Ski-News im Ticker
Kuh-Tritt traf Suter im Gesicht

Du bist ein Ski-Fan? Dann ist dieser Ticker der genau richtige Ort für dich. Hier findest du News und Storys rund um den Ski-Weltcup – auf und abseits der Piste.
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13:12 Uhr

Hintergründe zu Suters Kuh-Unfall

Jasmina Suter (30) hat keinen einfachen Winter hinter sich. Die 30-Jährige fuhr beim Speed-Auftakt in St. Moritz GR im Dezember zwar auf die Ränge 16 (Abfahrt) und 12 (Super-G), weiter nach vorne schaffte sie es aber nicht. Seit Ende Februar ging gar nichts mehr. Der Grund? Sie verrät ihn auf Instagram: «Kurz vor den Rennen in Andorra wurde ich von einer Kuh am Kopf getroffen.» Dies sei kein Witz, erklärt sie mit einem lachenden Smiley. «Mein Kopf braucht jetzt etwas Zeit, um sich zu erholen, also mache ich eine kleine Pause.» 

Suter will nicht mehr darüber erzählen, das sei noch zu früh. Fakt ist: Sie half beim Stall der Eltern auf dem Stoos SZ aus, als es passierte. Eine Kuh schlug mit den Hufen aus. Suter war hinter ihr – der Schlag traf sie im Gesicht. Sie macht derzeit Therapie und trainiert. Ob sie in diesem Winter noch einmal Rennen fahren wird, ist unklar. Die Schweizer Meisterschaften in St. Moritz GR sind eine Option. Die Abfahrt im Engadin steigt am 9. April, der Super-G am 11. April. 

Wurde von einer Kuh ins Gesicht getreten: Jasmina Suter.
Foto: keystone-sda.ch
08:53 Uhr

Ski-Exotin erklärt Rücktritt

Nach 101 Weltcuprennen ist Schluss. Die Japanerin Asa Ando erklärt mit 29 Jahren ihren Rücktritt vom Skisport. «Es gab viele grossartige Momente, aber auch viele Herausforderungen – vor allem in den letzten Jahren, sowohl mental als auch körperlich», schreibt Ando auf Instagram. Und fügt an: «Dennoch hat es mir alles bedeutet, meinen Träumen weiter nachgehen zu können und im Weltcup zu fahren.»

Als Japanerin gehörte Ando zu den Exotinnen im Ski-Weltcup. Ihr Bestresultat erreichte die Technikspezialistin im Dezember 2020 mit Rang 15 im Semmering-Slalom. Insgesamt fuhr Ando 26-mal in die Punkte. Aus dem Weltcup verabschiedet sie sich mit Platz 24 in Are (Sd). 

«Um die Welt zu reisen und diese Reise mit Athleten aus so vielen verschiedenen Ländern zu teilen, hat mir Erfahrungen und Freundschaften beschert, die ich für den Rest meines Lebens in Ehren halten werde», blickt sie auf ihre Karriere zurück. Und betont, ohne die Unterstützung aus ihrem Umfeld und von ihren Trainern hätte sie das nie geschafft. Wie es für Ando weitergeht, lässt sie offen. Nur so viel verrät sie: «Von nun an werde ich alle Sportlerinnen anfeuern.»

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16.03.2026, 18:04 Uhr

Hintermann und ein Neuling im Schweizer Aufgebot für Weltcupfinal

Zwei Namen stechen beim Schweizer Aufgebot für den Weltcupfinal in Norwegen besonders heraus: Niels Hintermann und Giuliano Fux.

Hintermann hat am Freitag im französischen Courchevel auf die Abfahrt verzichtet und gleichzeitig seinen ​Rücktritt vom alpinen Skirennsport verkündet.​ Bei der Abfahrt am Samstag in Kvitfjell, die der 30-Jährige 2022 und 2024 jeweils für sich entschied, steht der Zürcher dennoch am Start. Dann wird er offiziell vom Ski-Zirkus verabschiedet. Dafür nimmt Hintermann die rund 1500 Kilometer lange Anreise extra mit dem Auto in Angriff. Er wird die Olympia-Abfahrt von 1994 eher symbolisch als im Renntempo in Angriff nehmen.

Während in den kommenden Tagen eine Weltcup-Karriere eines Schweizers zu Ende geht, nimmt diejenige von Giuliano Fux ihren Anfang. Als ​frischgebackener Slalom-Junioren-Weltmeister​ kommt der 20-jährige Oberwalliser am 25. März in Hafjell zu seiner Weltcup-Premiere.

Aufgebot Männer
Luca Aerni, Giuliano Fux, Niels Hintermann, Loïc Meillard, Alessio Miggiano, Alexis Monney, Justin Murisier, Tanguy Nef, Marco Odermatt, Stefan Rogentin, Thomas Tumler, Franjo von Allmen, Daniel Yule.

