Frauen-Power in Mailand/Cortina
Rekordanteil an Athletinnen bei Winterspielen

Bei den Winterspielen in Mailand/Cortina machen Frauen erstmals 47  Prozent aller Athleten aus. In der 175-köpfigen Schweizer Olympia-Delegation liegt der Frauenanteil sogar leicht höher.
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Lara Stalder (l.) und Alina Müller gehören zum Schweizer Eishockey-Team, das an Olympia um die Medaillen kämpft.
Foto: Andy Mueller/freshfocus
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Die Bemühungen des IOC um Geschlechterparität haben für Mailand/Cortina zu einem Rekordanteil von 47 Prozent an weiblichen Athletinnen bei Winterspielen geführt. Dafür wurden unter anderem der Rodel-Doppelsitzer und das Grossschanzenskispringen für Frauen neu ins Programm aufgenommen.

Von den 116 Entscheidungen werden 50 und damit so viele wie noch nie Frauen-Events sein, hinzu kommt weibliche Beteiligung in 12 Mixed-Wettkämpfen. In 12 der 16 Disziplinen herrscht Geschlechterparität. In der 175-köpfigen Schweizer Delegation für Mailand/Cortina beträgt der Anteil Frauen 48 Prozent.

Das IOC strebt auch in seinen Führungsgremien weiterhin einen höheren weiblichen Anteil an, im Exekutivkomitee sind es aktuell 47 Prozent. An der Spitze des IOC steht seit dem vergangenen Sommer mit Kirsty Coventry erstmals in der Geschichte der Organisation eine Frau.

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