Stöcke fliegen im hohen Bogen
McGrath wirft Slalom-Gold weg – und stapft hässig Richtung Wald

Atle Lie McGrath lässt seinem Ärger nach dem Ausscheiden im zweiten Lauf des Olympia-Slaloms freien Lauf. Er wirft die Stöcke weg und versucht sich am Rande eines nahe gelegnen Waldes zu beruhigen.
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Atle Lie McGrath lässt seiner Wut nach dem Ausscheiden im Olympia-Slalom freien Lauf.
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Julian SigristRedaktor Sport

Loïc Meillard (29) krönt sich im Slalom zum Olympiasieger. Bei Halbzeit noch Zweiter profitiert er im zweiten Lauf vom Einfädler des Halbzeit-Führenden Atle Lie McGrath (25). Und der Norweger, für den es die erste Medaille an Olympischen Spielen gewesen wäre, ist verständlicherweise stinksauer. Währenddessen freut sich ein Schweizer Betreuer vor seinen Augen über die Goldmedaille von Meillard.

McGrath wirft derweil erst seinen einen, dann seinen anderen Stock über die Fangnetze. Dann zieht er auch seine Skis aus und kriecht unter den Netzen hindurch neben die Piste. Sichtlich angefressen macht er sich auf den Weg in Richtung Wald, wo er sich hinlegt und erst einmal ordentlich durchschnauft. 

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