Beendet
Abfahrt
Tarvisio
Tarvisio
1.
Nicol Delago
Nicol Delago1:46.28
2.
Kira Weidle
Kira Weidle+0.20
3.
Lindsey Vonn
Lindsey Vonn+0.26
17.01.2026, 12:42 Uhr

Morgen früh geht es weiter

Das war die Abfahrt der Frauen aus Tarvisio! Morgen um 11:15 Uhr wartet an gleicher Stelle der Super G. Vielen Dank für ihr Interesse und noch einen schönen Samstag!

17.01.2026, 12:40 Uhr

Swiss Ski fährt nach wie vor hinterher

Drei Wochen vor Olympia sieht es im schweizer Speed-Team alles andere als rosig aus. Bezeichnend für das Abschneiden ist, dass die gerade erst wieder genesene Corinne Suter als 14. Beste Schweizerin ist. Alle anderen Athletinnen haben es nicht unter die besten 20 geschafft und somit setzt sich die Miesere fort.

17.01.2026, 12:38 Uhr

Ortlieb rettet ÖSV-Ergebnis

Nur zwölf Hundertstel fehlten Nina Ortlieb auf das Podest und mit einem starken vierten Rang konnte sie ihre guten Trainingsleistungen bestätigen. Mirjam Puchner wird ordentliche Elfte. Österreichs Top-Fahrerin Cornelia Hütter kam mit der Strecke in Tarvisio nicht zurecht und wird am Ende nur 18. Ariane Rädler, Emily Schöpf und Christina Ager sammeln zumindest noch ein paar Weltcup-Pünktchen ein.

17.01.2026, 12:37 Uhr

Erneut starkes DSV-Resultat

Das zweiköpfige Deutsche Speed-Team macht in diesem Winter weiterhin richtig viel Spass: Kira Weidle-Winkelmann feiert nach Val d’isere ihr zweites Podest in diesem Winter und Emma Aicher fährt mit Rang fünf das nächste Top-Resultat ein. Mit diesem Ergebnis verbessern sich die Deutschen hinter Lindsey Vonn auf die Ränge zwei und drei im Disziplinen-Weltcup.

17.01.2026, 12:32 Uhr

Delago gewinnt vor Weidle-Winkelmann

Nicol Delago feiert im Alter von 30 Jahren ihren ersten Weltup-Sieg und war mit der frühen Startnummer drei nicht mehr zu schlagen. Kira Weidle-Winkelmann gelang eine fast perfekte Fahrt und nur ein kleiner Fehler im unteren Teil kostete die 29-Jährige den Sieg. Lindsey Vonn setzt ihre starke Serie fort und steht heute als Dritte wieder auf dem Podium.

17.01.2026, 12:30 Uhr

Haley Cutler (USA)

Mit Startnummer 42 gelingt Haley Cutler nochmal ein Ausrufezeichen und die US-Amerikanerin schafft es mit einer guten Fahrt auf Platz 23.

17.01.2026, 12:28 Uhr

Lena Wechner (AUT)

Lena Wechner steht als letzte ÖSV-Fahrerin am Start und verpasst die Punkteränge knapp. 18 Hundertstelsekunden fehlen ihr auf den 30. Platz.

17.01.2026, 12:26 Uhr

Joana Haehlen (SUI)

Für Joana Hählen geht es darum sich in der Startliste weiter nach vorne zu arbeiten. Das gelingt der Schweizerin heute nicht und auch sie landet ausserhalb der Punkteränge.

17.01.2026, 12:26 Uhr

Jasmina Suter (SUI)

Jasmina Suter erwischt einen komplett gebrauchten Tag und kommt mit über fünf Sekunden als Letzte ins Ziel.

17.01.2026, 12:19 Uhr

Nadine Fest (AUT)

Anders als Schöpf zuvor, gibt es heute keine Punkte für Nadine Fest, die sich ausserhalb der besten 30 einreiht.

Suter wird 15.
Premierensieg für Delago – Klatsche für Schweizerinnen

Die Schweizerinnen können bei der Abfahrt in Tarvisio für keine positivie Überraschung sorgen. Nicol Delago feiert derweil ihren ersten Sieg auf Weltcupstufe.
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Premiere: Nicol Delago gewinnt in Tarvisio ihr erstes Weltcup-Rennen.
Foto: AP
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Lino DieterleRedaktor Online Sport

Das Podest

1. Nicol Delago (It) 1:45,28
2. Kira Weidle-Winkelmann (De) +0,20
3. Lindsey Vonn (USA) +0,26

Das Rennen

Premiere für Nicol Delago! Mit 30 Jahren feiert die Italienerin nach zuvor fünf Podestplätzen ihren ersten Weltcupsieg. Es ist ein Sieg mit Ankündigug, schliesslich ist Delago bereits im 2. Training die Schnellste. Dabei lässt sich die Italienerin mit ihrer Startnummer 3 von den schlechteren Verhältnissen (siehe «Die Bedingungen») nicht beirren – auch ein kleiner Verschneider im oberen Streckenteil bringt sie nicht aus der Ruhe. Delago zieht ihre Kurven sauber in den Schnee und konserviert das Tempo besser als jede andere und pulverisiert im Ziel die Bestzeit.

