Sportlich war die Karriere von Beat Feuz (38) ein voller Erfolg: Der Ex-Speedstar wurde Weltmeister, errang vier Kristallkugeln für den Abfahrtsweltcup und holte in der Abfahrt 2022 in Peking als Krönung Olympiagold.
Wie er es schaffte, am Tag X parat zu sein, was ihm an den drei Austragungsorten nicht gefiel und welch überraschende Momente sich live oder auf Whatsapp abspielten, erzählt der Kugelblitz nachfolgend.
Der erste Olympiamoment
Beat Feuz’ erster Einfall, wenn er an Olympia denkt? Kein eigener Triumph, sondern eine Kindheitserinnerung. «Ich war elf und verfolgte erstmals Olympische Winterspiele am TV», sagt er. Es waren diejenigen von Nagano 1998. «Besonders geblieben ist mir aus dieser Zeit Herrmann Maiers spektakulärer Abflug in der Abfahrt.» Selber von Olympia geträumt habe er damals indes noch nicht. «Ich wusste aber, dass ich Skirennfahrer werden wollte.»
Der grösste Triumph
Nebst seinem Weltmeistertitel im Jahr 2017 und den vier Kugeln für den ersten Platz im Abfahrtsweltcup überstrahlt der Gold-Triumph in der Abfahrt von Peking alles. «Ich konnte damit mein Palmarès mit WM-Gold, den vier Kristallkugeln sowie den Siegen in Wengen und Kitzbühel komplettieren – und bin sehr happy, konnte ich dieses Puzzleteil noch hinzufügen.» Er sei damals im Wissen nach China gereist, dass es seine letzte Gelegenheit für Olympiagold war. Druck habe er sich deswegen aber keinen gemacht. «Ich wusste, dass ich gut in Form bin, und zudem kamen mir Piste und Schneeverhältnisse entgegen. Darum durfte ich mir schon eine Chance auf den Sieg ausrechnen.»
Triste Wettkampf-Orte
Abgesehen von seinen sportlichen Erfolgen blickt Beat Feuz mit gemischten Gefühlen auf seine Teilnahmen zurück. «Mit Sotschi, Pyeongchang und Peking habe ich hinsichtlich Austragungsorten nicht gerade den Lotto-Sechser gezogen», so sein Urteil. «Es sind alles keine klassischen Wintersportorte, für die Olympischen Spiele wurde die ganze Infrastruktur aus dem Boden gestampft, und alles wirkte irgendwie seelenlos und künstlich.» Das habe sich jeweils auch auf die Stimmung ausgewirkt. «Von den Emotionen her liess sich kein Ort mit der tollen Stimmung an der Heim-WM in St. Moritz vergleichen.»
Corona-Alarm in China
In Peking kam Corona als erschwerender Faktor vor Ort dazu. «Es war teilweise fast beängstigend. Wir waren jeweils in Einzelzimmern isoliert, dazu gab es klare Regeln, was man durfte und vor allem nicht durfte», so Feuz. Selbst bei ihren Konditionstrainings im Team an der frischen Luft hätten sie Masken tragen müssen. «Wir wurden ermahnt, wenn wir es einmal nicht taten.» Ihm habe in dieser Situation geholfen, sich nicht verrückt machen zu lassen, sondern sich noch stärker als sonst auf seinen Ski-Job zu konzentrieren – mit Erfolg.
Bizarre Hotel-Situation
Feuz’ speziellster Peking-Moment spielte sich im Teamhotel ab. «Plötzlich standen zehn Frauen im Corona-Schutzanzug vor meinem Zimmer», erinnert er sich. «Ich dachte schon: Mist, bin ich positiv? Doch es war die Putzequipe des Hotels, die Frauen wollten ein Foto mit mir und der Goldmedaille schiessen, da sie beim Putzen sahen, dass ich eine Goldmedaille im Zimmer habe.» Er habe zuerst vorgegeben, grad nicht zu wissen, wo er die Medaille abgelegt habe. «Doch das schreckte die Frauen nicht ab. Sie wussten ganz genau, wo sie lag – und bekamen schliesslich ihr Foto», so Feuz. Das sei schräg gewesen. Der Berner: «Wenn mir jemand gesagt hätte: Das ist versteckte Kamera, hätte ich es sofort geglaubt!»
spusu wurde vor 10 Jahren in Österreich gegründet und ist die Abkürzung für «sprich und surf». In Österreich nützen bereits mehr als 700'000 Kundinnen und Kunden die Dienste des Telekomanbieters. Die Schweizer Kundschaft erwarten ein aussergewöhnlicher Kundenservice, faire Preise und Transparenz – ohne versteckte Kosten, Aktivierungsgebühr und Mindestvertragsdauer. Der Firmenslogan lautet «einfach.menschlich.fair».
