Marco Odermatt eröffnet das Rennen und kann dies nicht ausnutzen. Schon vom ersten Konkurrenten wird seine Zeit unterboten. Zur Halbzeit liegt er mit 92 Hundertsteln Rückstand auf Rang 5. Für den Sprung aufs Podest braucht der Nidwaldner am Nachmittag eine Aufholjagd.
In Führung liegt Lucas Braathen. Der Olympiasieger liegt in der Disziplinenwertung 103 Punkte hinter Odermatt und würde mit einem Sieg dafür sorgen, dass die Entscheidung erst beim Weltcupfinal fällt. Hinter ihm haben sich der Österreicher Stefan Brennsteiner (+0,14) und Loïc Meillard (+0,35) in Position gebracht.
Odermatt und Meillard sind die einzigen Schweizer in den Top 10. Luca Aerni (+1,48) liegt als Elfter knapp dahinter, Thomas Tumler büsst fast zwei Sekunden ein und ist knapp ausserhalb der Top 15 klassiert. Sandro Zurbrügg und Lenz Hächler handeln sich einen zu grossen Rückstand ein und verpassen die Top 30.
Die Entscheidung mit dem 2. Lauf fällt ab 12.30 Uhr.
Jetzt geht es Lenz Hächler an. Als erfolgreicher Europacup-Fahrer kann der Schweizer seine Form hier nicht unter Beweis stellen, findet gar keine Einstellung zu Hang und Bedingungen. Das wirft den 22-Jährigen fünf Sekunden zurück - zu viel, um heute noch einmal antreten zu dürfen.
Danach schafft es Sandro Zurbrügg nicht, sich für den zweiten lauf zu qualifizieren. Der Eidgenosse ist dafür 15 Hundertstel zu langsam, kommt als 32. unten an und wirft den Kopf enttäuscht in den Nacken.
Christian Borgnæs allerdings ist eine knappe Viertelsekunde schnellrr als Schmid. Damit reiht sich der Däne als 27. ein.
Wiederholt hat Alexander Schmid jetzt Glück, denn auch Loévan Parand landet im Ziel ganz knapp hinter ihm - fünf Hundertstel sind das. Es entwickelt sich ein zähes Ringen um die Plätze in den Top 30.
Hoffen darf dagegen Fabian Ax Swartz. Allerdings bleibt dem Schweden an Position 29 nicht viel Spielraum, der Skandinavier liegt direkt hinter Alexander Schmid.
Für Lukas Feurstein geht es sich nicht aus. Der Österreicher kommt als 32. im Ziel an, nimmt enttäuscht zur Kenntnis, dass er heute nicht noch einmal wird fahren dürfen.
Auf diesem Niveau bewegt sich nun auch Filippo Della Vite. Der Italiener setzt sich im Ziel genau vor Jonas Stockinger, ist damit also 20.
Noch sind ein paar Plätze unter den Top 30 zu haben. Darum bemüht sich nun Ryder Sarchett. Und ähnlich wie Stockinger schlägt sich der US-Amerikaner gut, ist nur ein wenig langsamer. Der 22-Jährige dürfte noch einmal fahren dürfen. Dagegen wird es für Alexander Schmid allmählich eng.
Als letzter Deutscher ist jetzt Jonas Stockinger an der Reihe. Und das schaut recht gut aus, der DSV-Athlet bemüht sich, eng an den Stangen dran zu sein. So fährt der 26-Jährige als 20. sicher in den zweiten Durchgang.
Giovanni Borsotti ist erheblich langsamer unterwegs. Der Italiener aber bewegt sich auf dem Niveau, welches für den zweiten Lauf reichen könnte. Knapp drei Sekunden Rückstand sollten dafür reichen.



