Franjo von Allmen (24), 42,3 Punkte
Von 0 auf 12! Vor zwei Jahren war FvA noch meilenweit weg von unseren Top 10. Doch nun – vor allem dank seinen drei Olympiasiegen – fehlt ihm nur noch wenig für einen Platz unter den ersten 10.
Weltcup
Sieg: 1 Punkt. Zweiter: 0,4. Dritter: 0,2.
Extrapunkt für Sieg bei folgenden Klassikern: Kitzbühel-Abfahrt, Wengen-Abfahrt und Adelboden-Riesenslalom.
Olympia
Gold: 10. Silber: 6. Bronze: 4.
Bemerkung: Halbe Punkte für Team-Medaillen.
Weltmeisterschaften
Gold: 5. Silber: 3. Bronze: 2.
Bemerkung: Halbe Punkte für WM-Medaillen, die an Olympia vergeben wurden, und halbe Punkte für Team-Medaillen.
Kleine Kristallkugeln
Erster: 5. Zweiter: 2. Dritter: 1.
Bemerkung: Halbe Punkte für Kombinationswertung.
Grosse Kristallkugeln
Erster: 10. Zweiter: 4. Dritter: 2.
Berücksichtig wurden alle Ergebnisse seit Einführung des Weltcups 1967.
Weltcup
Sieg: 1 Punkt. Zweiter: 0,4. Dritter: 0,2.
Extrapunkt für Sieg bei folgenden Klassikern: Kitzbühel-Abfahrt, Wengen-Abfahrt und Adelboden-Riesenslalom.
Olympia
Gold: 10. Silber: 6. Bronze: 4.
Bemerkung: Halbe Punkte für Team-Medaillen.
Weltmeisterschaften
Gold: 5. Silber: 3. Bronze: 2.
Bemerkung: Halbe Punkte für WM-Medaillen, die an Olympia vergeben wurden, und halbe Punkte für Team-Medaillen.
Kleine Kristallkugeln
Erster: 5. Zweiter: 2. Dritter: 1.
Bemerkung: Halbe Punkte für Kombinationswertung.
Grosse Kristallkugeln
Erster: 10. Zweiter: 4. Dritter: 2.
Berücksichtig wurden alle Ergebnisse seit Einführung des Weltcups 1967.
Paul Accola (58), 45,1 Punkte
18 Saisons lang startete der Bündner im Weltcup. Seine erfolgreichste war ganz klar 1991/92. Am Ende erhielt er die grosse Kristallkugel. Nach seinem letzten Weltcupsieg 1992 fuhr er noch 13 Jahre weiter.
Bernhard Russi (77), 53,8 Punkte
In einem Rennen gleichzeitig Weltmeister und Olympiasieger zu werden, das war früher möglich. Auch dem Urner gelang das: 1972 in Sapporo. Schon zwei Jahre zuvor holte er sich in Gröden seinen ersten WM-Abfahrtstitel. Kleiner Wermutstropfen: Russi konnte weder in Kitzbühel noch in Wengen je gewinnen.
Carlo Janka (39), 55,8 Punkte
2009/10 war seine Saison. Damals gewann der Bündner sechs Weltcuprennen (darunter die Lauberhorn-Abfahrt) und zum krönenden Abschluss die grosse Kristallkugel für den Sieg im Gesamtweltcup. Als Sahnehäubchen obendrauf wurde er in Vancouver auch noch Riesenslalom-Olympiasieger.
Franz Heinzer (63), 60,8 Punkte
Lange Zeit galt er als Mann der vierten Plätze. WM-Abfahrt 1982: Vierter. WM-Abfahrt 1985: wieder Vierter. WM-Abfahrt 1987: schon wieder Vierter. Doch dann kam der 27. Januar 1991. In Saalbach holte der Schwyzer sein lang ersehntes WM-Gold in der Abfahrt.
Loïc Meillard (29), 64 Punkte
Auch der gebürtige Neuenburger kämpft sich wie von Allmen immer weiter nach vorne. An Grossanlässen hat er mittlerweile schon neun Medaillen gewonnen, darunter diese Woche den Olympiasieg im Slalom.
Peter Müller (68), 76,6 Punkte
Der Zürcher hat polarisiert: Man mochte ihn, oder man mochte ihn eben nicht. Doch was seine Erfolge betrifft, gibt es keine zwei Meinungen: Müller hat in den 80er-Jahren die Abfahrten dominiert. An Olympischen Spielen blieb ihm trotzdem zweimal «nur» Silber. 1984 schlug ihn Bill Johnson, 1988 ausgerechnet Rivale Pirmin Zurbriggen.
Michael von Grünigen (56), 77,2 Punkte
Unser Riesen-Star! 46-mal fuhr der Berner Oberländer im Riesenslalom auf ein Weltcup-Podest, davon 23-mal aufs oberste Treppchen. Als Belohnung dafür gab es viermal die kleine Kristallkugel. Übrigens: Zweimal verpasste MvG knapp einen Slalomsieg. 1995 (hinter Tomba) und 2000 (hinter Raich) wurde er in Wengen jeweils Zweiter.
Beat Feuz (39), 94 Punkte
Weltmeister, Olympiasieger, Triumphe bei den Klassikern in Wengen und Kitzbühel: Feuz hat alles gewonnen, was es als Abfahrer zu gewinnen gibt. Wohl noch wertvoller: Der Kugelblitz gewann zwischen 2017 und 2021 gleich viermal in Serie den Abfahrtsweltcup.
Didier Cuche (51), 114,6 Punkte
Der Neuenburger ist Mister Kitzbühel! Sechsmal konnte er auf der legendären Streif gewinnen, davon fünfmal in der Abfahrt. Zwischen 2006 und 2011 gewann Cuche gleich viermal den Abfahrtsweltcup. Nur etwas blieb ihm verwehrt: der Olympiasieg. 1998 wurde er im Super-G hinter Hermann Maier «nur» Zweiter.
Marco Odermatt (28), 211,4 Punkte
Man braucht kein Prophet zu sein: Lange wird es nicht mehr dauern, bis «Odi» in dieser Liste auf Rang 1 auftauchen wird. Spätestens Ende Saison wird er bei unserer Spielerei an erster Stelle stehen. Wohl für sehr lange Zeit.
Pirmin Zurbriggen (63), 216,3 Punkte
40 Weltcupsiege, 15 Kristallkugeln, 4 WM-Titel, 1 Olympiasieg! Dass der Walliser bislang der erfolgreichste Schweizer Skirennfahrer der Geschichte ist/war, steht ausser Frage. Zurbriggen war ein echter Allrounder. Er ist nur einer von fünf Männern, der in allen fünf Disziplinen mindestens einmal gewinnen konnte.