US-Präsident Donald Trump hat bei seiner Rede zur Lage der Nation auch das olympische US-Eishockeyteam der Männer ins Rampenlicht gerückt. Er lobt die Olympiasieger von Mailand und bezeichnet den Sieg im Final gegen Kanada (2:1 nach Verlängerung) als Beleg dafür, dass «unser Land wieder gewinnt». Die Anwesenden im Kapitol in Washington skandieren «USA» und applaudieren den Sportlern, die auf der Zuschauertribüne aufstehen und ihre Goldmedaillen hochhalten.
Trump kündigt an, dem Torhüter Connor Hellebuyck die höchste zivile Auszeichnung der USA zu verleihen, die «Freiheitsmedaille des Präsidenten» (Presidential Medal of Freedom). Nie habe er einen Goalie besser spielen sehen, sagt Trump.
Vor dem Besuch im Kapitol ist das US-Team bereits feierlich im Weissen Haus empfangen worden. Mehrere Spieler fehlen jedoch und reisen direkt zu ihren NHL-Teams weiter.
Das in Mailand ebenfalls mit Gold ausgezeichnete Frauenteam der USA hat eine Einladung Trumps zuvor ausgeschlagen, nachdem sich dieser in einem Telefonat mit dem siegreichen Männerteam spöttisch über die Frauen geäussert hat. Das Frauenteam begründet das Fernbleiben mit bereits bestehenden beruflichen und akademischen Verpflichtungen. In seiner Rede kündigt Trump nun an, das Frauenteam bald ebenfalls im Weissen Haus zu empfangen.
