Nach sechs Sekunden geht Linienrichter Tarrington Wyonzek (vom Puck getroffen) aufs Eis. Kurze Zeit später nimmt sich der Italiener Matt Bradley selbst aus dem Spiel, weil er sich in den eigenen Schlittschuhen verheddert und kopfüber in die Bande stürzt.
Dann wirft die Schweiz die Waschmaschine an. Schleudergang für Italien, 1:0 durch Kurashev, 2:0 durch Josi in Überzahl.
Damit ist die Partie eigentlich entschieden. Italien fehlen die Stilmittel, um einen Gegner von diesem Kaliber zu gefährden, auf Augenhöhe ist nur Goalie Damian Clara, aber der schiesst in der Regel keine Tore. Die Schweiz bringt sich anekdotisch selbst in Gefahr, weil in diesem Klima der totalen Überlegenheit der Schlendrian unvermeidlich ist. Da fehlt dann die Ernsthaftigkeit im Abschluss oder die Konsequenz im Puckmanagement – und schon darf sich auch Leonardo Genoni über etwas Arbeit freuen.
Nati hält den Aussenseiter im Spiel
Ein Warmlaufen für den nächsten Gegner (Finnland) ist dieses Spiel nicht, dafür ist der Gegner zu weit weg vom internationalen High-End-Niveau. Was zählt ist allein der Sieg, egal, wie der zustande kommt, das Torverhältnis ist in der K.-o.-Runde kein Faktor mehr. Den Testspiel-Charakter verhindern zwischendurch auch nur ein paar italienische Raufbolde.
Immerhin theoretisch bleiben die Azzurri dank ihrem Goalie und der helvetischen Inkonsequenz im Abschluss länger im Spiel, als das nötig gewesen wäre. Das bereitet den einheimischen Zuschauern Vergnügen, die ihre Auswahl so bis hinein ins Schlussdrittel anfeuern und auf ein Eishockey-Wunder hoffen können.
Gastgeber scheitert erneut früh
Die Schweiz zieht aber wie geplant in den Viertelfinal ein (Mittwoch, 18.10 Uhr), das Pflichtprogramm ist abgespult, jetzt folgt die Kür.
Italien verabschiedet sich nach vier Spielen mit vier Niederlagen und vier erzielten Toren aus dem Turnier. Nach 2018 (Südkorea) und 2022 (China) liefert auch Italien keine Argumente für eine automatische Teilnahme der Veranstalternation bei diesem ansonsten hochklassigen Turnier, zumal Nationen wie Dänemark, Lettland oder die Slowakei den Weg über Qualifikationsturniere gehen mussten.
Tore: 2. Kurashev (Meier, Hischier) 1:0. 11. Josi (Andrighetto, Hischier/PP) 2:0. 46. Hischier (Riat, Meier/PP)
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