Darum gehts
- Schweizer Curling-Team holt am 22. Februar 2026 Olympia-Silber in Cortina
- Im Finale gegen Schweden scheiterten sie knapp mit 5:6
- Alina Pätz: «Wir sind stolz auf uns», trotz Final-Niederlage
Es ist ein Bild, das der Curling-Schweiz das Herz bricht: Alina Pätz (35) umarmt nach Spielschluss ihren Partner und ebenfalls Curler, Sven Michel (37). Eine gefühlte Ewigkeit stehen sie da, eng umschlungen, und weinen.
Es sind Emotionen nach einer langen Curling-Woche, die mit dem Gewinn der langersehnten Olympia-Medaille endet.
Silber. Final-Niederlage. Die Schweizer Freude über die Medaille hält sich unmittelbar nach Spielschluss in Grenzen.
Das verflixte achte End
Das Momentum war plötzlich da nach dem sechsten End. Die Schweizer Fans wurden so richtig laut im Eisstadion von Cortina. Der letzte Stein von Pätz passte perfekt, die Schweiz lag endlich nicht mehr zurück, 3:3.
Doch dann wollte es nicht klappen.
Das achte End steht stellvertretend für das Schweizer Spielglück an diesem Sonntag. Carole Howald (32) verpasste den Doppel-Take-Out zweimal, Silvana Tirinzoni (46) ebenfalls und Pätz schaffte den Doppel-Take-Out beim siebten Stein auch nicht. Und obwohl die Schwedin Anna Hasselborg den letzten Stein zu wenig gut spielte und der Schweiz die Möglichkeit gab, zwei Steine zu schreiben und erstmals in diesem Final in Führung zu gehen … Es klappte wieder nicht. Kein Doppel-Take-Out. Und noch schlimmer: Am Ende schreibt Schweden einen Stein und vergrössert die Führung auf 5:3.
Doch die Schweizerinnen kämpfen sich zurück. Im neunten End profitieren sie von Fehlern der Schwedinnen und gleichen aus. 5:5. Uff. Wird es doch noch spannend?
10. End: Agnes Knochenhauer spielt den Stein, der den Schweizerinnen im achten End nicht gelang, Doppel-Take-Out. Die Schweizerinnen sind von da an abhängig von einem Fehler der Schwedinnen, den sie aber nicht begehen. Am Ende steht es 5:6, Schweden jubelt.
Stolz auf Silber
Es wirkt wie ein Trostpflaster: Das Maskottchen, dass die Schweizerinnen in die Hand gedrückt bekommen, nachdem sie auf dem zweitobersten Treppchen stehend die Silbermedaille anschauen. Tirinzoni schaut auch die Medaille noch einmal an in der Mixed-Zone im Gespräch mit den Schweizer Journalisten und sagt: «Wir haben sehr hart dafür gekämpft und würden wir uns nicht über Silber freuen, wäre das ja auch etwas falsch. Die glänzt ja auch sehr schön.» Enttäuscht ist sie ob der knappen Final-Niederlage trotzdem. «Es hat nicht viel gefehlt.»
Auch Pätz sagt nach dem Spiel: «Wir haben uns nicht selber geschlagen, wir wurden von Schweden geschlagen.» Und dass sie sich bereits jetzt über die Silbermedaille freue. «Es wäre ja auch schade, wenn die ganze Freude jetzt wegen einer Niederlage weg wäre. Ich bin stolz auf uns», sagt sie.
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