Der Druck der Finninnen wird nun stetig grösser, aber die Schweizerinnen wehren sich solidarisch. Beeindruckend ist, wie souverän die erst 17-jährige Laure Mériguet immer wieder verteidigt.
Die Schweizerinnen verhalten sich clever, lassen sich nicht vor dem eigenen Tor einschnüren, sondern versuchen auch immer wieder, mit rasant vorgetragenen Vorstössen das 2:0 zu erzielen. Aber klar, Finnland hat seine Druckphasen und es kommt regelmässigen zu heissen Szenen vor dem Tor von Andrea Brändli.
Die Partie läuft wieder. Noch 20 Minuten trennen die Schweiz vom Halbfinal-Einzug. Kann die Nati dem finnischen Druck, der zweifellos aufkommen wird, standhalten?
Die Schweiz führt nach 40 Minuten durch das Tor von Alina Müller mit 1:0 und macht die Tür zum Halbfinal schon mal einen Spalt weit auf. Die Führung ist etwas glücklich, die Finninnen waren eher das gefährlichere Team, führen auch in der Schussstatistik mit 24:12. Aber wir wollen nicht klagen, wie Lara Stalder und Müller den Führungstreffer herausgespielt haben, war grandios. Alina Müller im Pausen-Interview gegenüber SRF: «Jetzt müssen wir nochmals voll attackieren!»
Die Finninnen reagieren heftig auf den Rückstand, wollen sogleich mit dem Ausgleich reagieren. Aber die Schweizer Hintermannschaft hält den Angriffsbemühungen bislang stand.
35. Minute: Alina Müller bringt die Schweiz mit 1:0 in Führung! Nach einem von ihr gewonnenen Bully wird sie von Lara Stalder lanciert und lässt sich diese Chance vor dem Tor nicht entgehen.
Die Schweizerinnen überstehen ihr erstes Unterzahlspiel unbeschadet. Sie gefallen dabei durch ihre kompakte Defensivarbeit.
Strafe gegen die Schweiz: 2 Minuten gegen Wetli wegen Behinderung.
Eine Topchance für die Schweiz. Wieder durch Stalder, sie lässt ihre Gegenspielerin stehen, aber scheitert im Duell Eins gegen Eins gegen Goalie Ahola.
Die Schweizerinnen ziehen eine schwächere Phase ein, provozieren mit einigen Fehlzuspielen finnische Chancen. Vor allem wenn die quirlige Holopainen auf dem Eis ist, wird es regelmässig brandgefährlich. Es ist aber alles nochmals gutgegangen.