Beendet
Super G
Bormio
Bormio
1.
Franjo von Allmen
Franjo von Allmen1:25.32
2.
Ryan Cochran-Siegle
Ryan Cochran-Siegle+0.13
3.
Marco Odermatt
Marco Odermatt+0.28
11.02.2026, 09:43 Uhr
11.02.2026, 13:13 Uhr

Auf Wiedersehen!

Das war’s mit dem Super G der Herren und damit mit den Speed-Wettbewerben. Nun heisst es Bühne frei für die Frauen, die morgen zur selben Zeit ebenfalls ihre Olympiasiegerin im Super G ermitteln werden. Wir sind dann natürlich wieder live mit dabei. Bis dahin!

11.02.2026, 13:11 Uhr

Später Start macht Jocher das Leben schwer

Startnummer 28 war am Ende etwas zu spät für Simon Jocher, um die besten 15 noch anzugreifen. Schlussendlich verpasste Jocher auf dem 17. Platz knapp ein paar Platzierungspunkte für den Weltcup. Der zweite deutsche Starter Anton Grammel schaffte auf der 29 den Sprung unter die besten 30.

11.02.2026, 13:08 Uhr

Schweizer Quartett mit Top-Ergebnis

Besagter Marco Odermatt ist mit seinem Bronze-Rang fürs Erste natürlich nicht zufrieden. Zu gross war die Sehnsucht nach der Goldmedaille. Bei drei Hundersteln Vorsprung auf Platz vier hätte sich das Ganze aber auch in die andere Richtung entwickeln können. Mit Stefan Rogentin und Alexis Monney auf den Plätzen neun und zehn reihten sich demnach alle vier gestarteten Schweizer in den Top Ten ein.

11.02.2026, 13:05 Uhr

Von Allmen schreibt mehrfach Geschichte!

Es bleiben die Olympischen Spiele des Franjo von Allmen! Der Schweizer gewinnt nach der Abfahrt und der Team-Kombination auch den Super G und holt seine dritte Goldmedaille bei diesen Spielen. Selbst zwei Goldmedaillen bei einer Olympia-Ausgabe waren einem Alpin-Fahrer aus der Schweiz noch nicht gelungen. Zudem ist von Allmen der erste eidgenössische Olympiasieger im Super G. Er verweist den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle und Teamkollege Marco Odermatt auf die Plätze.

11.02.2026, 12:51 Uhr

Anton Grammel (GER)

Der Deutsche sammelt hier Olympia-Erfahrungen und bringt zumindest seinen Lauf ins Ziel. Dass für ihn am Ende nur Platz 29 zu Buche steht, ist da nur nebensächlich.

11.02.2026, 12:42 Uhr

Die Top 30 sind im Ziel

Die besten 30 Fahrer sind nun im Ziel. Hochoffiziell ist der Ausgang des Rennens zwar noch nicht, aber an der Spitze dürfte sich eigentlich nichts mehr tun. Bei spannenden Entwicklungen melden wir uns aber natürlich umgehend zurück.

11.02.2026, 12:41 Uhr

Riley Seger (CAN)

Ein kurzer Auftritt von Riley Seger, der seinen Lauf kurz nach der ersten Zwischenzeit unfreiwillig beendet.  Auch er wird zu weit nach aussen getragen und verpasst dasselbe Tor, das vor einigen Minuten auch River Radamus zum Verhängnis wurde.

11.02.2026, 12:39 Uhr

Kyle Negomir (USA)

Kein guter Auftritt von Negomir, der in der Abfahrt noch einen sehr respektablen zehnten Platz herausfahren konnte. Nun reiht er sich vorerst auf der 26 ein.

11.02.2026, 12:37 Uhr

Simon Jocher (GER)

Die Linie, die Jocher wählt ist nicht direkt genug und dennoch bringt der Deutsche viel Geschwindigkeit mit. Eine insgesamt ordentliche Fahrt des DSV-Stars, der allerdings nicht mit einem Platz unter den besten 15 belohnt wird.

11.02.2026, 12:34 Uhr

Brodie Seger (CAN)

Über Funk bekam Seger vor dem Start noch die Ansage, voll auf das Gas zu drücken und ohne Furcht zu fahren. Das tut der Kanadier zwar überwiegend, in den technischen Abschnitten fehlt jedoch noch einiges.

Auch Odermatt holt Medaille
Der dritte Streich! Von Allmen macht sich zum Gold-Giganten

Unglaublich! Franjo von Allmen gelingen die perfekten Olympischen Spiele. Nach Gold in der Abfahrt und in der Team-Kombi gewinnt der Berner auch den Super-G.
1/13
Franjo von Allmen mit seiner dritten Olympia-Goldmedaille.
Foto: Getty Images
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Die Medaillen

GOLD Franjo von Allmen (Sz) 1:25,32
SILBER Ryan Cochran-Siegle (USA) +0,13
BRONZE Marco Odermatt (Sz) +0,28

Das Rennen

Er tut es wieder! Franjo von Allmen fährt der Konkurrenz auch im Super-G davon und holt sich im dritten Olympia-Rennen die dritte Goldmedaille! Marco Odermatt wird neben seinem Teamkollegen auch vom US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle, der wie vor vier Jahren Silber gewinnt, geschlagen und holt Bronze. Bereits die Fahrt der Startnummer 1 Nils Allègre ist rückblickend richtig gut – in der Endabrechnung ist es der unglückliche vierte Rang. Weil Cochran-Siegle, der als Dritter startet, 18 Hundertstel schneller fährt, sitzt der Franzose aber nicht lange in der Leaderbox.

