Darum gehts
- Samuel Giger strebt Königstitel an, Wicki zur Titelverteidigung bereit
- Stefan Burkhalter sieht Joel Strebel als gefährlichen Konkurrenten
- Sven Schurtenberger hat für das ESAF 10 Kilo abgenommen
Bei der Ankunft der Schwinger gibt es zwei Sorten: Jene, die noch einen Spruch machen und die anderen, welche fokussiert in Richtung Arena stapfen. Samuel Giger (27) gehört zu Letzteren. Ihm ist die Anspannung anzusehen. Nur für einen kurzen Schwatz mit Teamkollege Roger Rychen (33) bleibt er stehen. «Wie geht es?», fragt er ihn. Rychen nickt und fragt zurück. «Alles bestens», sagt Giger.
Der Thurgauer war noch nie der grosse Sprücheklopfer, verständlich ist er es auch vor seinem bisher wichtigsten Wettkampf nicht. Nach drei gescheiterten Versuchen, den Königstitel zu gewinnen, soll es in Mollis GL endlich klappen. Zuletzt triumphierte Giger auf der Schwägalp.
Nicht sicher war, ob Rychen an seinem Heimfest teilnehmen kann. «Ich hatte Glück und eine sehr gute Betreuung», erklärt der Glarner. Er hatte sich vor zwei Wochen am Fuss verletzt. Nun fühlt sich Rychen bereit, um seinen Fans viel Freude zu bereiten.
Bodyguard von Wicki ist bereit
Ebenfalls in Plauderlaune ist Sven Schurtenberger (33). Als er sich das Verbandsshirt der Innerschweizer überzieht, jubelt der 150-Kilo-Brocken: «Endlich ein T-Shirt, das mir geht – Bravo!» Er selbst bezeichnet sich gerne als «Bodyguard» von König Joel Wicki (28). Dass er seinem Freund bestmöglich helfen kann, hat er in den letzten Monaten 10 Kilo abgenommen. «Ich fühle mich bereit.» Wicki traut er die Titelverteidigung zu: «Joel ist brutal parat!»
Ob der König am Freitag überhaupt bei der Arena war, weiss niemand so genau. Sicher ist, dass er am Samstagmorgen bereit sein wird. Wicki hat die Schwägalp ausgelassen, um noch einmal einen harten Trainingsblock einzubauen. «Das ist wie bei einem Formel-1-Motor, den man vor dem Rennen noch einmal frisiert», erklärte sein Trainer Daniel Hüsler. Im ersten Gang trifft der Titelverteidiger auf Supertalent Michael Moser (20).
Burkhalter tippt auf eine Überraschung
Ruhig und gelassen betritt Fabian Staudenmann (25) das Festgelände. Er weiss: Die Arbeit ist gemacht. Ob er tatsächlich so relaxt ist? Die Hauptprobe vor drei Wochen am Nordwestschweizer verlief nicht nach Wunsch. Zweimal musste sich der Königsfavorit mit einem Gestellten begnügen. Bereits im Anschwingen gegen Giger will Staudenmann ein Zeichen setzen.
An einen anderen König glaubt der zweifache Schwägalp-Sieger Stefan Burkhalter (51). Er ist erstmals seit langer Zeit wieder in der Zuschauerrolle. «Für mich ist Joel Strebel sehr gefährlich. Mit seinem gewaltigen Kurz-Zug kann er jeden vor Probleme stellen», so der 113-fache Kranzgewinner.
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