Darum gehts
- Pirmin Reichmuth verletzt sich am ESAF erneut am Knie
- Nach dem ersten Schock kann er trotzdem weiter schwingen
- Aufgrund seiner vielen Verletzungen kann er nur eingeschrenkt trainieren
Nicht schon wieder! Pirmin Reichmuth (29) wird am ESAF in Mollis GL zur tragischen Figur. Im vierten Gang verletzte er sich im Duell mit Curdin Orlik am Knie. Nach der Niederlage fasste er sich an die betroffene Stelle. Seine Fans befürchteten das Schlimmste.
Schliesslich hat sich der Zuger bereits viermal das Kreuzband gerissen. Vor dem TV leidet auch die Innerschweizer Schwing-Legende Philipp Laimbacher mit: «Das zu sehen, tat mir brutal weh. Pirmin hat derart hart gekämpft, um am ESAF noch einmal in Topform zu sein.»
Grosse Erwartungen als Teenager
Nun drohte aus seinem Königstraum ein Albtraum zu werden. Wobei bereits der Start alles andere als traumhaft war. Reichmuth verlor nach wenigen Sekunden gegen den entfesselnden Werner Schlegel. «Werner hat ihn überfahren», sagt Laimbacher.
Danach schien sich Reichmuth mit zwei Siegen gefangen zu haben. Bis zum verhängnisvollen Zwischenfall im vierten Gang. Am Abend konnte Stefan Muff, der Technische Leiter der Innerschweizer Entwarnung geben und vermeldete sogar: «Pirmin wird am Sonntagmorgen schwingen.»
Die Verletzung scheint also doch nicht so schlimm zu sein. Aufatmen. Durch die zweite Niederlage verabschiedet sich Reichmuth aber einmal mehr aus dem Kampf um die Krone. Dabei haben ihm Experten bereits als 18-Jähriger die Eroberung des Throns vorausgesagt.
Am Innerschweizer Teilverbandsfest 2014 brachte er Unspunnen-Sieger Daniel Bösch an den Rand einer Niederlage. Erst im Schlussgang konnte er von Reto Nötzli gestoppt werden. Doch nur sieben Tage später fing die lange Verletzungsgeschichte des 1,98-Meter-Mannes an.
Tritt Reichmuth nach dem ESAF zurück?
Auf der Rigi riss beim gelernten Metzger im Zweikampf mit dem Solothurner Eidgenossen Bruno Gisler das rechte Kreuzband. Obwohl es im Aufbautraining erneut riss, erkämpfte sich Reichmuth 2016 in Estavayer den ersten eidgenössischen Kranz. Danach folgten zwei weitere Kreuzbandrisse.
Deshalb steht der Physiotherapeut bei erst 38 Kränzen und kann nur sehr eingeschränkt trainieren. Mehr als eine Schwingeinheit pro Woche ist kaum möglich. Zweimal quält er sich im Kraftraum. Gesellschaft erhält er dort jeweils von seinem Schwing-Kollegen Florian Ulrich.
Nun könnten die beiden zumindest, was die gemeinsamen Wettkämpfe im Sägemehl anbelangt, bald für immer getrennt werden. Es wird gemunkelt, dass Reichmuth nach dem ESAF seine Karriere beendet. Laimbacher hätte dafür vollstes Verständnis: «Er hat noch einmal alles probiert. Aber wenn der Körper immer und immer wieder streikt, fehlt irgendwann die Energie.»
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