Programm Männer
21. März: Abfahrt in Kvitfjell
22. März: Super-G in Kvitfjell
24. März: Riesenslalom in Hafjell
25. März: Slalom in Hafjell

Aufgebot Frauen
Malorie Blanc, Eliane Christen, Jasmine Flury, Wendy Holdener, Vanessa Kasper, Mélanie Meillard, Camille Rast, Janine Schmitt, Corinne Suter.

Programm Frauen
21. März: Abfahrt in Kvitfjell
22. März: Super-G in Kvitfjell
24. März: Slalom in Hafjell
25. März: Riesenslalom in Hafjell

In Kvitfjell wird Niels Hintermann offiziell verabschiedet.
Foto: keystone-sda.ch
15.03.2026, 11:57 Uhr

Ilka Stuhec tritt zurück

Ilka Stuhec (35) beendet kommendes Wochenende ihre Karriere. Die Slowenin bestreitet noch die Speed-Rennen in Kvitfjell und stellt ihre Skier anschliessend in den Keller. «Ich kann bestätigen, dass das Weltcupfinale in Norwegen die letzte Station meiner Ski-Karriere sein wird», erklärt sie am Samstag gegenüber slowenischen Medien.

Trotz des Abschieds aus dem Ski-Sport will Stuhec in Norwegen auf einen besonderen Abschiedsauftritt verzichten und angreifen. «Ich möchte in den letzten beiden Rennen so abschneiden wie immer – maximal vorbereitet und wettbewerbsfähig, um die schnellste Zeit zu erzielen. Nach dem kommenden Sonntag wird für alles andere noch genügend Zeit sein», erklärt die Speed-Spezialistin.

In ihrer Karriere konnte Stuhec insgesamt elf Weltcup-Rennen gewinnen. In ihrer besten Saison 2026/17 holte sie sowohl die Abfahrtskugel als auch die Disziplinenwertung in der Kombination und belegte im Gesamtweltcup sowie in der Super-G-Wertung den zweiten Rang. 2017 kürte sich die 35-Jährige zudem in St. Moritz zur Abfahrtsweltmeisterin. Den Titel konnte sie zwei Jahre später in Are erfolgreich verteidigen. In diesem Winter erzielte sie im Dezember bei der Abfahrt in Val d'Isère ihr bestes Saisonresultat. Als Vierte verpasste sie das Podest damals knapp.

Noch zwei Rennen, dann sagt sie Tschüss: Ilka Stuhec.
Foto: Getty Images
15.03.2026, 11:28 Uhr

Französin gibt nach Riesenslalom Karriereende bekannt

Bei den Männern haben im französischen Team bereits Adrien Théaux und Alexis Pinturault ihren Rücktritt vom Ski-Sport verkündet. Nun gibt es auch bei den Französinnen einen Abschied zu vermelden. So war der Riesenslalom in Are am Samstag das letzte Weltcup-Rennen für Clara Direz (30), die sich nach dem zweiten Durchgang in Schweden vor dem Publikum ein letztes Mal im Zielraum verbeugte.

Das Rennen beendet die Französin zwar mit Rang 25 noch in den Punkten. In der Wertung verpasst die beste Riesenslalom-Fahrerin der Französinnen aber die Top 25 und somit das Weltcupfinale in Lillehammer (No) als 26. nur knapp.«Ich beende meine Karriere hier, unter den wunderschönen goldenen Lichtern, einem Herzen voller Emotionen und tränenvollen Augen», schreibt Direz später auf Instagram.

In diesem Winter fuhr Direz mit Platz fünf in Tremblant (Kd) das zweitbeste Riesenslalom-Ergebnis ihrer Karriere ein, 2023 resultierte am selben Ort zuvor ein vierter Rang als bestes Resultat. Ihr einziges Weltcuprennen gewann sie 2020 im Parallel-Riesen von Sestriere. Mit 30 Jahren zieht sie nun einen Schlusstrich unter ihre Ski-Karriere.

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14.03.2026, 12:35 Uhr

Simon Maurberger zieht Schlussstrich unter Ski-Karriere

«Die Zeit ist gekommen, um ein Kapitel, das mein ganzes Leben geprägt hat, zu schliessen» – mit diesen Worten verkündet der italienische Technik-Spezialist Simon Maurberger am Freitagabend auf Instagram seinen Rücktritt vom Ski-Sport. Dieser hat sich abgezeichnet: Ein zählbares Weltcup-Resultat schaute für den 31-Jährigen zuletzt im Dezember 2024 heraus. Deutlich weiter zurück liegt sein Bestresultat auf höchster Stufe: Vor rund sechs Jahren fuhr er im Nachtslalom von Schladming auf Rang 5 – eine seiner vier Top-10-Klassierungen in Weltcup-Slaloms. Dazu kommt eine WM-Medaille: 2019 gabs in Are Bronze im Team-Event.

