Dieses Unwetter hat das Val di Fiemme ein paar Minuten zu früh erreicht! Als es auf der Sprungschanze beim neuen Olympia-Wettbewerb Super-Team gerade ins heisse Finale und die Medaillenvergabe geht, wird der Schneefall richtig heftig, dazu kommt mächtig Wind auf.
So macht es keinen Sinn mehr. Die Jury bricht ab, die letzten vier Sprünge lassen sich nicht mehr durchführen. «Wir hatten plötzlich heftigen und nassen Schneefall», sagte Renndirektor Sandro Pertile. «Der nächste Punkt war, dass wir komplett andere Windbedingungen hatten. Es wäre unfair gewesen, weiterzumachen.»
Deutschland bleibt mit 0,3 Punkten auf Rang 4 sitzen
Der angefangene dritte Durchgang wird aus der Wertung genommen und nach nur zwei gewertet. So siegt Österreich vor Polen und Norwegen. Sehr zum Ärger der Deutschen! Das deutsche Duo war mitten drin im Goldkampf, doch nun bleibt Rang 4 mit 0,3 Punkten Rückstand.
«Der Wettergott ist, wie er ist. Es ist einfach beschissen gerade», ärgerte sich Andreas Wellinger nach dem Springen beim ZDF, er sprang im neuen Format mit dem Normalschanzen-Olympiasieger Philipp Raimund.
Die Meinung im deutschen Lager ist gemacht. Das Wetter-Chaos kostete eine Medaille. Oder? Bundestrainer Stefan Horngacher sagt bei Eurosport: «Das war keine so gute Entscheidung der Jury. Man hat ja einen Wetterradar, man hätte alles etwas beschleunigen können.» Sprich: Dann wäre der Super-Team-Event über die Bühne gegangen, ehe die Schlechtwetterfront eintrifft.
Nach dem ersten Durchgang ist die Schweiz in Podest-Tuchfühlung
Die beiden Schweizer Felix Trunz und Gregor Deschwanden springen dreimal, nach den ersten beiden Durchgängen belegten sie jeweils den siebten Rang.
Der Unterschied: Zunächst lag das Feld noch eng beisammen und die Schweizer durften sogar mit Bronze liebäugeln. Im zweiten Umgang bekundete Deschwanden Pech. Ausgerechnet bei ihm frischte der Rückenwind auf. Somit war die Medaillenchance dahin.
Der Super-Team-Wettkampf ermöglicht auch kleineren Nationen, eine Equipe zu stellen, da nicht ein Quartett abheben muss, sondern ein Duo. So waren am Montagabend bei der Olympia-Premiere doch 17 Länder vertreten – so auch China, Rumänien oder die Türkei. Zweimal erfolgte ein Cut, zunächst auf 12 Equipen, dann auf deren acht.
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