«Sonst wäre etwas falsch»
Curlerinnen freuen sich über Olympia-Silber

Die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni gewinnen endlich eine Olympia-Medaille. Noch ist die Enttäuschung über die verpasste Chance, endlich Olympiasiegerinnen zu werden, grösser als die Freude über Olympia-Silber.
Kommentieren
1/7
Sie sind trotz der Niederlage stolz auf ihre Olympia-Woche: Alina Pätz, Silvana Tirinzoni, Carole Howald, Selina Witschonke und Stefanie Berset.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer Curling-Team holt am 22. Februar 2026 Olympia-Silber in Cortina
  • Im Finale gegen Schweden scheiterten sie knapp mit 5:6
  • Alina Pätz: «Wir sind stolz auf uns», trotz Final-Niederlage
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Isabelle_Pfister_Videoreporterin_Blick_2.jpg
Isabelle PfisterVideoreporterin

Es ist ein Bild, das der Curling-Schweiz das Herz bricht: Alina Pätz (35) umarmt nach Spielschluss ihren Partner und ebenfalls Curler, Sven Michel (37). Eine gefühlte Ewigkeit stehen sie da, eng umschlungen, und weinen.

Es sind Emotionen nach einer langen Curling-Woche, die mit dem Gewinn der langersehnten Olympia-Medaille endet.

Silber. Final-Niederlage. Die Schweizer Freude über die Medaille hält sich unmittelbar nach Spielschluss in Grenzen.

Das verflixte achte End

Das Momentum war plötzlich da nach dem sechsten End. Die Schweizer Fans wurden so richtig laut im Eisstadion von Cortina. Der letzte Stein von Pätz passte perfekt, die Schweiz lag endlich nicht mehr zurück, 3:3.

Doch dann wollte es nicht klappen.

Das achte End steht stellvertretend für das Schweizer Spielglück an diesem Sonntag. Carole Howald (32) verpasste den Doppel-Take-Out zweimal, Silvana Tirinzoni (46) ebenfalls und Pätz schaffte den Doppel-Take-Out beim siebten Stein auch nicht. Und obwohl die Schwedin Anna Hasselborg den letzten Stein zu wenig gut spielte und der Schweiz die Möglichkeit gab, zwei Steine zu schreiben und erstmals in diesem Final in Führung zu gehen … Es klappte wieder nicht. Kein Doppel-Take-Out. Und noch schlimmer: Am Ende schreibt Schweden einen Stein und vergrössert die Führung auf 5:3.

Doch die Schweizerinnen kämpfen sich zurück. Im neunten End profitieren sie von Fehlern der Schwedinnen und gleichen aus. 5:5. Uff. Wird es doch noch spannend?

10. End: Agnes Knochenhauer spielt den Stein, der den Schweizerinnen im achten End nicht gelang, Doppel-Take-Out. Die Schweizerinnen sind von da an abhängig von einem Fehler der Schwedinnen, den sie aber nicht begehen. Am Ende steht es 5:6, Schweden jubelt.

Stolz auf Silber

Es wirkt wie ein Trostpflaster: Das Maskottchen, dass die Schweizerinnen in die Hand gedrückt bekommen, nachdem sie auf dem zweitobersten Treppchen stehend die Silbermedaille anschauen. Tirinzoni schaut auch die Medaille noch einmal an in der Mixed-Zone im Gespräch mit den Schweizer Journalisten und sagt: «Wir haben sehr hart dafür gekämpft und würden wir uns nicht über Silber freuen, wäre das ja auch etwas falsch. Die glänzt ja auch sehr schön.» Enttäuscht ist sie ob der knappen Final-Niederlage trotzdem. «Es hat nicht viel gefehlt.»

Auch Pätz sagt nach dem Spiel: «Wir haben uns nicht selber geschlagen, wir wurden von Schweden geschlagen.» Und dass sie sich bereits jetzt über die Silbermedaille freue. «Es wäre ja auch schade, wenn die ganze Freude jetzt wegen einer Niederlage weg wäre. Ich bin stolz auf uns», sagt sie.

Werde Olympia-Follower

Jetzt folgen – und nichts von Olympia verpassen. Mit der neuen Funktion bleibst du während der Winterspiele in Mailand/Cortina stets auf dem Laufenden. Ticker, Berichte, Analysen oder Reportagen – die ganze Palette der Berichterstattung wird dir als Follower automatisch aufs Handy gepusht. Mehr Infos gibts hier.

Follower werden ist ganz einfach. Unten auf den Button klicken, dann auf der Olympia-Seite auf das Plus-Symbol. Danach kannst du dich einloggen, News-Pushs abonnieren (nur auf der App), und schon bist du ein Follower.

Jetzt folgen – und nichts von Olympia verpassen. Mit der neuen Funktion bleibst du während der Winterspiele in Mailand/Cortina stets auf dem Laufenden. Ticker, Berichte, Analysen oder Reportagen – die ganze Palette der Berichterstattung wird dir als Follower automatisch aufs Handy gepusht. Mehr Infos gibts hier.

Follower werden ist ganz einfach. Unten auf den Button klicken, dann auf der Olympia-Seite auf das Plus-Symbol. Danach kannst du dich einloggen, News-Pushs abonnieren (nur auf der App), und schon bist du ein Follower.

In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen