Ohne Landkarte
Ukraine muss Dress an den Paralympics anpassen

Die Ukraine darf ihre Team-Kleidung bei den Paralympics 2026 in Italien nicht tragen. Grund: Eine Landkarte auf den Anzügen zeigt die Ukraine mit den Grenzen von 1991, was gegen IPC-Regeln verstösst.
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Die ukrainische Delegation bei den letzten Winter-Paralympics in Peking.
Foto: keystone-sda.ch
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Die ukrainischen Athletinnen und Athleten dürfen bei den Paralympischen Winterspielen in Italien nicht in ihrer Team-Kleidung antreten. Der Grund: Auf den Anzügen ist eine Landkarte der Ukraine zu sehen. Die ursprünglich geplante Kleidung zeigte das Land mit den Grenzen von 1991, also einschliesslich der Krim und der aktuell von Russland besetzten Gebiete.

«Gemäss den IPC-Regeln für Paralympics-Uniformen sind Texte von Nationalhymnen, motivierende Worte, öffentliche/politische Botschaften oder Slogans, die sich auf die nationale Identität beziehen verboten», teilte ein Sprecher des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) mit.

Die Landkarte eines Landes falle unter diese Kategorie. «Im Dialog mit dem Ukrainischen Paralympischen Komitee wurde innerhalb von 24 Stunden eine Alternative vorgelegt, die vom IPC genehmigt wurde», hiess es weiter.

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