweizer Festspiele in Kitzbühel dank Odermatt und von Allmen

Marco Odermatt gewinnt den Super-G mit einem Mini-Vorsprung auf Franjo von Allmen. Drei Hundertstel trennen die beiden Schweizer, die das Kitzbühel-Wochenende perfekt lancieren.
1/6
Marco Odermatt gewinnt wie schon im letzten Jahr den Super-G in Kitzbühel.
Foto: Sven Thomann

Das Podest

1. Marco Odermatt (Sz) 1:08,41
2. Franjo von Allmen (Sz) + 0,03
3. Stefan Babinsky (Ö) +0,25

Das Rennen

Schweizer Festspiele in Kitzbühel! Marco Odermatt gewinnt seinen 17. Super-G und zieht damit mit Aksel Lund Svindal gleich, der auf Platz 2 in der ewigen Siegerliste steht. Nur Hermann Maier hat mit 24 noch mehr Siege in dieser Disziplin.

Doch der zweite Sieg im Kitzbühel-Super-G fällt knapper aus, als im letzten Jahr. Drei Hundertstel trennen ihn und Teamkollege Franjo von Allmen, letztes Jahr waren es elf auf Raphael Haaser. Den Unterschied macht der Nidwaldner diesmal in der ersten Streckenhälfte – oder anders gesagt: Von Allmen verliert im mittleren Sektor zu viel Zeit (nur 21. beste Abschnittszeit). Dennoch ist nach zuletzt zwei 3. Plätzen (Livigno und Wengen) der dritte Super-G-Podestplatz in Serie für den Berner.

Die Einheimischen haben dank Stefan Babinsky ebenfalls einen Podestplatz zu bejubeln. Wie von Allmen stand der Österreicher schon vor einer Woche in Wengen auf dem Treppchen, diesmal tauschen er und der «FvA» allerdings die Positionen.

Die Schweizer (Stand nach 33 Fahrern)

8. Stefan Rogentin +0,45
22. Marco Kohler +1,07
22. Justin Murisier +1,13
26. Alexis Monney +1,36
DNF: Arnaud Boisset.

Stefan Rogentin zeigt eine solide Fahrt, ohne ersichtliche Fehler. Der Rückstand wächst allerdings kontinuierlich leicht an – und dann nimmt er dem Führenden Dominik Paris im 4. Sektor eine halbe Sekunde ab. Im Ziel ist Rogentin dann genau gleich schnell wie der italienische Altmeister. Am Schluss gibts den sechsten Top-8-Platz im sechsten Rennen – zum vierten Mal wird er Achter.

Dass Alexis Monney nicht auf Touren kommt, hat eine einfache Erklärung: Der Freiburger ist krank und nicht in Vollbesitz seiner Kräfte. Das Rennen will er aber dennoch absolvieren, schnell ist er aber erwartungsgemäss nicht. Als Zwölfter gestartet reiht er sich im Ziel als Zweitletzter ein.

Die untere Streckenhälfte gelingt Justin Murisier gar nicht schlecht, im vierten Sektor ist er schneller als Odermatt. Doch davor und danach verliert er – auch aufgrund von zwei, drei Verschneidern – zu viel Zeit.

Beim Seidlalmsprung stürzt Arnaud Boisset heftig und knallt mit voller Wucht auf den Rücken. Der Walliser muss sich kurz sammeln und kniet im Schnee. Dann steht er auf und kann auf den Ski runterfahren.

Auch Marco Kohler kann seinem Kumpel und Namensvetter Odermatt im 4. Abschnitt Zeit abnehmen. Aber wie Murisier hat auch er sich bis dahin einen erheblichen Rückstand eingehandelt. Im Ziel ist er sechs Hundertstel schneller als Murisier.

Die Stimmen

Franjo von Allmen: «Was soll ich sagen ... Ich bin ziemlich locker gefahren, obwohl ich mich wohl noch nie so stark gepusht habe am Start. Ich bin immer noch huere geladen, aber es war alles in allem eine gute Fahrt. Im Ziel hat man gesehen, wie gross die Erleichterung ist. Marco hat gezeigt, dass es schneller geht. Es waren Stellen drin, wo ich nicht das absolute Risiko gesucht habe. Aber ich nehme das Resultat gerne. Die Saison ist bislang gut verlaufen. Es hatte ein paar Holperer drin, aber in der Vorbereitung hat man schon gesehen, dass der Speed da ist. Jetzt muss ich das nur noch ins Ziel bringen und die Fehlerquote minimieren.»

Marco Odermatt: «Ich hatte nicht das super Gefühl. Oben schon, aber im Lärchenschuss war ich etwas zu unruhig. Auch beim Oberhausberg ging mir der Ski weg, auch über die Kante hat die Richtung nicht gestimmt. Da musste ich ziemlich bremsen, weshalb ich dort etwas Zeit verliere. Ich war überrascht, dass es grün aufleuchtete im Ziel. Unten hat die Linie perfekt gepasst, ich war im Zielschuss mit 144 km/h fast schneller als in der Abfahrt. Aber die Fahrt war nicht perfekt.»

Stefan Rogentin: «Oben wollte ich zu viel Druck geben, dann bin ich in ein Loch gekommen, wo ich eigentlich das Tempo mitnehmen müsste. Und so fuhr ich dann weiter. Die Konstanz stimmt, aber mein Wunsch wäre es, konstant drei, vier Plätze weiter vorne zu sein. Wir sind in der Mitte der Saison und vielleicht habe ich mir das Glück für die Olympischen Spiele aufgespart. Ich bin klar der Meinung, dass ich gute Argumente für Olympia gesammelt habe. Wir bekommen keine Rauchzeichen. Wir bekommen einfach ein Telefon und dann ist es einfach so.»

Das gab zu reden I

Wie Adrian Smiseth Sejersted diesen Sturz noch verhindert, ist unfassbar. Kurz vor dem Seidlalmsprung – an der gleichen Stelle wie Boisset – hat der Norweger einen Verschneider und fliegt quasi seitwärts über die Kante. Er landet mit dem rechten Ski und bleibt spektakulär im Rennen – und wird am Schluss tatsächlich noch Fünfter.

Das gab zu reden II

Aleksander Aamodt Kilde (33) hat den Super-G ausgelassen. «Er hat am frühen Morgen Super-G trainiert, aber er ist noch nicht bereit, das Rennen zu fahren», sagt der norwegische Cheftrainer Michael Rottensteiner über den Entscheid des zweifachen Abfahrtssieger von Kitzbühel. «Sein Rücken wird von Tag zu Tag besser und die Aussichten für den Start bei der Abfahrt in Crans Montana nächste Woche sehen sehr gut aus.» Seit letzten Sonntag plagen den Norweger Rückenprobleme, Skifahren konnte er in dieser Woche nicht. Bereits am Mittwoch sagte der Verlobte von Mikaela Shiffrin (30) für die Abfahrt am Samstag ab.

Die Bedingungen

Die morgendlichen Wolkenfelder haben sich im Verlauf des Vormittags aufgelöst, so dass die Sonne zum Rennstart dominiert. Zudem ist es windstill. Die Temperatur liegt unter dem Gefrierpunkt (ca. -4 Grad Celsius), der Schnee ist griffig und doch genug eisig – optimale Verhältnisse also.

So gehts weiter

Am Samstag steigt die Hahnenkammabfahrt auf der Streif, los gehts um 11.30 Uhr. Am Sonntag findet dann auf dem Ganslernhang der Slalom statt (10.30/13.30 Uhr).

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