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Partyflaute in Südostasien
Obwohl Beat Feuz mehrfach Grund zum Feiern hatte, steppte an Olympia diesbezüglich nie der Bär. «Nach meiner Bronzemedaille in Südkorea gab es in unserem Hotel ein, zwei Drinks in der Bar. Und in Peking durften wir ja aufgrund von Corona nicht feiern, dort stiessen wir auch einfach im kleinen Rahmen im Team an.» Alles in allem sei ihm das aber entgegengekommen: «Ich bin nicht der Typ für die ganz grossen Partys.» Mit einer Ausnahme: An der Goldfeier an der Heim-WM in St. Moritz liess er es richtig krachen.
Überraschendste Nachricht
Nach Beat Feuz’ Medaillengewinnen herrschte auf Whatsapp jeweils Hochbetrieb. Dabei mischten sich auch überraschende Leute unter die Gratulanten. «In Peking beglückwünschte mich zum Beispiel Marcel Hirscher zu meiner Goldmedaille. Das hat mich sehr gefreut – und auch überrascht», so der Ex-Skistar. «Er gilt nicht gerade als jemand, der anderen viele Nachrichten schreibt.» Gefreut hätten ihn auch die Zeilen von Ösi-Star Stefan Eberharter. «Er war früher mein Idol!»
WhatsApp-Deal mit Odi
Nach wie vor in Kontakt ist Beat Feuz mit einigen seiner früheren Teamkollegen. Ein besonderer Draht verbindet ihn mit Überflieger Marco Odermatt – der in Peking ebenfalls Gold holte (im Riesenslalom). «Mit Odi bin ich im regelmässigen Austausch auf Whatsapp», sagt Feuz. Seit einiger Zeit habe er indes einen besonderen Deal mit dem Seriensieger am Laufen. «Wir haben abgemacht, dass ich ihm nur noch einmal monatlich gratuliere», so der 16-fache Weltcupsieger. Lachend fügt er an: «Nötig wäre es ja praktisch jedes Wochenende. Doch das ist mir mit der Zeit etwas verleidet.»
Emotionalstes Telefongespräch
Wenn Beat Feuz nach einem Sieg im Zielraum zum Handy griff, gab es aber stets eine präferierte Nummer: die seiner Partnerin Katrin. Kein Gespräch war allerdings so bewegend wie jenes nach seinem Sieg in Peking im Jahr 2022. Die Mediensprecherin reichte ihm das Telefon – ein Moment für die Ewigkeit. «Zwei Wochen zuvor war unsere zweite Tochter geboren worden. Als ich Katrins Stimme hörte, übermannten mich die Gefühle komplett», erinnert sich der Wahl-Österreicher.
Die Familie am Draht
Mit seiner Familie war Beat Feuz bei Grossanlässen und während des Weltcups stets über Anrufe oder Videotelefonie verbunden. Das ist auch jetzt, als SRF-Experte, noch so. «Die Familie kommt mich höchstens besuchen, wenn ich in Kitzbühel oder Garmisch im Einsatz für SRF bin», sagt er dazu. «Denn wirklich Zeit für sie habe ich während meinen TV-Einsätzen nicht.» Für seinen Einsatz bei den Männerrennen in Bormio während Milano Cortina sei deshalb wieder das Handy dabei. «Bormio ist zu weit von unserem Wohnort im Tirol entfernt», sagt er. Mit einem Schmunzeln ergänzt er: «Im Gegensatz zu früher muss ich mir nun wenigstens keine Sorgen mehr über die Handykosten machen.»
Höchste Handyrechnung
Bei seinen Wettkampf-Teilnahmen in aller Welt war Beat Feuz in Sachen Handykosten bereits geübt. Das war in den Anfangsjahren des Speedspezialists anders. Einmal tappte er voll in die Handyfalle – während eines Trainingslagers auf Mallorca. «Zu diesem Zeitpunkt stieg ich gerade auf eine andere Skimarke um, deshalb gabs per Telefon einiges zu bereden und zu erledigen.» Doch nach der Rückkehr der Schock: «Die Handyrechnung fiel vierstellig aus!», so Feuz. «Ich kümmerte mich deshalb umgehend um ein besseres Handy-Abo.» Mittlerweile seien die Handykosten dank All-inclusive-Abos von spusu gedeckelt. «Heute könnte mir so was gar nicht mehr passieren.»
Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.
Kontakt: E-Mail an Brand Studio
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