Nur drei Fahrerinnen können annähernd mit ihr mithalten. Mit Startnummern 5 und 6 sind dies erst Nina Ortlieb und Kira Weidle-Winkelmann. Allen voran die Deutsche versteht es, ihre Ski laufen zu lassen, obwohl sie stellenweise von der Ideallinie abkommt. Am Ende fehlen ihr zwei Zehntel. Von den zweistelligen Startnummern kommt dann nur noch eine Athletin auf unter eine halbe Sekunde an die Bestzeit heran: Lindsey Vonn holt auf einer schon von leichten Schlägen gezeichneten Piste wohl das Maximum heraus, als sie mit der Elf aufs Podest fährt.

Die Schweizerinnen

15. Corinne Suter +1,50
21. Janine Schmitt +2,57
23. Priska Ming-Nufer +3,12
25. Delia Durrer +3,19
30. Malorie Blanc +3,21
30. Jasmine Flury 3,21
37. Joana Hählen +3,75
40. Jasmina Suter +5,48

Stand nach 40 Fahrerinnen

Nach ihrer Verletzung tastet sich Corinne Suter erst noch an die schnellsten Zeiten heran. In Tarvisio legt sie zwar einen schnellen Start hin, danach fehlt aber das letzte Risiko. Immer wieder öffnet Suter im Vergleich zu den Schnellsten in den Kurven ihre Hockeposition. Das kostet bis ins Ziel viel Zeit – weshalb sie auch kurz die rote Laterne übernimmt. Am Ende ist sie mit Platz 15 dennoch beste Schweizerin.

Zwar gibt Suter diese kurze Zeit später ab – als mit Startnummer 17 die zweite Schweizerin folgt, ist das rot-weisse Kreuz aber wieder am Ende des Klassements: Malorie Blanc zeigt zwar eine saubere, aber zu langsame Fahrt. Ohne ersichtlichen Fehler verliert sie über drei Sekunden. Gleiches ist von Jasmine Flury zu sagen – die im Ziel genau gleich schnell wie Blanc abschwingt.

Auch Janine Schmitt – in Zauchensee als Fünfte der Schweizer Lichtblick – kann die bittere Bilanz heute nicht aufpolieren. Schon im ersten Abschnitt verliert sie zu viel Zeit. Dank eines besseren Schlussteils, reicht es aber erneut für Punkte.

Mit den Startnummern 26 und 28 finden Delia Durrer und Priska Ming-Nufer eine Piste mit einigen Schlägen vor – immerhin stechen sie zwei Teamkolleginnen aus. Jasmina Suter (mit der 38) und Joana Hählen (Startnummer 40) verpassen die Punkte.

Die Stimmen (gegenüber SRF)

Corinne Suter: «Es war nicht ganz einfach. Die Bedingungen waren heute nochmals ganz anders als gestern. Es waren schwere Rennen (inklusive denen in Zauchensee, Anm. d. Red.), um nach der Verletzung zu starten. Der Nebel ist das eine, der Untergrund das andere. Es zieht nicht, man kann kaum beschleunigen. Die weiche Unterlage gibt wenig zurück, deshalb ist es wichtig, zentral auf dem Ski zu stehen. Das war heute bei mir nicht der Fall. Ich versuche, die guten Schwünge mitzunehmen. Man muss auf allen Unterlagen schnell sein können. Dafür braucht es Vertrauen, das nur wächst, wenn man Rennen fährt und trainiert.»

Janine Schmitt: «Ich verliere zwei Sekunden weniger als im Training, es hat also schon besser geklappt – trotz paar kleiner Fehler ist die Leistung okay. Ich komme ein paar Mal von der Ideallinie ab. Wenn der Schnee so feucht ist wie heute, bremst die blaue Linie stark.»

Das gab zu reden

Feiertag im Hause Delago. Als wäre der Premierensieg auf Weltcupstufe von Nicol nicht schon schön genug, sorgt die zwei Jahre jüngere Schwester Nadia mit Startnummer 29 für neuerlichen Jubel. Denn als alle anderen bereits regelmässig um die drei Sekunden verlieren, fährt sie noch auf Platz 10 nach vorne – ein Platz in den Top 10 ist ihr zuletzt mit einem 5. Platz im Januar 2022 gelungen.

Die Bedingungen

Im Vergleich zum 2. Training ist die Piste in Tarvisio zum Renntag hin etwas aufgeweicht. Ein bedeckter Himmel sowie eine im Rennverlauf nur kurz schwächer werdende Nebelbank sorgen zudem für schwere Sichtverhältnisse.

So gehts weiter

Am Sonntag ist in Tarvisio auf 11.15 Uhr ein Super-G angesetzt. Die letzten Speedrennen vor den Olympischen Spielen (7. bis 18. Februar) gibt es am 30. und 31. Januar in Crans-Montana.

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