Beendet seine Karriere: Simon Maurberger.
Foto: Getty Images
13.03.2026, 16:13 Uhr

Swiss-Ski-Aufgebot für Courchevel

Am Samstag und Sonntag stehen in Courchevel (Fr) nach der Abfahrt vom Freitag zwei Super-G-Rennen auf dem Programm. Das Schweizer Männer-Team wird mit acht Athleten vertreten sein. Neben dem Führenden der Super-G-Wertung Marco Odermatt (28) und dem Olympiasieger Franjo von Allmen (24) stehen Alexis Monney (26), Stefan Rogentin (31), Justin Murisier (34), Alessio Miggiano (23), Lars Rösti (28) und Arnaud Boisset (27) im Swiss-Ski-Aufgebot. Nicht mehr dabei sein wird Niels Hintermann (30), der seine Karriere nach dem Verzicht auf die Abfahrt am Freitag per sofort beendet hat

Marco Odermatt geht mit einem Vorsprung von 158 Punkten auf den Österreicher Vincent Kriechmayr (34) in die letzten drei Weltcuprennen im Super-G. 

Sichert sich Marco Odermatt in Courchevel die nächste Kristallkugel?
Foto: Getty Images
13.03.2026, 08:56 Uhr

Für Ploier ist die Saison zu Ende

Andreas Ploier (28) muss die laufende Weltcup-Saison wenige Rennen vor Schluss vorzeitig beenden. Der Österreicher stürzt am Donnerstag in Courchevel schwer – und dies am trainingsfreien Tag beim freien Skifahren.

Der Speed-Spezialist musste in Frankreich mit dem Rettungsschlitten abtransportiert werden. Anschliessende Untersuchungen ergaben, dass sich Ploier sowohl das Syndemoseband im Sprunggelenk als auch das Innenband im rechten Knie gerissen hat. Wie der Österreichische Skiverband ÖSV am Freitagmorgen bekanntgibt, wird der 28-Jährige am Samstag in einer Spezialklinik in Innsbruck operiert, um die beiden Verletzungen in einem kombinierten Eingriff zu stabilisieren.

Die Saison war für Ploier etwas ein Auf und Ab. In diesem Winter stand er in insgesamt zwölf Weltcup-Rennen am Start und fuhr viermal in die Punkte. Bei der Abfahrt in Gröden (It) feierte Ploier vergangenen Dezember mit dem elften Rang sein bestes Karriere-Ergebnis. Nun zwingt ihn die schwere Knie- und Knöchelverletzung zu einer monatelangen Pause und Rehabilitation über den Sommer.

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12.03.2026, 17:23 Uhr

Zehn Schweizer bestreiten Courchevel-Abfahrt

Elf Schweizer Ski-Männer sind für das Speed-Wochenende ins französische Courchevel gereist – zehn von ihren dürfen die Abfahrt vom Freitag (11 Uhr) bestreiten. Einziger Überzähliger ist Gaël Zulauf, der somit vorerst auf seinen sechsten Weltcup-Einsatz warten muss. Angeführt wird die Swiss-Ski-Delegation einmal mehr von Marco Odermatt, 2023 in Courchevel Abfahrtsweltmeister, und Olympiasieger Franjo von Allmen – die beiden liefern sich ein schweiz-internes Duell um die kleine Kugel in der Abfahrt, wobei Odermatt bei noch zwei verbleibenden Rennen 175 Punkte Vorsprung ab.

Letzter Odermatt-Herausforderer im Kampf um die Abfahrtskugel: Franjo von Allmen.
Foto: Getty Images
11.03.2026, 16:21 Uhr

Courchevel ändert Programm

Eigentlich hätte am Freitag in Courchevel der abgesagte Garmisch-Super-G nachgeholt werden sollen, nun wird dies am Samstag (11 Uhr) der Fall sein. Die FIS teilt am Mittwochnachmittag mit, dass die Abfahrt auf den Freitag (11 Uhr) vorgezogen wird, um «die Chancen auf erfolgreich durchführbare Rennen zu maximieren». Am Sonntag steht ein weiterer Super-G (10.45 Uhr) auf dem Programm.

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11.03.2026, 09:57 Uhr

Aufgebot für das Are-Wochenende

Swiss-Ski hat das Aufgebot für das letzte Rennwochenende vor dem Weltcupfinal bekanntgegeben. Für den Riesenslalom (Samstag) respektive den Slalom (Sonntag) in Are (Sd) sind neben den beiden Teamleaderinnen Camille Rast und Wendy Holdener unter anderem auch zwei Athletinnen vorgesehen, die an der aktuell stattfindenden Junioren-Weltmeisterschaft im Einsatz stehen: Sue Piller und Dania Allenbach. Während die beiden nun am Samstag im Weltcup starten, fahren die Juniorinnen an der WM im Slalom um die Medaillen. Insgesamt werden 14 Schweizerinnen die Rennen bestreiten.

Riesenslalom: Camille Rast, Wendy Holdener, Vanessa Kasper, Sue Piller, Dania Allenbach, Selina Egloff, Stefanie Grob, Simone Wild, Janine Mächler. 

Slalom: Camille Rast, Wendy Holdener, Mélanie Meillard, Eliane Christen, Aline Höpli, Nicole Good, Aline Danioth, Janine Mächler, Selina Egloff, Sue Piller.

Camille Rast steht vor den ersten Rennen nach Olympia.
Foto: GEPA pictures/freshfocus
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