Giger-Moser-Duell versetzt Schwing-Legenden in Rage
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«Das darf nicht passieren»:Giger-Moser-Duell versetzt Schwing-Legenden in Rage

Einer gibt den Ton an
Die Zwischenbilanz der Teilverbände

Die Ostschweizer dominieren das Eidgenössische Schwingfest, während andere Teilverbände wie Bern und Innerschweiz hinter den Erwartungen zurückbleiben.
Publiziert: 06:21 Uhr
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Aktualisiert: 09:37 Uhr
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Die Bilder vom 4. Gang: Werner Schlegel zeigt den fast perfekten ersten Tag.
Foto: Claudio Thoma/freshfocus

Darum gehts

  • Ostschweizer führen beim Eidgenössischen, Berner und Innerschweizer in Rücklage
  • Werner Schlegel überragend, Curdin Orlik mischt vorn mit
  • Nordwestschweiz hofft auf Wiederholung von sieben Kränzen wie in Pratteln
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Felix BingesserReporter Sport

Wie sind die Teilverbände beim Eidgenössischen unterwegs? Die Ostschweizer geben den Ton an. 

Nordostschweiz

Nach der Schlappe vor einem Jahr beim Jubiläumsschwingfest in Appenzell geben die Ostschweizer beim Heimfest den Ton an. Der überragende Werner Schlegel ist von den Topfavoriten allein auf weiter Flur. Kann ihn Curdin Orlik im 5. Gang etwas einbremsen und das Fest wieder spannend machen? Mit Domenic Schneider, dem erwartet starken Christian Biäsch und vor allem mit Armon Orlik sind weitere Trümpfe in Lauerstellung. Dass Samuel Giger nochmals ganz vorn angreifen wird, scheint eher aussichtslos. Auch Damian Ott bräuchte eine wundersame Entwicklung, um den Anschluss nach ganz vorne noch zu finden. Wohl wichtig für die Veranstalter: Lokalmatador und Aushängeschild Roger Rychen ist auf Kranzkurs. 

Bern

Mit Fabian Staudenmann, Michael Moser und Adrian Walther sind die drei Königskandidaten arg in Rücklage. Es ist Curdin Orlik, der ganz vorn mitmischt. Und Schwinger aus der zweiten Reihe wie Fritz Ramseier, Fabian Schärz und Etienne Burger, die überzeugen. Und mit Valentin Steffen gar ein Mann aus der dritten Reihe. In Lauerstellung ist Matthias Aeschbacher, der noch alle Optionen hat. Insgesamt hätte man sich vom stärksten und am breitesten aufgestellten Teilverband mehr erwartet.

Innerschweiz

Mit Joel Wicki ist eines der Zugpferde in Lauerstellung. Wicki hat noch alle Optionen. Im Gegensatz zu Pirmin Reichmuth, der nach dem ersten Tag schon aus der Entscheidung ist und das Fest aufgibt. Vor drei Jahren gab es für die Innerschweiz, den grössten Teilverband, zwar den Königstitel, aber mit sieben Kränzen ein Mannschaftsdebakel. Ob es eine markante Steigerung gibt, ist offen. Auch, wenn potenzielle Neu-Eidgenossen wie Lukas Bissig, Marc Lustenberger oder Samuel Schwyzer auf Kurs sind.

Nordwestschweiz

Die Teamleader Nick Alpiger und Joel Strebel können ganz vorn nicht mitmischen. Aber dank Leuten wie Lars Voggensperger, Marius Frank, Adrian Odermatt, Sinisha Lüscher und Jan und Tim Roth scheint nicht ausgeschlossen, dass man den tollen Erfolg mit sieben Kränzen beim Heimfest in Pratteln wiederholen kann. Aber dann müssten praktisch alle Trümpfe stechen.

Südwestschweiz

Lario Kramer ist im Niemandsland der Rangliste. Die gut klassierten Steven Moser und Romain Collaud bekommen im 5. Gang mit Armon Orlik und Joel Wicki zwei grosse Brocken vorgesetzt. Ob es, wie in Pratteln, wieder zu drei Kränzen reicht, ist mehr als fraglich.


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