Paralympics-Medaillengewinner Aron Fahrni und Robin Cuche geben Einblick
«Wir reden über vieles, natürlich auch offen über die Behinderung»

Wie erleben die neun Athleten der Schweizer Delegation die Paralympics in Cortina? Snowboarder Aron Fahrni und Skifahrer Robin Cuche gewähren einen Blick hinter die Kulissen – und auf ihre Emotionen nach dem Medaillengewinn.
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Das Para Ski Team feiert die erste Paralympics-Goldmedaille von Robin Cuche.
Foto: Gabriel Monnet
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Sie sind in Jubelstimmung! Robin Cuche (27) und Aron Fahrni (27) holten an ihrem jeweils ersten Wettkampf an den Paralympics in Milano Cortina gleich eine Medaille. Para-Skifahrer Cuche krönte seine Leistung mit Gold in der Abfahrt, Fahrni sicherte sich Bronze im Snowboardcross. «Es ist unglaublich. Ich bin wirklich glücklich», erklärte er am Samstag nach dem Triumph in der Abfahrt. «Was immer jetzt kommt: Die Paralympics sind für mich jetzt schon ein Erfolg.» 

Zwei Tage später doppelte er im Super-G nach und darf sich jetzt Doppel-Paralympics-Sieger nennen. «Im Ziel war ich zuerst etwas genervt, weil ich einen Fehler an der Stelle begangen hatte, vor der mich der Trainer gewarnt hatte. Dass es trotzdem wieder zum Sieg gereicht hat, ist natürlich wunderschön. Es fühlt sich sehr gut an.»

Auch Para-Snowboarder Aron Fahrni strahlte übers ganze Gesicht. «Bronze bedeutet mir sehr viel. Es ist extrem schön, dass ich mit diesem Erfolg bei vielen Leuten so grosse Emotionen auslösen konnte. Ich bin auch glücklich für den Staff, dem ich für die grosse Unterstützung dankbar bin.»

Cuche erreicht mit der Goldmedaille in der Abfahrt ein grosses Ziel. Der Neuenburger, bei dem nach der Geburt eine Hemiplegie, eine Lähmung der rechten Körperhälfte, diagnostiziert wurde, gehörte in dieser Disziplin zu den klaren Favoriten. Kein Wunder: Er gewann die kleine Kristallkugel in der Abfahrtswertung bereits vorzeitig. Druck habe er sich selbst aber keinen gemacht, betont der Neffe von Skilegende Didier Cuche. «Für mich ist es bereits die vierte Paralympics-Teilnahme, und ich kann mit den Erwartungen gut umgehen.» Er habe deshalb auch an den Gewohnheiten in der unmittelbaren Vorbereitung auf das Rennen nichts geändert. Die Abfahrt in Cortina habe er aber als Herausforderung empfunden. 

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Seit mehr als zehn Jahren setzt sich Toyota zusammen mit Swiss Paralympic für die Förderung des paralympischen Sports in der Schweiz ein. Die Werte Mut, Entschlossenheit, Inspiration und Exzellenz von Swiss Paralympic stehen in enger Verbindung mit den Prinzipien von Toyota. Diese Partnerschaft erreicht nun die höchste Partnerstufe. Erstmals stellt Toyota Swiss Paralympic eine Fahrzeugflotte für die Teilnahme der Athletinnen und Athleten an EM, WM und Paralympics zur Verfügung. Die vollelektrischen Modelle «bZ4X» und «Proace Verso Electric» stehen für Innovation und Fortschritt in der Mobilität und ermöglichen eine effiziente und umweltfreundliche Anreise zum Wettkampfort.

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Weniger konkret waren die Erwartungen bei Aron Fahrni. Der Berner hatte im Alter von sechs Jahren einen Unfall am Skilift, bei dem alle Nerven seines linken Arms zerrissen wurden. Er startet in der Wettkampfklasse der Athleten mit Einschränkungen im Oberkörper. 

Der Sportsoldat legt sich ungern auf einen bestimmten Rang fest. «Es macht wenig Sinn, von Medaillen zu reden, weil so viele Faktoren mitspielen müssen», lautete seine Einschätzung im Vorfeld. «Ich möchte einfach alles, was kommt, gut annehmen und versuche, den Druck nicht an mich heranzulassen.» 

Mit der Paralympics-Teilnahme etwas bewirken

Die Bronzemedaille ist für Fahrni ein Meilenstein. Seine übergeordnete Motivation ist es aber, zu inspirieren. «Das tut jeder von uns, der hier ist», sagt er dazu. «Ich möchte Menschen mit und ohne Behinderung inspirieren. Das mache ich jetzt schon mit meiner Karriere. Wenn über einen berichtet wird, gibt es oft schöne Reaktionen.»

Die beiden Athleten sind sich einig, dass die Paralympics etwas Besonderes sind. Für Aron Fahrni ist die Teilnahme «ein Zückerli». Er sagt: «Ich möchte etwas bewegen und dazu beitragen, dass sich allgemein der Umgang mit Behinderungen verändert. Das ist für mich ein grosser Antrieb.» Er wolle Personen ohne Behinderung zeigen, dass bei diesem Thema keine künstliche Distanz bestehen müsse. «Man kann offen darüber reden. Und Menschen mit einer Behinderung möchte ich zeigen: Ihr dürft stolz auf euch sein, auf eure Persönlichkeit.» Seine Behinderung habe ihn oft enorm herausgefordert. Aber dadurch, dass er ständig drangeblieben sei, habe er auch viel gelernt. «Das hat mich reifer werden lassen.»

Auch für Robin Cuche sind die Paralympics etwas Grosses. «Mir gefällt der Austausch mit Athletinnen und Athleten aus vielen anderen Nationen und Sportarten», findet er. «Wir reden über vieles, natürlich auch offen über die Behinderung.»

Athletenvideo: Robin Cuche, Ski Alpin

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Freundschaftliche Stimmung unter den Athleten – trotz Konkurrenz

Die Atmosphäre unter den internationalen Athletinnen und Athleten sei sehr gut, ergänzt Aron Fahrni. «Man unterstützt sich gegenseitig. Wir Snowboarder etwa sind eine grosse Gruppe von Freunden.» Zudem sei Cortina ein echter Skiort, schwärmt Robin Cuche. «Anders als die Austragungsorte, die ich bei den Paralympics 2014, 2018 und 2022 erlebt habe.» 

Die Nähe zur Schweiz ermögliche es ausserdem, dass auch Leute, die ihm viel bedeuteten, vor Ort dabei sein könnten, sagt Cuche weiter. «So verfolgen Familie und Freunde die Rennen in Cortina mit. Diese Momente mit ihnen teilen zu können, ist schön.»

Und wie ist die Stimmung innerhalb der kleinen Schweizer Delegation? «Sehr gut», antwortet Cuche. «Wir haben eine gute Gruppe und einen hervorragenden Staff. Wir lachen viel zusammen, wissen aber auch, wann Ernsthaftigkeit angebracht ist.» Jeder wolle als Athlet natürlich das Optimum erreichen. «Trotz dieser Konkurrenz herrscht ein echt toller Teamspirit!»

Weitere Einblicke in ihr Leben und ihre Vorbereitung auf dem Weg nach Milano Cortina 2026 gewähren Aron Fahrni und Robin Cuche in den Videos.

Athletenvideo: Aron Fahrni, Snowboard

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