Am 15. Februar wurde schon einige Male (mehr oder weniger wichtige) Geschichte geschrieben. Am 15. 2. 1903 kam in New York der erste Teddybär, benannt nach dem US-Präsidenten Theodore «Teddy» Roosevelt, in den Verkauf. Am 15. 2. 1959 wurde in Deutschland zwischen Düsseldorf und Ratingen erstmals ein mobiles Radargerät zur Geschwindigkeitskontrolle eingesetzt. Und am 15. 2. 2015 sprang der Norweger Anders Fannemel in seiner Heimat Vikersund mit 251,5 Metern zu einem neuen Weltrekord im Skifliegen.
Auch in der Schweiz ist der 15. 2. ein geschichtsträchtiger Tag. Aber nicht, weil an diesem Datum 1983 die Degen-Zwillinge das Licht der Welt erblickten, sondern weil wir am 15. Februar an Olympischen Spielen schon siebenmal Gold gewonnen haben.
An keinem anderen Tag war die Sportschweiz bislang erfolgreicher. Ob am 15. Februar 2026 in Italien eine achte Goldmedaille hinzukommt? Die grösste Chance gibts am Sonntag im Riesenslalom der Frauen mit Camille Rast.
Das sind die bisherigen sieben Goldmedaillengewinner.
15. Februar 1988: Vor 38 Jahren beginnt die unheimliche Serie. In der Olympia-Abfahrt von Calgary gewinnt Pirmin Zurbriggen Gold, vor Teamkollege Peter Müller.
15. Februar 1998: In der Vorrunde verliert das Curling-Team um Skip Patrick Hürlimann gegen Kanada klar mit 2:8. Doch im Final (dank dem Datum?) kommt es zur Revanche – 9:3-Triumph für die Schweiz.
15. Februar 2002: An diesem Datum gewinnt der Snowboarder Philipp Schoch Gold im Parallel-Riesenslalom. Vier Jahre später doppelt der Zürcher nach (an einem 22.2.).
15. Februar 2010: Die Schweiz gewinnt gleich zweimal Gold: Didier Défago in der Abfahrt und Dario Cologna im Langlauf über 15 km Freistil.
15. Februar 2022: Zwölf Jahre später das gleiche Bild: Dank Corinne Suter (Abfahrt) und Mathilde Gremaud (Slopestyle) gibts Doppel-Gold für die Schweiz.
