Schönes Ende eines langen Tages
Schweizer Frauen-Trio kämpft um Parallel-Medaillen

Drei von vier Schweizerinnen überstehen die Qualifikation für den Parallel-Riesenslalom. Die Männer dagegen scheitern.
Publiziert: 14.02.2023 um 19:44 Uhr
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Aktualisiert: 15.02.2023 um 07:21 Uhr
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Wendy Holdener gelingt eine gute Qualifikation: Sie kämpft ebenso um Parallel-Medaillen wie ...
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Mathias GermannReporter Sport

Freude bei den Schweizer Frauen, Frust bei den Schweizer Männern. In der Qualifikation zum Parallel-Bewerb schaffen Wendy Holdener, Andrea Ellenberger und Camille Rast den Sprung ins Haupttableau – sie kämpfen am Mittwoch im K.o.-System um die Medaillen. Einzig Aline Danioth scheidet aus. Bei den Männern dagegen kommt keiner durch, alle bleiben hängen – Gino Caviezel wegen einer Hunderststelsekunde.

Holdener und Ellenberger gelingen starke Läufe, sie lassen sich auf jeweiligen ihren Kursen die viertschnellste Zeit notieren. Das reicht locker, waren doch Top-8-Ergebnisse gefordert. Holdener im SRF: «Der Schnee war ganz anders als noch beim Team-Event, viel härter. Hatte ich am Nachmittag noch zu wenig Zug auf dem Ski, ist mir dies nun besser gelungen.»

Dabei muss die Kombi-Silbermedaillengewinnerin den Nachteil wettmachen, dass neben ihr niemand fährt – die Amerikanerin Paula Moltzan verzichtet nach einer Handverletzung auf den Start. Holdener hat also keine Referenz. Sie betont allerdings, dass sie dies nicht gestört habe. «Es war sogar positiv, denn so liess ich mich nicht durcheinanderbringen.»

«Mein Magen knurrt»

Nicht nur für Holdener ist die souveräne Qualifikation ein Muntermacher nach der vergebenen Chance beim Team-Event. Auch Ellenberger ist glücklich. «Ich hatte den einen oder anderen groben Fehler drinnen, habe aber das Gefühl für den Wettkampf mitnehmen können. Es war ein Lauf am Limit.» Und was will sie nach dem langen Tag machen? «Etwas essen, denn mein Magen knurrt.»

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