Als Siebter kommt Dominator von Allmen, der hauchdünn vor dem Amerikaner erneut zum Super-G-Sieg fährt. Im Weltcup gelang ihm das zuvor erst einmal. Odermatt, der zweifache Saisonsieger und Leader der Disziplinenwertung im Weltcup, wird seiner Favoritenrolle nur bedingt gerecht. 

Der grosse Geschlagene im Kreise der Favoriten ist der Italiener Dominik Paris. Der Südtiroler, der in Bormio schon elfmal aufs Podest gefahren ist, scheidet aus. Schon beim sechsten Tor fängt er einen Schlag ein und verliert den Aussenski. Er kann einen schweren Sturz zum Glück verhindern. Giovanni Franzoni, Silbermedaillengewinner in der Abfahrt, fährt die sechstschnellste Zeit. 

Die weiteren Schweizer

Als erster Schweizer startet Alexis Monney mit der Nummer 6. Er verliert kontinuierlich Zeit auf die zwischenzeitliche Bestzeit von Cochran-Siegle. Nach Platz fünf in der Abfahrt gibt es diesmal kein Diplom – Rang zehn ist es am Ende. Dasselbe gilt für Stefan Rogentin. Der Bündner, der in der bisherigen Saison im Super-G stets unter die ersten zehn gefahren ist und das auch heute tut, klassiert sich direkt vor Monney auf Platz neun. 

Die Stimmen (gegenüber SRF)

«Ich kann nicht viel mehr tun, als danke zu sagen», erwidert von Allmen die Gratulationen am Mikrofon. «Ich checke selber noch nicht ganz, was abgeht. Ich habe selber wirklich nicht gedacht, dass es reicht fürs Podest, als ich ins Ziel kam. Ich hatte das Glück auf meiner Seite mit der tiefen Startnummer, weil die Piste vielleicht etwas langsamer wurde. In der Kombi liefert Tanguy, wenn ich nicht 100 Prozent liefere. Es passt momentan einfach alles perfekt zusammen.»

«Bei Olympia muss man eine Medaille nehmen. Klar wollte ich Gold, aber Franjo ist einfach im Flow. Wenn man dann noch die ein, zwei kleinen Fehlerchen macht, reicht es nicht», meint Odermatt. «Wenn du mit Nummer zehn als Dritter ins Ziel kommst, rechnest du nicht mit einer Medaille. Ich dachte, es gibt wieder einen vierten oder fünften Rang», erklärt er seinen enttäuschten Blick nach der Zieleinfahrt. «Ich hatte unten auch beim sechsten Mal Runterfahren nicht die Geduld und die Coolness, um etwas mehr zu investieren. Bis dorthin wars eigentlich eine gute Fahrt. Dann bin ich ein, zwei Mal zu direkt und komme dadurch zu stark auf den Innenski.»

Cochran-Siegle: «Es ist schwer in Worte zu fassen. Ich verstehe jetzt, wie sehr ich in den letzten vier Jahren als Skifahrer gewachsen bin. Ich bin einfach dankbar, konnte ich rausgehen und so Skifahren.»

Rogentin: «Es war wie immer. Es fehlt etwas Kleines. Ich hoffe, es kommt noch in den letzten Rennen der Saison. Es ist ein Auf und Ab. Letztes Jahr ging es ring, dieses Jahr ist es etwas schwieriger. So ist es im Leben, es geht auf und ab.»

Monney: «Ich bin ein bisschen enttäuscht von mir. Ich bin überall ein bisschen zu nett und zu rund gefahren. Ich werde daraus lernen.»

Das gab zu reden

Franjo von Allmen, wer sonst!? Der Berner Oberländer holt im dritten Rennen seine dritte Goldmedaille bei den Spielen von Mailand und Cortina. Dreimal Gold an den gleichen Spielen? Das haben vor ihm erst zwei Männer (Sailer und Killy) und eine Frau (Kostelic) geschafft. Hinzukommt: Vor ihm gewann noch nie ein Schweizer Olympia-Gold im Super-G, der seit Calgary 1988 zum Programm gehört

Bereits an den Weltmeisterschaften in Saalbach vor einem Jahr holte der erst 24-Jährige zweimal Gold, bei Olympia setzt er nun neben dem Abfahrts- und Team-Kombi-Sieg noch den Super-G-Triumph oben drauf. Eine andere Farbe als Gold kennt von Allmen bei Grossanlässen scheinbar nicht. 

Die Bedingungen

Trotz einiger Wolken am Himmel scheint in Bormio die Sonne. Die Piste ist bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in ausgezeichnetem Zustand. «Vielleicht hilft mir der Sonnenschein, weil die Piste so etwas langsamer wird», erklärt Sieger von Allmen, als von der zehnköpfigen Topgruppe alle im Ziel sind. Tatsächlich kommt den Top-Fahrern danach niemand mehr nahe. 

So gehts weiter

Am Donnerstag (11.30 Uhr) folgt der Super-G der Frauen. Bei den Männern sind die Speed-Rennen bei Olympia Geschichte. Am Samstag gehts im Riesenslalom (1. Lauf um 10 Uhr) mit den technischen Disziplinen weiter. Odermatt bietet sich dann die Chance, doch noch eine Goldmedaille mit nach Hause zu nehmen.

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