Nichts wirds mit einem weiteren Podestplatz für die Schweiz in Lech. Nachdem am Donnerstag Lara Gut-Behrami im Parallel-Riesen auf den dritten Rang kurvte, wollen am Freitag auch die Männer in der gleichen Disziplin ein Ausrufezeichen setzen.
Mit Gino Caviezel und Semyel Bissig qualifizieren sich auch zwei Schweizer für die K.o.-Runde. Doch für beide bedeutet der Viertelfinal Endhaltestelle. Caviezel fährt in seinem Duell zwar stark und kommt zeitgleich mit Pertl ins Ziel, muss sich allerdings wegen der schlechteren Qualifikations-Zeit aus dem Podestrennen verabschieden. Am Ende wirds der sechste Rang für den Bündner.
Bissig mit starkem Auftritt
Ebenfalls im Viertelfinal scheitert Semyel Bissig. Der 22-Jährige verliert sein Duell gegen den späteren Sieger Alexis Pinturault. Dennoch kann der Nidwaldner mit seiner Leistung mehr als zufrieden sein. Der Parallel-Riesen ist erst das vierte Weltcup-Rennen des Innerschweizers, noch nie konnte er Weltcup-Punkte sammeln – bis heute. Schlussendlich wirds der gute 5. Platz für den jungen Schweizer. Eine super Leistung!
Pinturault holt den Sieg
Die fünf weiteren Schweizer Tanguy Nef, Marco Reymond, Sandro Simonet, Cédric Noger und Daniele Sette scheitern bereits in der Qualifikation. Immerhin: Nef nimmt als 26. noch fünf Weltcup-Punkte mit.
Den Sieg am Freitag holt sich der Routinier Alexis Pinturault. Der Franzose setzt sich in einem hochstehende Finale gegen Henrik Kristoffersen durch.



