Schlechte Nachrichten gibts am Freitagabend im Lager der Eishockey-Nati: Eine Spielerin ist positiv auf das Norovirus getestet worden.
Die betroffene Sportlerin ist seit Ankunft im olympischen Dorf in einem Einzelzimmer und wird seit dem ersten Auftreten der Symptome isoliert. Das positive Testresultat liegt erst seit Freitagnachmittag vor, schreibt Swiss Olympic. Seit dem Morgen ist die Spielerin wieder symptomfrei.
Als Sofortmassnahme hat die Nati sich entschieden, nicht an der Eröffnungsfeier teilzunehmen. Beim Rest des Teams sind bis dahin keine Symptome aufgetreten. Das Norovirus ist zuvor auch schon beim finnischen Eishockey-Team ausgebrochen.
Wie der Verband am Samstagmorgen mitteilt, kann das Spiel am Abend (21.10 Uhr) gegen Kanada wie geplant stattfinden. Das war zunächst noch unklar. «Da zum Zeitpunkt des Anpfiffs gegen Kanada mehr als 48 Stunden seit dem letzten Kontakt mit der betroffenen Spielerin vergangen sein werden und bis dahin keine weiteren Symptome im Team festgestellt wurden, kann das zweite Gruppenspiel wie geplant durchgeführt werden», heisst es in der Mitteilung.
Die Inkubationszeit ist somit verstrichen und es bestehen in Absprache mit Swiss Olympic, dem internationalen Olympischen Komitee sowie dem internationalen Eishockeyverband aus medizinischer Sicht keine Einwände gegen die Durchführung.
