Die grössten Lacher von Hans Jucker
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Unvergessene Sport-Legende:Die grössten Lacher von Hans Jucker

Heute würde Hans Jucker seinen 80. Geburtstag feiern
Seine Kultsprüche, sein Markenzeichen, sein Vermächtnis

Ehre, wem Ehre gebührt! Heute Sonntag würde SRF-Reporter Hans Jucker (†2011) seinen 80. Geburtstag feiern. Ein Rückblick auf den kultigen Sportjournalisten.
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1982: Der junge Hans Jucker.
Foto: Sobli
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Daniel LeuStv. Sportchef

Heute Sonntag würde der Kult-Sportreporter von SRF seinen 80. Geburtstag feiern. Doch Hans Jucker verstarb leider am 19. Februar 2011 an einem Herzinfarkt, nur drei Wochen nach seiner offiziellen Pensionierung. Seinen letzten SRF-Auftritt hatte er am 30. Januar 2011 beim CSI Zürich.

Kultsprüche von Hans Jucker

«Du, Pesche, ich weiss nöd, wie lang mer no Ziit händ. Jetzt chömmet jo zerscht no diä Schiiss-Ponys.»
Jucker während einer CSI-Übertragung

«Ja und wieder ein Fehlstart … Das regt mi uf, diä dumme Ruederer! Do schnurrsch und schnurrsch und schnurrsch, und nachane fahrets ne eifach dävoo!»
Jucker beim Kanu-Final der Olympischen Spiele 1988, als es gleich sieben Fehlstarts gab

«Jetzt häts det äne so äs Stoffdach uf dä Ehretribüne. Jetzt häts das verjagt. Es sind es paar grad imene Wasserfall ghocket.»
Jucker während einer Rad-Übertragung

«Pirmin Zurbriggen, es grossartigs Ereignis hüt?» – «Ja, ich bin dä Peter Müller und nöd dä Pirmin Zurbriggen.» – «Fange mer namal a, hueresiech. Huere Löli, das isch dä Bescht gsi.»
Jucker beim Interview mit Peter Müller

«McKenzie, Sie sprechen Deutsch?» – «Nein.» – «Äh, français?» – «Non.» – «Äh nooo, English?! Ääääh umm äääh, wie alt sind Sie?»
Jucker beim Versuch eines Gesprächs mit dem Radrennfahrer Eric McKenzie in den 80ern

Foto: Sobli

«Den Schnauz nehme ich mit ins Grab», sagte Hans Jucker Anfang des Jahres 2011 im Blick-Interview. Wenige Wochen später war er tot. Seine SRF-Premiere feierte er 1965 beim Björnstadt-Gedenklanglauf im Gantrischgebiet. Später gab es kaum eine Sportart, über die er nie berichtet hat. Das Foto stammt aus dem Jahr 1994. Damals stand er für das Schweizer Fernsehen an der Tour de Suisse im Dauer-Einsatz.

Über 10'000 Stunden oder umgerechnet 417 Tage war Hans Jucker während seines Arbeitslebens für das Schweizer Fernsehen am Kommentieren. Das Faszinierende daran: Jucker war bei SRF nie fest angestellt, sondern arbeitete auch noch als Wirt, Treuhänder und Platzspeaker.

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