Nach dem 2. Lauf
Marco Odermatt: «Auch heute war Gold das Ziel. Aber wenn man an die Konstanz denkt, dass sich in jedem Rennen da bin – bei Olympia Vierter, Zweiter, Dritter, Zweiter – das ist unglaublich. Ich bin sehr, sehr zufrieden. Ich habe nach Adelboden vier Läufe trainiert, gestern waren es drei, dazu kommt das Rennen in Schladming – mehr nicht. Wenn man das anschaut, ist es definitiv noch einmal die grössere Leistung. Aber am Ende des Tages ändert es nichts, jeder hat die gleiche Ausgangslage. Ich bin selber schuld, mach ich noch so viele andere Disziplinen. Wenn mans mit Braathen vergleicht, der sich jetzt fast drei Wochen akribisch hat auf das Rennen vorbereiten können und dann mit der Nummer 1 auch noch die super Vorlage bekommt, hat ers perfekt umgesetzt.»
Loïc Meillard: « Ich bin sehr stolz – vor allem, dass ich jetzt an drei Grossevents hintereinander im Riesenslalom aufs Podest gefahren bin. Eisiger wäre besser für mich – aber im zweiten lauf war es auch nicht mehr einfach, das gefällt mir auch. Eigentlich haben wir alles schon im ersten Lauf verloren. Deswegen hab ich am Nachmittag andere Ski genommen und der Plan für den Lauf war anders. Das ist aufgegangen.»
Thomas Tumler: «Ich bin stolz, das ich im wichtigsten Rennen des Jahres meine beste Leistung abrufen konnte. Endlich hab ich wieder einmal Grün gehabt im Ziel. Klar, tut der vierte Platz auch ein bisschen weh. Ich habe voll riskiert. Es war gefühlt ein zweiter Lauf wie letztes Jahr an der WM. Leider ist es nicht ganz aufgegangen. Ich freue mich für die Teamkollegen. Marco und ich haben gestern noch gewitzelt, es wäre wiedermal Zeit für ein gemeinsames Podium. Leider hats nicht ganz gereicht.»
Luca Aerni: «Alles für den zweiten Lauf auszutauschen, war die richtige Entscheidung. Es war alles besser, schade, hab ich unten einen Fehler gemacht. Im Nachhinein wäre es vielleicht besser gewesen, schon am Morgen den längeren Ski zu fahren. Aber ich habe da vor dem Start gezweifelt, das ist nie gut. Ich habe mir mehr erhofft, auch wenn ich wusste, dass es für ganz nach vorne schwierig wird. Mit einem besseren ersten Lauf wäre mehr dringelegen.»
Nach dem 1. Lauf
Marco Odermatt: «Zuerst habe ich den Rückstand gesehen, da dachte ich puh eine Sekunde hinten ist schon viel. Aber dann hab ich gemerkt, dass ich zu diesem Zeitpunkt eine Sekunde vor dem Dritten bin. Es ist ein bisschen ein komisches Rennen. Alles ist offen – die Medaillen sowieso. Auch für ganz vorne. Mit einem so grossen Vorsprung in einem Olympia-Rennen führen ist auch nicht immer einfach. Darum Vollgas geben und unter Druck setzen.»
Loïc Meillard: «Ich habe Braathen (Halbzeit-Führender, Anm.d.Red.) am Start geschaut und gedacht, es war kein super Lauf und nicht so sauber wie es sein sollte. Aber am Ende waren wir falsch und er richtig. Ich habe mehr Schub vom Schnee erwartet.»
Luca Aerni: «Das Gefühl hat mich getäuscht. Ich habe schon gemerkt, dass ich brav vund rund unterwegs bin, aber so viel Zeit zu verlieren, das hab ich nicht erwartet. Der Start mit dem Steilhangw ar schwierig, da bin ich nicht so gut reingekommen. Danach ists besser geworden.»
Thomas Tumler: «Zum Fahren wars speziell. Im Mittelteil weiss man nicht was machen, fühlt sich wehrlos. Man ist wie gefangen auf der Kurssetzung oder dem Schnee. Der Rückstand im Ziel (+1,89, Anm.d.Red.) war schon recht frustierend Die Posiiton macht Hoffnung und Mut. Es ist eine gute Ausgangslage, jetzt bin ich der Jäger auf die Medaillen. Ich gebe alles und hoffe, unser Trainer setzt einen schönen Kurs.»
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