Nach Sturz im November
Snowboarderin Tschopp muss auf Paralympics verzichten

Bittere Nachrichten für Romy Tschopp: Die Snowboarderin verpasst die Paralympics in Cortina d'Ampezzo Anfang März. Nach einem Sturz im November wird sie nicht mehr rechtzeitig fit.
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2022 nahm Romy Tschopp als erste Schweizer Snowboarderin überhaupt an den Paralympics teil. In diesem Jahr verpasst sie den Grossanlass verletzungsbedingt.
Foto: Getty Images
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Romy Tschopp verpasst die Paralympischen Winterspiele (6.-15. März). Die Snowboarderin verletzt sich Ende November an der Schulter und wird nicht rechtzeitig fit, wie Swiss Paralympic am Dienstag mitteilt.

Tschopp stürzte beim Weltcup im niederländischen Landgraaf Ende November und zog sich dabei eine Blessur an der Schulter zu. Eine Sehne wurde samt knöchernem Ansatz abgerissen, zusätzlich wurden zwei Nerven verletzt.

Schweizer Delegation nun ohne Snowboarderin

Nach einer Operation kommt für Tschopp die Rückkehr auf den Schnee an den Paralympics noch zu früh. «Es ist ein Stich ins Herz. Aber meine Gesundheit steht an erster Stelle», wird Tschopp in der Medienmitteilung von Swiss Paralympic zitiert. Sie könne den Arm zwar wieder bewegen, aber den Alltag im Rollstuhl noch nicht selbstständig bewältigen.

2022 war Tschopp die erste Schweizer Snowboarderin, die an den Paralympics teilnahm. Als einzige Frau im Schweizer Para-Snowboard-Team bedeutet Tschopps Ausfall auch, dass der Frauen-Quotenplatz im Snowboardcross an den Paralympics unbesetzt bleibt.

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